Warum das Geldsystem Deinen Geist in der Materie gefangen hält

Warum das Geldsystem Deinen Geist in der Materie gefangen hält

Goldene Ohrringe.

Reißet die goldenen Ohrringe ab, die an den Ohren eurer Weiber, eurer Söhne und eurer Töchter sind, und bringet sie zu mir.Aaron, 2 Mose 32, 2

Es waren goldene Ohrringe, aus welchen sich das Volk Israel nach seiner Flucht aus Ägypten ein goldenes Kalb schuf.

Geistiges wurde in eine materielle Form gebracht.

Ein materieller Gott wurde erschaffen.

Und wir tanzen nun um ihn herum.

Du, ich und viele andere Menschen laufen diesem Gott hinterher – auch wenn wir das nicht wirklich wollen.

Ist das ein schlechter Traum?

Oder vielleicht doch eher ein Märchen mit einem Happy-End?

Denn vielleicht ist dieser absurde Tanz für unsere Bewußtseinsentwicklung ja gar nicht so schlecht.

Denn, wer weiß…

Vielleicht beenden die zukünftigen Generationen die Geschichte über diese Zeit mit den altbekannten Worten:

Und wenn wir nicht gestorben sind, dann tanzen wir noch heute! 😉

Mein Haus, mein Auto, mein Boot – wie das Geldsystem Dein Ego immer wieder füttert

Die alte Sparkassenwerbung von Mein Haus, mein Auto, mein Boot kennst Du bestimmt noch.

Es ist eines meiner Lieblingsbilder, die ich umschreibe, wenn ich über das Ego spreche.

Denn diese Szene bedient den ersten Glaubenssatz von Wayne Dyer in The Shift – Das Geheimnis der Inspiration:

„Ich bin, was ich besitze!“

(vgl. Als Wayne Dyer in The Shift das Geldsystem umschrieb…)

Das Ego, ist letztlich der Teil von uns, der uns im Mangeldenken hält.

Wenn wir nun also irgendwo einen Mangel wahrnehmen, dann haben wir ein Bedürfnis bzw. ein Verlangen danach diesen Mangel zu beheben.

Sprich, wenn es uns an Geld, an Prestige oder an Statussymbolen fehlt, dann wollen wir irgendetwas tun, um diese „Lücke“ zu füllen.

Es muß also irgendetwas „Wertvolles“ her.

Interessant ist nun, daß uns oft nur dann gewisse Dinge als besonders wertvoll erscheinen, wenn sie knapp sind.

Gut, nun könnten wir noch weiter darüber diskutieren, ob es ein objektives (allgemein) oder ein subjektives (auf sich selbst bezogen) Empfinden ist.

Wenn wir allerdings von dem allgemeinen Empfinden ausgehen, dann sind gewisse Dinge immer dann besonders wertvoll, wenn die Nachfrage bedeutend größer ist als das Angebot.

Gold und Diamanten sind solche Beispiele.

Denn wenn jeder Mensch in seinem Vorgarten bei jedem Spatenstich einen Goldklumpen oder einen Diamanten ausbuddeln würde, wer käme dann noch auf die Idee sich mit solcherlei Klunker von der Masse abheben zu wollen?

Weil das aber nicht so ist, sind Gold und Diamanten Statussymbole.

Wie eben vielleicht auch ein Haus, ein Auto oder ein Boot – alles Ersatzwerte, die wir uns mit Geld kaufen können.

Bemerkenswert ist nun, daß das derzeitige Geld bei vielen Menschen ebenfalls knapp ist.

Und wenn etwas knapp ist – wie z.B. Gold oder Diamanten – dann ist es ein begehrenswertes Gut.

Daß das Geld bei vielen Menschen derzeit nun ebenfalls knapp ist, liegt an der Vermögensumverteilung im derzeitigen Geldsystem.

(Vgl. Warum ein Bewußtsein für Fülle in diesem Geldsystem unmöglich ist)

Und weil es knapp ist, ist es Mangelware und somit Futter für das eigene Ego.

Kennst Du die Geschichte von dem Gefängnis, daß keinen Wächter braucht, um die Insassen zu kontrollieren?

Durch die Vermögensumverteilung im verzinsten Geldsystem werden die ärmeren 80% der Gesellschaft dazu genötigt um das Geld zu konkurrieren.

Das liegt vor allem daran, daß ihnen über den Zinsanteil im Produktendpreis subtil aber kontinuierlich Geld weggenommen wird.

Das heißt also, daß wir um Geld und die damit verknüpften materiellen Güter – die wir (z.T.) ja nun mal brauchen, um unseren Lebensalltag zu wuppen (u.a. auch Lebensmittel) – kämpfen müssen.

Vielleicht möchtest Du nun um das Geld und die materiellen Güter nicht kämpfen.

Du kannst daher nun jeden Tag 24 Stunden lang meditieren und wirst am Ende feststellen, daß Du dennoch die Rechnungen zu bezahlen hast, die sonst immer bezahlst.

Du mußt also irgendwie dafür sorgen, daß Du jeden Monat Geld bekommst.

Und genau dann stellst Du fest, daß Du Dich noch so sehr geistig betätigen kannst – es gibt immer noch genug Menschen und Organisationen, die Deinen Geist mit ihren regelmäßigen Rechnungen und Nötigungen in die Materie hinabzuziehen versuchen.

Du bist mit Deinem Geist also in der Materie gefangen.

Es gibt um Dich herum genug Menschen, die in diesem Bewußtsein ebenso gefangen sind, wie Du selbst und dann dafür sorgen, daß Du auf der gleichen Bewußtseinsebene bleibst.

Wenn Du so willst, befindest Du Dich in einem geistigen Gefängnis, welches eigentlich gar keine Wächter braucht – die Insassen passen schon selbst darauf auf, daß keiner die Anstalt verläßt.
😀

Wie das Geldsystem Gott aus Deiner Wahrnehmung verdrängt

Die obige Bibelgeschichte um das Goldene Kalb kennst Du bestimmt.

Das Volk Israel hatte mit dem Goldenen Kalb einen symbolischen Akt vollzogen:

Unser Geist (Gott) wird materialisiert (Goldenes Kalb).

Ok, kommen wir an dieser Stelle nun zur Master-Quizfrage:

Wie heißt unser modern-materialisierter Gott heute?

Hier ein kleiner Tipp:

Der gesuchte Begriff beginnt ebenso mit einem G und hat ebenfalls vier Buchstaben. 😉

Hmm… die Frage war zu leicht, oder?

Aber es ist doch schon bemerkenswert, wie wir unser gesamtes Leben auf das Geld ausgerichtet haben und wie wir schon in der Schule auf diese geistige Ausrichtung getrimmt wurden und werden.

(Vgl. Film Alphabet)

Das Problem ist einfach, daß wir noch zu sehr ausschließlich das Geldsystem nutzen, welches immer wieder unser Ego füttert.

Das heißt, wenn Du ein Geldsystem nutzt, daß das Ego in unserer Gesellschaft unterstützt, Du Dich in gewisser Weise gegen Gott entscheidest.

Denn letztlich ist das Ego eine Verführung, die Dich an einer intensiven Beziehung zum Herrn zu hindern versucht.

Wie Du die Beziehung zu Gott und somit auch zu Dir selbst wiederfindest

Nun gibt es tatsächlich Menschen, die in ihrer Verbitterung sagen, daß man einfach alles Geld abschaffen sollte.

Wenn ich allerdings frage, welcher Mensch „einen solchen Beschluß“ verkünden sollte, welche glaubhaften Medien diese Botschaft in die Welt tragen und ob alle Menschen einem solchen Diktat bedingungslos folgen würden, dann gerät eine solche Fingerschnipps-Wunschvorstellung doch schon mal schnell ins Wanken.

Damit möchte ich Dir sagen, daß Du Dich zunächst mit dem geistigen Gefängnis, in welchem Du verhaftet bist, anfreunden darfst.

Und vielleicht ist es Dir deshalb auch ein Trost, daß auch das Volk Israel zuvor in Ägypten in Gefangenschaft war, bevor es das Goldene Kalb schuf.

Daß sich das Volk Israel nach seiner Befreiung aus Ägypten durch Gott und Mose nicht als sonderlich dankbar erwies, sollte uns allen eine Lehre sein den gleichen Fehler nicht zu wiederholen.

Es stellt sich daher die Frage:

Wie können wir uns aus dem geistigen Gefängnis „herausschleichen“?

Nun…

Das verzinste Geldsystem selbst ist eine egoistische Konstruktion.

Will heißen, daß das derzeitige Geldsystem und seine Gefangenen alles zu unternehmen versuchen, um sich selbst zu erhalten – auch wenn es absehbar ist, daß dieses System nicht bis in alle Ewigkeit wird fortleben können.

Ein Geldsystem kann allerdings auch so gestaltet werden, daß es egofrei ist.

Daß heißt, es ist geschaffen, um sich selbst abzuschaffen.

Es dient.

Und es stellt sich einem höheren Zweck zur Verfügung.

Nutzen Du und ich also zunehmend ein solches Geldsystem, lassen wir auch zunehmend unser Ego links liegen und widmen unser Leben einem höheren Zweck als dem Geldverdienen.

Das Geheimnis eines solchen Geldsystems liegt in der Umlaufgebühr.

(Vgl. Wie nicht nur Dir umlaufgesichertes Geld dabei hilft raus aus der Komfortzone zu kommen)

Und diesen Gedanken nimmt hierzulande in erster Linie das Regionalgeld auf.

Bindest Du also Regionalgeld in Deinen täglichen Geldumgang zunehmend mit ein, hebst Du den nächsten Brotkrumen auf, der Dich wie Hänsel und Gretel wieder nach Hause führt.

 

Gesamt

Martin Matzat

Ich zeige über verschiedenste Geldaspekte die Mißstände in unserer Außenwelt auf, um im Anschluß den Irrtum an und in uns selbst sichtbarer zu machen.

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