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Mein Blog mit vielen Gedanken um Geld und Gesellschaft.

Warum Du nicht Deine Komfortzone verlassen kannst, wenn Du noch an Deinen Vorurteilen festhältst

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Mach Dich frei von Vorurteilen, wenn Du Deine Komfortzone verlassen möchtest!

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum sich Menschen streiten?

Warum sind Menschen bereit sich einander weh zu tun?

Ok, wenn Du nun verstanden hast, wie uns der Konkurrenzkampf eingeimpft wird, dann ist Streit unter uns Menschen unausweichlich …

Das, was wir aber tun, wenn wir uns mit anderen in Konkurrenz befinden, ist, daß wir uns ständig vergleichen.

Nun mag ein Vergleich ja nicht unbedingt etwas Schlechtes sein, da man durchaus auch Gemeinsamkeiten erkennen kann.

Was aber, wenn bei einem Vergleich ständig nur auf die Unterschiede geachtet wird?

Menschen streiten sich und tun sich einander weh, weil sie nur das sehen (wollen), was sie voneinander trennt und dabei ausblenden, was sie stattdessen eint!!!

Und schon erkennst Du einen ersten Punkt, in dem Du Deine Komfortzone verlassen darfst: Deine Perspektive auf die Sicht der Dinge! 😉

Was sind Vorurteile und wie kommen sie zu Stande?

Ich komme gleich auf den Punkt.

Vorurteile zu haben ist Schubladendenken.

Dadurch, daß man Menschen in gewisse Schubladen stecken kann (z.B.: Alle blonden Frauen sind dumm.), macht man sich das Leben zunächst ein wenig leichter.

Das Leben und das Weltbild haben dann eine gewisse Ordnung.

Man muß nicht die Komfortzone verlassen, um sich mit blonden Frauen zur Abwechslung vielleicht doch mal ein wenig intensiver zu beschäftigen – das kostet schließlich alles Zeit und Mühe, nicht wahr?!?

Menschen abzustempeln ist viel einfacher…!

Letztlich aber kann sich niemand von uns davon freisprechen keine Vorurteile zu haben.

Denn unsere Vorurteile wurden uns in der Vergangenheit zum Beispiel aus dem Elternhaus und aus der Schule mitgegeben.

Machen wir uns nichts vor! Wir haben auf unserem Lebensweg eine gewisse Konditionierung mitbekommen wie wir zu denken haben.

Und auch heute sind wir immer wieder der Gefahr ausgesetzt die Meinungsmache oder gar die Vorurteile anderer ungeprüft zu übernehmen.

Ungeprüft?!?

Ja, ganz genau.

Vorurteile entstehen, weil man das, was jemand anderes sagt, für sich nicht prüft und stattdessen ungefiltert in sein Weltbild mit aufnimmt.

Deshalb ist es verdammt wichtig, daß Du für Dich immer bis zu der Urquelle vordringst, wenn Du Dich von Vorurteilen frei machen möchtest.

Und selbst dann müßtest Du Dich eigentlich nochmals fragen, ob diese Urquelle zuverlässig ist.

Und wenn Du die Zuverlässigkeit der Quelle überprüfst, dann mußt Du zur Quelle selbst vordringen. Wenn Du zu wieder zu bequem bist und lieber Medien oder andere Menschen für mehr Informationen über jene Quelle befragst, dann läufst Du nämlich Gefahr deren Vorurteile zu übernehmen.

Du mußt Dich also mit der Quelle selbst beschäftigen, um halbwegs „richtig urteilen“ zu können.

[su_quote cite=“Matthaeus 7, 1 f.“]Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.[/su_quote]

Und selbst dann kannst Du Dich irren, weil Du irgendetwas übersehen vermutlich hast:

Ein Vor-ur-TEIL ist nämlich – wie das Wort schon sagt – nur ein Teil (des Ganzen) und daher auch immer etwas, was Dich von anderen Menschen trennt bzw. TEILT.

Darum solltest Du stets versuchen Deinen Fokus auf die Gemeinsamkeiten zu richten. 😉

[su_quote cite=“Mahatma Gandhi“]Du und ich: wir sind eins, ich kann dir nicht wehtun ohne mich zu verletzen.[/su_quote]

Warum Vorurteile eine Einbahnstraße sind, die in einer Sackgasse enden

Um Dir zu zeigen, daß Vorurteile Dich nicht nur daran hindern Deine Komfortzone zu verlassen sondern es gar zum Teil unmöglich machen, laß Dich bitte auf folgendes Szenario ein:

 

Du hast über einen Menschen vorschnell geurteilt und dieses Vorurteil über diesen Menschen in die ganze Welt hinausposaunt.

Doch dieses Vorurteil ist falsch.

 

Bist Du bereit Dich darauf einzulassen?

Ok.

 

Angenommen Dir ist nicht bewußt, daß Du ein „falsches Vorurteil“ in der Welt verbreitest.

a) Wirst Du dann aufhören dieses Vorurteil noch weiter zu verbreiten?

b) Wirst Du noch weiterhin mit diesem Vorurteil durch die Welt spazieren und es jedem mitteilen, der Dir über den Weg läuft?

Das gefährliche an einem Vorurteil ist, daß es sich dabei stets um eine „oberflächliche Erkenntnis“ handelt. Du könntest es auch gefährliches Halbwissen nennen.

[su_quote cite=“Sokrates“]Ich weiß, daß ich nichts weiß.[/su_quote]

Denn wenn Du nun tiefer gehst und nach Hintergrundwissen suchst, dann wirst Du irgendwann sehr wahrscheinlich zu dem Punkt kommen, an welchem Du zunächst lediglich erahnst, daß Dein Vorurteil ein Irrtum sein könnte.

Verdammt!

Jetzt hast Du über einen Menschen hergezogen und Deine Mitmenschen könnten erkennen, daß Du „Scheiße erzählt“ hast.

Was also tun, wenn Du Dein Ansehen bei Deinen Mitmenschen nicht gefährden möchtest?

Richtig!

Du mußt an Deinem Vorurteil festhalten und es am besten noch stärker in der Welt verbreiten als Du es zuvor ohnehin schon gemacht hast.

Du mußt schließlich zeigen, daß Du glaubwürdig bist und daß auf Dich als Informationsquelle Verlass ist, oder?

[su_quote cite=“Unbekannt“]Wenn ein ehrlicher Mensch erkennt, daß er irrt, dann wird er sich entweder seines Irrtums oder seiner Ehrlichkeit entledigen![/su_quote]

Und vielleicht ist Dir mittlerweile tatsächlich klar geworden, daß das, was Du sagst, nicht der Wahrheit entspricht.

Dann ist aus Deinem zuvor unbewußt geäußerten Vorurteil eine bewußt verbreitete Lüge geworden.

Wie Du von Deinen Vorurteilen zu Dir selber findest

Vorurteile haben auch etwas mit Menschenkenntnis und Weltbildern zu tun. Warum?

Nun.

Wenn Du zuvor geglaubt hast, daß Du eine gute Menschenkenntnis hast, dann hat Dir Dein voriges Vorurteil gerade genau das Gegenteil gezeigt.

Somit solltest Du nun beginnen Deine eigene Menschenkenntnis zu hinterfragen. Denn wenn Du Dich einmal geirrt hast – warum dann nicht auch schon diverse Male zuvor?

Und wenn dann dieses Menschenbild, welches Du die ganze Zeit mit Dir herumgetragen hast, auch falsch ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß auch „Dein Weltbild von Gut und Böse“ nicht ganz richtig sein kann.

Und wenn Du Dich dann in den vielen Menschen und der Welt geirrt hast, dann steht zu guter Letzt die Frage offen:

Hast Du Dich in Dir selbst geirrt?

Wer oder was bist Du?

Wie Dich ein falsches Vorteil daran hindert Deine Komfortzone verlassen zu können

Starker Tobak, oder? 🙂

Da Du nun dieses Szenario für Dich allerdings einmal durchgespielt hast, wirst Du Dich sicherlich darin hineinfühlen können, wie schwer es für mache Menschen sein mag von ihren Vorurteilen wieder loszulassen.

Sich öffentlich eines Irrtums zu bekennen erfordert nämlich echte Charakterstärke.

Das ganze Ansehen bei Freunden und Bekannten ist gefährdet. Sie könnten sich schließlich abwenden und man steht ganz alleine da.

Wie viele Menschen gibt es, die auf diese Art und Weise ihre Komfortzone verlassen möchten?

Und das fatale daran ist, daß dieser „Sturz aus der Komfortzone“ gefühlt umso härter wird, je stärker man selbst an Vorurteilen sowie dem daraus resultierenden Menschen- und Weltbild festhält.

[su_quote cite=“Konfuzius“]Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.[/su_quote]

Und da dies wiederum (unbewußt) Ängste auslöst, müssen diese Ängste auch verdrängt werden. Man begibt sich in eine selbstgebaute Traumatisierungsmühle, in welcher es immer schwerer wird wieder heil herauszukommen.

Das doofe daran ist auch, daß man hier beginnen muß die Fehler bei sich selbst zu suchen. Es geht darum Eigenverantwortung zu übernehmen, anstatt die Schuld immer bei wem anderen zu suchen.

Eine große Last für manche Menschen.

Denn das Leben ist schließlich so leicht, wenn man nicht die Komfortzone verlassen muß und alle Verantwortung auf andere Menschen und Gegebenheiten abwälzen kann, oder?!? 😉

Der Zeitpunkt, an welchem Du an Deinem Vorurteil nicht mehr festhalten kannst sondern Deine Komfortzone verlassen mußt

Wie ich hier ja auch schon geschrieben hatte, ist die (statische) Komfortzone letztlich eine Illusion.

Und genauso verhält es sich auch bei Vorurteilen. Warum?

Nun.

Es wird Menschen in Deinem Umkreis geben, die das, was Du sagst, überprüfen.

Du magst vielleicht tatsächlich noch glauben, was Du sagst. Du wirst es auch müssen, weil Dir sonst die innere Überzeugung fehlen würde an Deiner Routine festzuhalten.

Vielleicht hast Du mit Affirmationen gearbeitet und Dich so selbst auf Linie gebracht…

Die Menschen um Dich herum aber stellen zunehmend fest, daß Du „Scheiße erzählst“. Und sie werden sich daher von ganz allein von Dir immer weiter distanzieren.

Und irgendwann tritt genau das ein, wovor Du doch sooo viel Angst gehabt hast.

Dir war vielleicht nicht bewußt, daß Du mit Deinen Gedanken schöpferisch bist, aber Du hast Dir Deine schlimmste Befürchtung in Dein Leben gezogen.

Du stehst alleine da.

Und auf einmal erkennst Du, daß die Komfortzone an Deinen Vorurteilen festzuhalten nicht mehr existiert.

Denn der Druck von außen wird immer größer und die Menschen um Dich herum sagen: „Halt auf so einen Mist zu erzählen!“

Es ist dann wohl eher leichter sich den anderen Menschen anzupassen als gegen Windmühlen zu kämpfen.

Du bist dann nicht mehr darauf aus Deine Komfortzone verlassen zu wollen, sondern es geht Dir eher darum in eine Komfortzone hineinzukommen! 😀

Warum dann also die Mühe machen die ursprüngliche Vorurteil-Komfortzone zu verteidigen?

Zusammenfassung

  • Menschen streiten sich, weil sie sich in ihrem Konkurrenzdenken ständig vergleichen müssen und dabei den Fokus auf die Unterschiede und nicht auf die Gemeinsamkeiten legen
  • Vorurteile zu haben ist Schubladendenken. Und dieses Schubladendenken macht die Welt für Dich zunächst sehr einfach, aber auch oberflächlich. Denn Du mußt Dich nicht näher mit Deinen Mitmenschen, der Welt im Außen und der Welt in Deinem Inneren beschäftigen.
  • Wenn Du an Deinen Vorurteilen festhältst, verweigerst Du Deine eigene Entwicklung, weil Du an dieser Stelle Deine Komfortzone nicht verlassen möchtest
  • Du brauchst echte Charakterstärke, wenn Du öffentlich bekennen möchtest, daß Du im Irrtum warst.
  • Früher oder später wirst Du vom Leben gezwungen Deine Vorurteil-Komfortzone aufzugeben.

 

Wo hast Du noch Vorurteile?

 

7. September 2015

Wie Dir das Komfortzonenmodell von Platon ein Paradies zeigt

Wie Dir das Komfortzonenmodell von Platon ein Paradies zeigt

Lerne Deine Glaubenssätze zu hinterfragen, um das Dich umgebene Komfortzonenmodell nach Platon zu erkennen!

>>> Update running: Meine Komfortzone ist der Beste Ort, wo gibt …

>>> SYSTEM FAILURE!

Hoppla … Da funktioniert bei wem wohl die Konditionierung nicht mehr richtig.

Diese und die folgenden Zeilen zu lesen ist verboten!

Also – tss, tss. Marsch, wieder zurück ins Körbchen. Zurück in Deine Komfortzone!

Du bist nämlich gerade dabei sie zu verlassen. Denn Du weißt doch: Außerhalb Deiner Komfortzone ist es seeeeehhhr gefährlich!

Du ließt ja immer noch weiter. Was soll das denn?!?

Ok, dann frage ich Dich an dieser Stelle:

Rote Pille oder blaue Pille?

Wählst Du die blaue Pille, dann gehe zurück in Deine Komfortzone und höre JETZT auf zu lesen.

Hmm …

Irgendwie klappt das nicht. Du bist zuuu neugierig, weißt Du das!?

😉

Ok zugegeben, ich habe mir bei diesen Zeilen einen inspirierenden Teil aus dem Matrix-Film herausgegriffen. Vielleicht kennst Du diesen Film.

Wie wir Menschen werden auch Filme gerne in Schubladen einsortiert. Denn auch wenn Matrix in die Kategorie Science-Fiction und Action gesteckt wird, so ist der Film vor allem eines: philosophisch!

Dieser Film regt dazu an zu reflektieren, nachzudenken, bereit zu sein die Perspektive zu wechseln. Wer allerdings zu tief in der eigenen Komfortzone steckt, der wird den tieferen Sinn der dortigen Dialoge und Umschreibungen wohl kaum erfassen wollen.

Denn Reflektieren, Nachdenken und die Perspektive wechseln sind bereits schon Aktivitäten um sich aus der Komfortzone herauszubegeben.

Wie uns Platon ein verschachteltes Komfortzonenmodell ausmalt

Wußtest Du, daß der wohl bekannteste Film in dieser Zeit des Wandels eine moderne Kopie von Platons Höhlengleichnis ist? Vor 2.400 Jahren wurde demnach das Drehbuch für Matrix bereits geschrieben.

Platon beschreibt darin, daß in jener Höhle von Geburt an Menschen gefesselt sind, die ausschließlich an eine einzige Wand schauen. Alles was diese Menschen kennen, ist diese eine Wand. Das ist ihre Welt.

Nun ist es so, daß diese vermeintlich öde Felswand wirklich äußerst unterhaltsam sein kann. Denn hinter den gefesselten Menschen brennt ein kleines Feuer. Dadurch sind echt super Lichtbewegungen auf der Höhlenwand zu erkennen.

Hin und wieder gehen dann noch andere Gestalten zwischen dem Feuer und den gefesselten Menschen spazieren oder machen gar Schattenspiele.

Wow! Das, was sich auf der Felswand abspielt, ist ja viel besser als Kino!

Jetzt gelingt es jemandem sich von 2(!) Fesseln zu befreien. Zum einen ist es die physische Fessel, logisch. Aber viel wichtiger ist eine andere – die mentale Fessel.

Denn in jenem Moment, wo er sich von seiner mentalen Fessel befreit, macht er den ersten Schritt aus seiner Komfortzone.

Er wagt es sich umzuschauen.

Er erkennt, daß er wie seine „Leidensgenossen“ in Ketten gelegt wurde. Er sieht, daß es neben der einen sogar zwei, drei, nein sogar vier weitere Felswände gibt. Er sieht das Feuer, die Spaziergänger und Schattenspieler, die ihm einst sein Weltbild malten. Jetzt weiß er wie dieses Weltbild gemacht wurde.

Doch da, was ist das?

Noch weiter hinten ist etwas sehr Helles. Ganz anders als das, was sonst so in der Höhle vorzufinden ist. Er ist neugierig und geht zu diesem Licht.

Er bleibt kurz stehen und überlegt, ob er in dieses helle Etwas gehen soll. Er nimmt seinen ganzen Mut zusammen.

Aua! Das tut weh!

Er kneift die Augen zusammen und geht wieder zurück in die Höhle.

So viel Licht kannte er nicht. Und wie konnte er nur wissen, daß das Verlassen der vertrauten Höhle irgendwie auch weh tut.

Egal, er will wissen, was ihn da draußen erwartet. Augen zu und durch!

Die Augen langsam wieder geöffnet sieht er auf einmal sooo viele neue Farben.

Grün – Bäume, Wiesen und Pflanzen.

Bunt – die Blumen und die Schmetterlinge.

Blau – der Himmel.

Gelb – nein, da guckt er lieber nicht hinein … 🙂

Aber, was ist das für eine Welt? Diese Vielfalt, die er entdeckt hat. Im Vergleich zum Höhlenleben ist das doch das reinste Paradies.

Das muß er seinen Freunden erzählen.

Er erzählt von den vielen Farben, die er gesehen hat.

Von den Schmetterlingen, die um ihn herum flatterten. Die Vögel, die ihm ein Willkommenslied trillerten.

Er schildert seine neue Perspektive auf die Sicht der Dinge.

Er hat erkannt, daß sein Leben ein Gefängnis war.

„Aber wir sind doch frei! Uns geht es doch gut. Wir bekommen Wasser und Brot. Und schau auf die Felswand. Deine Farben gibt es nicht!“

[su_quote cite=“Marie von Ebner-Eschenbach“]Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.[/su_quote]

Nun muß er ein weiteres Mal seine Komfortzone verlassen. Eine große emotionale Herausforderung.

Er muß von jenen Menschen loslassen, die ihm lieb und teuer sind.

Nach seinen Erlebnissen, die er gewonnen hat, müßte er sich nun verstellen, wenn er noch zu ihnen gehören wollte. Müßte sich selbst verleugnen, wenn er gemocht werden will. Er müßte alle Selbstliebe aufgeben und sich so klein machen, wie es seine Freunde tun.

Und wie wäre es weiterhin zu versuchen sie zu überzeugen seinen Weg mitzugehen?

Verschwendete Energie – sie würden ihn bekämpfen, ihn gar umbringen.

Denn er stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf und sie müßten zugeben, daß sie ihr ganzes Leben lang einen Irrtum gelebt haben. Welches Ego macht das schon?

[su_quote cite=“Unbekannt“]Wenn ein ehrlicher Mensch erkennt, daß er irrt, dann wird er sich entweder seines Irrtums oder seiner Ehrlichkeit entledigen![/su_quote]

Er geht zu den Schattenspielern, die wissen, daß sie seinen Freunden eine Welt vorgaukeln, die nicht die wirkliche ist. Er versucht sie ebenfalls davon zu überzeugen seinen Weg zu gehen.

Vergeblich!

Sie bekommen Weintrauben zu essen. Das ist in der Höhle ein 5-Sterne-Menü.

Sie sehen, daß sie besser gestellt sind, als jene, die sie belügen. Ihnen geht es doch gut, warum sollten sie an ihrer Situation etwas verändern!? Ihr vergleichendes Ego läßt auch sie in ihrer Komfortzone verharren.

Letztlich muß er den Weg der Erkenntnis also alleine gehen – raus aus der sicheren Höhle, allen Routinen und allen Denkweisen.

Aber er weiß ja nun, daß das Leben außerhalb seiner Tagesroutine noch so viel mehr zu bieten hat …

Warum Platon’s Höhlengleichnis ein verschachteltes Komfortzonenmodell darstellt

Platon zeigt Dir in seinem Komfortzonenmodell, daß Du Dir um Dich herum mehrere Komfortzonen-Hürden vorstellen darfst, die Du nach und nach zu überwinden hast, ehe Du das „wahre“ Paradies betreten kannst.

Stößt Du nämlich an den Rand Deiner Komfortzone, stellt sich die Frage, ob Du über diesen (Teller-)Rand hinausschauen und gehen möchtest.

Hast Du diese Hürde genommen, wartet ein paar Augenblicke später schon die nächste Prüfung auf Dich.

Es gleicht quasi dem Bild von Matroschka-Puppen, wo eine Puppe eine kleinere einschließt und dann wiederum von einer noch größeren umgeben wird.

In Deinem Leben stößt Du auf mehrere Fesseln, die Dich dort zu halten versuchen, wo Du gerade bist. Und diese Fesseln findest Du dann auf unterschiedlichen Ebenen: sie können physischer, mentaler, emotionaler oder auch spiritueller Natur sein.

Wenn Du allerdings neugierig bist und für Dich reflektieren kannst, daß Du tatsächlich gefesselt bist, dann hast Du auch die Gelegenheit die notwendigen Schritte zu unternehmen Dich von diesen Fesseln zu befreien.

Nimmst Du solche Fesseln allerdings nicht wahr, wirst Du Dich kaum/ gar nicht weiterentwickeln und womöglich sogar andere Menschen anfeinden, die Dir zu sagen versuchen, daß Dein Leben noch viel reichhaltiger sein könnte.

Was Dir Platon’s Höhlengleichnis über Deine Ängste verrät

Stell Dir dazu mal vor, daß Du – in Bezug auf einen bestimmten Bereich in Deinem Leben – nicht derjenige bist, der mutig den Weg geht, welchen zuvor noch niemand gegangen ist.

Stell Dir vor, daß Du einer von jenen Menschen bist, die noch immer an die Höhlenwand starren, an welche sie schon immer gestarrt haben.

Stell Dir außerdem vor, daß es Dir an Vorstellungskraft, an Fantasie und an Bereitschaft fehlt, etwas in Deinem Leben zu verändern.

Und nun kommt jemand daher, der Dich dazu auffordert Deinen Blick von der Höhlenwand abzuwenden. Welches Gefühl wird Dich dazu verleiten diesen Menschen mit seinen Absichten zu bekämpfen?

Jetzt, nachdem Du diese ganzen Zeilen gelesen hast, kennst Du aber auch die Perspektive des mutigen und vorangehenden Menschen.

Ist die Angst dann vielleicht ein Gefühl, welches Dich um das Paradies betrügt?

[su_quote cite=“Marianne Williamson“]Unsere größte Angst

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.

Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?

Aber wer bist du, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.

Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.

Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.[/su_quote]

(Diese Worte, die Nelson Mandela 1994 in seiner Antrittsrede zum Präsidenten von Südafrika für sich zu nutzen wußte, werden auch im Film Coach Carter mit Samuel L. Jackson genutzt.)

Angenommen Angst wäre Dir ein schlechter Lehrer. Was ist dann zum Beispiel Deine Angst vor dem Tod? Wenn Dein Körper auch nur eine Höhle … ähh, ich meine eine Hülle ist, dann müßte es doch auch eine „Welt“ außerhalb Deines Körpers geben, oder?! 🙂

Bevor Du nun aber auf „falsche Gedanken“ kommst:

Nur weil Du kein Bock mehr auf Dein irdisches Dasein hast, heißt das noch lange nicht, daß Du Deinen Körper (mit Gewalt) zerstören oder abreißen solltest.

Denn ein solch gewählter Freitod wiederum könnte Deine Seele sehr stark belasten …

Sei Dir also bitte dessen bewußt, was Du tust und was Dich erwarten könnte.

Zusammenfassung

Platon’s Höhlengleichnis ist das „Urdrehbuch“ für Matrix.

Dabei gelingt es Platon sinnbildlich zu beschreiben, mit welchen Hürden sich Menschen auseinanderzusetzen haben, die sich weiterentwickeln wollen.

Dieses verschachtelte Komfortzonenmodell kannst Du nun auf die verschiedensten Bereiche Deines Lebens übertragen.

Wann bist Du offen, wann bist Du „freiwillig versklavt“, um Deine Komfortzone oder Dein Weltbild zu beschützen?

Du kannst für Dich reflektieren, ob Dir Deine Angst ein guter Lehrer ist.

Dein Leben hat noch sooo viel mehr zu bieten. Du mußt lediglich mutig genug sein, um Dich dafür zu entscheiden.

 

Wovor hast Du noch Angst? Und warum?

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Über den Autor

Martin Matzat ist Glücksschmied, Gesellschaftsentwickler, Geldtherapeut und Gründer der Eiderkrone. Halte Dich auf dem Laufenden mit Facebook, Twitter und Google+.

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2 Gedankenspiele, mit denen Du die Sicht auf Deine geistige Komfortzone erweitern kannst

2 Gedankenspiele, mit denen Du Sicht auf Deine geistige Komfortzone erweitern kannst

Wie Dir der Perspektivwechsel dabei hilft, Deine geistige Komfortzone zu erweitern!

Scheuklappen vor den Augen und den eigenen Stiefel weitergefahren.

Kennst Du dieses Verhalten?

Neben Menschen soll es auch Pferde geben, die Scheuklappen tragen. Meistens tragen die Pferde diese Scheuklappen, wenn sie eine Kutsche ziehen. Und diese Scheuklappen sollen dann dazu beitragen, daß die Pferde bei der Kutschfahrt auf Kurs bleiben.

Mit anderen Worten: Das Sichtfeld ist weil Zugpferde „einwandfrei funktionieren“ sollen äußerst eingeschränkt.

Symbolisch betrachtet ist das Sichtfeld verschlossen und läßt keinen Raum zu irgendeiner Erweiterung von Erkenntnis. Lediglich geradeaus geht noch – das hat etwas von „Kopf durch die Wand“.

Ok, was unterscheidet nun aber Dich, mich und andere Menschen von diesen Pferden?

Wir Menschen setzen uns die Scheuklappen oft selber auf.

Das heißt aber auch, daß wir sie uns daher selbst wieder abnehmen können.

Wenn Du Dich darauf nun einläßt, bedeutet das, daß wir Menschen auch selbstständig unser Blickfeld ausweiten könn(t)en.

Könn(t)en?

Ja, denn ein erstes Problem mag für manchen Menschen bereits schon darin liegen sich überhaupt zu trauen weiter oder tiefer zu schauen. Sich nämlich vor geistiger Flexibilität abzuschotten ist auch ein Rückzug in die eigene Komfortzone…

Aber ich gehe nun davon aus, daß Du offener bist. 😉

1. Wie Du mit einem einfachen Zylinder Deine geistige Komfortzone erweitern kannst

Wenn Du Deine Komfortzone erweitern möchtest, dann nimm Dir jetzt gerne irgendetwas zylinderförmiges zur Hand. Das kann ein Bauklotz sein, ein Becher, eine Dose oder irgendetwas anderes, was oben und unten jeweils einen gleichgroßen Kreis als Grundfläche hat.

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Nun nimmst Du eine Taschenlampe und beleuchtest den Zylinder einmal von oben und einmal von der Seite.

Du wirst dann einmal einen Kreis und das andere Mal ein Rechteck als Schatten erhalten.

Und nun stell Dir vor, Du wärst geistig auf die zweidimensionale Ebene beschränkt und siehst in Deinem Fall lediglich einen Kreisschatten. Du kannst den Zylinder nicht erkennen, der letztlich die Ursache dafür ist, daß Du Deinen Kreisschatten siehst.

Stell Dir vor jetzt kommt jemand daher, der Deine „Kreisschatten-Komfortzone“ – was auch ein gewisses Weltbild sein kann – in Frage stellt. Er kratzt daran, weil er ein Rechteck beschreibt.

Du stehst jetzt vor einem ganz spannenden Punkt.

Du kannst Dich mit ihm streiten, ihn ignorieren, seine Meinung unterdrücken usw., um Deine Komfortzone zu verteidigen und Dich selbst in Deiner geistigen Entwicklung auszubremsen, oder Du kannst seine Sichtweise heranziehen, um Dich selbst zu reflektieren und Dich in Deiner eigenen Sichtweise zu hinterfragen.

Wenn Du Dich nämlich selbst hinterfragst, dann verläßt Du natürlich einerseits in gewisser Weise schon Deine Komfortzone, aber Du bist bereit Dich zu entwickeln. Und jedes Verlassen beziehungsweise jede Erweiterung Deiner Komfortzone bedeutet Entwicklung.

[su_quote cite=“Sokrates“]Ich weiß, daß ich nichts weiß.[/su_quote]

Fakt ist, daß Du – wenn Du 1 und 1 zusammenzählen kannst (hier: den Kreis- und den Rechteckschatten miteinander kombinieren) – möglicherweise auf die Idee kommen könntest, daß es noch vieeeel mehr gibt, als das, was Du bislang kanntest. Ein Raum von so vielen Möglichkeiten, die Dir letztlich alle offen stehen.

Und wenn Du magst, dann kannst Du Dich danach wiederum geistig auch auf die nächste Ebene begeben und Dich fragen, warum Du den Zylinder wie einen Zylinder erkennst…?!?

Ist der Zylinder auch nur ein Teil von dem großen Ganzen? 😉

Mit Hilfe dieser „Zylinder-Erkenntnis“ kannst Du nun auch die „Angriffe auf Deine Komfortzone“ leichter ertragen.

Denn wenn jemand Deinen Kreisschatten nicht tolerieren will, dann kannst Du an seinem Schwarz-Weiß-Denken erkennen, daß er auf der zweidimensionalen Ebene ein paar Extrarunden drehen möchte. Seine Seele ist noch nicht so weit.

Gib ihm Zeit, denn Deine höhere Erkenntnis ermöglicht Dir wahrhaftiges Mitgefühl und wahrhaftige Empathie für die Unwissenden – menschliche Züge, die wir uns in unserer Gesellschaft so sehnlichst wünschen.

Sei stolz auf Dich und Deine Fortschritte und verurteile nicht Deine Mitmenschen, falls Sie geistig (noch) nicht so flexibel sind, um ihre Komfortzone wie Du zu erweitern.

2. Warum die Welt noch viel bunter sein muß, als Du sie derzeit wahrnimmst

Vielleicht hast Du es über die Jahre an Dir selbst wahrgenommen: Als Kind konntest Du noch Frequenzen hören, die Du nun nicht mehr hören kannst.

Das heißt, daß sich Dein akustischer Wahrnehmungsbereich mit der Zeit verringert hat.

Würdest Du deswegen nun auf die Idee kommen, daß das, was kleine Kinder im Gegensatz zu Dir noch hören können, nicht existiert?

Oder würdest Du eher zugeben müssen, daß Du mit der Zeit ganz schön „verkackt“ geworden bist? 😛

Ok, wechseln wir nun von der Akustik in die Optik.

Wir Menschen können Farben im Frequenzbereich von etwa 3,8 x 1014 Hz bis 7,9 x 1014 Hz wahrnehmen. Sprechen wir von der Wellenlänge, dann wäre es der Bereich von etwa 380 bis 780 nm.

Du kennst doch bestimmt die Geschichten, in welchen Menschen mal in einem anderen Bewußtseinszustand waren. Sie haben zum Beispiel mal eine außerkörperliche Erfahrung gemacht, weil sie kurz vor dem Tode standen. Und diese Menschen berichten dann unter Umständen auch davon, daß sie ganz andere Farben wahrgenommen haben.

Sind solcherlei Menschen nun verrückt geworden?

Was wäre, wenn Du eine natürliche Gabe hättest und Farben im Wellenlängenbereich von 300 bis 800 nm wahrnehmen könntest. Und nun berichtest Du deshalb von weiteren Farben, die wir auf keinem Farbkreis und keiner Farbskala finden können.

Sollten Dich Deine Mitmenschen auf Grund Deiner Gabe nun in die nächste Klapse stecken und mit Psychopharmaka vollstopfen lassen?

Manche Deiner Mitmenschen werden wohl so handeln.

Was Du nämlich machst, ist, daß Du an ihrer Komfortzone kratzt. Du bist für sie eine Art Mutant bzw. X-Men. Und alles, was nicht zur Norm beziehungsweise zum herkömmlichen Einheitsbrei gehört, sollte weggesperrt, unterdrückt und mundtot gemacht werden.

[su_quote cite=“Unbekannt“]Wenn ein ehrlicher Mensch erkennt, daß er irrt, dann wird er sich entweder seines Irrtums oder seiner Ehrlichkeit entledigen.[/su_quote]

Die Menschen müßten zugeben, daß sie sich ihr Leben lang womöglich geirrt haben. Und wenn sie einen solchen Irrtum zugäben, dann würde dies ihr von Stolz erfülltes Ego in Frage stellen. Und das ist oft gar nicht so leicht davon loszulassen.

Viele Menschen haben Angst vor ihrer Entwicklung und ihren Möglichkeiten. Das klingt absurd, oder?

Aber da greift schon wieder das Thema um die Komfortzone. Denn wenn Du zum Beispiel um all Deine Potentiale wüßtest, weil Dir jemand diese Möglichkeiten so extrem spiegelt und aufzeigt, dann müßtest Du erkennen, daß Deine derzeitige Komfortzone echt erbärmlich ist. Und wenn sie nicht mehr so kümmerlich erscheinen soll, dann müßtest Du Dich geistig und körperlich in Bewegung setzen, um Deine Komfortzone zu erweitern.

Dir steht also irgendwie immer wieder der innere Schweinehund im Wege. Scheiß Bequemlichkeit, oder? 🙂

Das, was Du an einem Beispiel wie diesem für Dich erkennen darfst, ist die Tatsache, daß Du letztlich niemals sagen kannst, daß etwas, was Du (noch) nicht wahrnehmen kannst, nicht existiert.

Sei also stets offen für Neues, wenn Du kontinuierlich Deine Komfortzone erweitern möchtest.

Zusammenfassung

Bevor Du Dich geistig weiterentwickeln möchtest, wäre es von Vorteil, wenn Du Dir Deine geistige Beschränktheit eingestehst.

Denn wenn Dich Stolz und Hochmut an dieser Erkenntnis hindern, weil Du glaubst an dem Gipfel der Evolution bereits angekommen zu sein, dann stellt sich für Dich die Frage, was Dich noch motivieren könnte, um an Dir noch weiter zu arbeiten.

Wenn Du also mit dem Zustand um Mensch, Gesellschaft und Natur absolut zufrieden bist, dann ist diesem Anschein nach auch Deine Komfortzone in einem einwandfreien Zustand. Es gibt für Dich keinen Grund Dir darüber Gedanken zu machen, wie Du Deine Komfortzone erweitern kannst, oder wie Die Welt ausschauen könnte.

Durch eine spezielle Sichtweise auf Zylinder und das Farbspektrum hast Du hingegen nun eine erste Vorstellung davon gewonnen, daß das geistige Potential von Dir als auch von der gesamten Menschheit längst noch nicht ausgeschöpft ist.

Die Welt ist nicht nur Schwarz-Weiß – sie ist viel farbenfroher als es jeder einzelne von uns derzeit wahrnehmen kann.

Oder gehörst Du bereits zu jenen Menschen, die einen Hauch der Herrlichkeit der Schöpfung schon erkennen können? 😉