29. Januar 2018

Online Geldkongress: 2. Gemeinwohlökonomie – Idee und Umsetzung einer menschlicheren Wirtschaftsform – Gitta Walchner im Interview

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Im Interview mit Gitta Walchner geht es um die Idee der Gemeinwohlökonomie.

Die Gemeinwohlökonomie versucht das Wirtschaftsleben neu zu definieren. Gitta Walchner erzählt von der Grundidee und ihren Erfahrungen mit Unternehmer und Unternehmen, die sich dieser Bewegung zugehörig fühlen.

(Alternativ kann dieses Interview auch über Wildspark oder DTube angesehen werden.)

 

Höhepunkte aus den Interview über die Gemeinwohlökonomie

Gitta Walchner:

Geld ist sehr vielschichtig und emotional aufgeladen. Wie z.B. wie bei Autos und Teddybären.

Aristoteles: Eine Wirtschaft, die nur auf das Geld ausgerichtet ist, ist widernatürlich.

Unabhängig von Kulturen geht es uns Menschen nicht um Geld sondern eher um Anerkennung, Vertrauen zwischen Freunden oder z.B. gegenseitige Unterstützung.

Im Moment wird derjenige belohnt, der gelernt hat seine Ellbogen einzusetzen. Wir setzen die falschen Anreize.

Es gibt Gemeinden, die fördern Unternehmen, die eine Gemeinwohlbilanz aufstellen.

Die Menschen haben es satt die Ellbogenmentalität in der Wirtschaft weiter mitzumachen. Und es entspricht auch nicht unserer Vorstellung von Fortschritt oder einem besseren Leben.

Laut Umfragen wünschen sich 80% der Menschen eine andere Wirtschaftsordnung. Wir wissen nur noch nicht wie wir da hin kommen.

Es ist als Kunde SEHR WICHTIG die Unternehmen nach ethischen Produkten zu fragen, damit diese überhaupt über solcherlei Produkte nachdenken um diese dann später womöglich auch anzubieten.

 

Mehr zur Gemeinwohlökonomie findest Du u.a. auf www.ecogood.org.

Alle Interviews und Diskussionsrunden des Online-Geldkongresses findest Du hier.

Martin Matzat

Martin Matzat ist Philosoph, Blogger und Autor sowie Erkenntnis- und Ideologieforscher. Der Dipl. Wirtschaftsingenieur, den die Lösung der sozialen Frage umtreibt, ist bis zur erkenntnistheoretischen Grundlage unserer Weltbilder vorgedrungen und sieht darin die Ursache gegenwärtiger und sich zukünftig wiederholender Ideologien.


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