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Wenn Du über die Wechselbeziehungen zwischen Geld und Gesellschaft mehr erfahren möchtest, dann bist Du hier genau richtig.

7. September 2015

Wie Dir das Komfortzonenmodell von Platon ein Paradies zeigt

Wie Dir das Komfortzonenmodell von Platon ein Paradies zeigt

Lerne Deine Glaubenssätze zu hinterfragen, um das Dich umgebene Komfortzonenmodell nach Platon zu erkennen!

>>> Update running: Meine Komfortzone ist der Beste Ort, wo gibt …

>>> SYSTEM FAILURE!

Hoppla … Da funktioniert bei wem wohl die Konditionierung nicht mehr richtig.

Diese und die folgenden Zeilen zu lesen ist verboten!

Also – tss, tss. Marsch, wieder zurück ins Körbchen. Zurück in Deine Komfortzone!

Du bist nämlich gerade dabei sie zu verlassen. Denn Du weißt doch: Außerhalb Deiner Komfortzone ist es seeeeehhhr gefährlich!

Du ließt ja immer noch weiter. Was soll das denn?!?

Ok, dann frage ich Dich an dieser Stelle:

Rote Pille oder blaue Pille?

Wählst Du die blaue Pille, dann gehe zurück in Deine Komfortzone und höre JETZT auf zu lesen.

Hmm …

Irgendwie klappt das nicht. Du bist zuuu neugierig, weißt Du das!?

😉

Ok zugegeben, ich habe mir bei diesen Zeilen einen inspirierenden Teil aus dem Matrix-Film herausgegriffen. Vielleicht kennst Du diesen Film.

Wie wir Menschen werden auch Filme gerne in Schubladen einsortiert. Denn auch wenn Matrix in die Kategorie Science-Fiction und Action gesteckt wird, so ist der Film vor allem eines: philosophisch!

Dieser Film regt dazu an zu reflektieren, nachzudenken, bereit zu sein die Perspektive zu wechseln. Wer allerdings zu tief in der eigenen Komfortzone steckt, der wird den tieferen Sinn der dortigen Dialoge und Umschreibungen wohl kaum erfassen wollen.

Denn Reflektieren, Nachdenken und die Perspektive wechseln sind bereits schon Aktivitäten um sich aus der Komfortzone herauszubegeben.

Wie uns Platon ein verschachteltes Komfortzonenmodell ausmalt

Wußtest Du, daß der wohl bekannteste Film in dieser Zeit des Wandels eine moderne Kopie von Platons Höhlengleichnis ist? Vor 2.400 Jahren wurde demnach das Drehbuch für Matrix bereits geschrieben.

Platon beschreibt darin, daß in jener Höhle von Geburt an Menschen gefesselt sind, die ausschließlich an eine einzige Wand schauen. Alles was diese Menschen kennen, ist diese eine Wand. Das ist ihre Welt.

Nun ist es so, daß diese vermeintlich öde Felswand wirklich äußerst unterhaltsam sein kann. Denn hinter den gefesselten Menschen brennt ein kleines Feuer. Dadurch sind echt super Lichtbewegungen auf der Höhlenwand zu erkennen.

Hin und wieder gehen dann noch andere Gestalten zwischen dem Feuer und den gefesselten Menschen spazieren oder machen gar Schattenspiele.

Wow! Das, was sich auf der Felswand abspielt, ist ja viel besser als Kino!

Jetzt gelingt es jemandem sich von 2(!) Fesseln zu befreien. Zum einen ist es die physische Fessel, logisch. Aber viel wichtiger ist eine andere – die mentale Fessel.

Denn in jenem Moment, wo er sich von seiner mentalen Fessel befreit, macht er den ersten Schritt aus seiner Komfortzone.

Er wagt es sich umzuschauen.

Er erkennt, daß er wie seine „Leidensgenossen“ in Ketten gelegt wurde. Er sieht, daß es neben der einen sogar zwei, drei, nein sogar vier weitere Felswände gibt. Er sieht das Feuer, die Spaziergänger und Schattenspieler, die ihm einst sein Weltbild malten. Jetzt weiß er wie dieses Weltbild gemacht wurde.

Doch da, was ist das?

Noch weiter hinten ist etwas sehr Helles. Ganz anders als das, was sonst so in der Höhle vorzufinden ist. Er ist neugierig und geht zu diesem Licht.

Er bleibt kurz stehen und überlegt, ob er in dieses helle Etwas gehen soll. Er nimmt seinen ganzen Mut zusammen.

Aua! Das tut weh!

Er kneift die Augen zusammen und geht wieder zurück in die Höhle.

So viel Licht kannte er nicht. Und wie konnte er nur wissen, daß das Verlassen der vertrauten Höhle irgendwie auch weh tut.

Egal, er will wissen, was ihn da draußen erwartet. Augen zu und durch!

Die Augen langsam wieder geöffnet sieht er auf einmal sooo viele neue Farben.

Grün – Bäume, Wiesen und Pflanzen.

Bunt – die Blumen und die Schmetterlinge.

Blau – der Himmel.

Gelb – nein, da guckt er lieber nicht hinein … 🙂

Aber, was ist das für eine Welt? Diese Vielfalt, die er entdeckt hat. Im Vergleich zum Höhlenleben ist das doch das reinste Paradies.

Das muß er seinen Freunden erzählen.

Er erzählt von den vielen Farben, die er gesehen hat.

Von den Schmetterlingen, die um ihn herum flatterten. Die Vögel, die ihm ein Willkommenslied trillerten.

Er schildert seine neue Perspektive auf die Sicht der Dinge.

Er hat erkannt, daß sein Leben ein Gefängnis war.

„Aber wir sind doch frei! Uns geht es doch gut. Wir bekommen Wasser und Brot. Und schau auf die Felswand. Deine Farben gibt es nicht!“

[su_quote cite=“Marie von Ebner-Eschenbach“]Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.[/su_quote]

Nun muß er ein weiteres Mal seine Komfortzone verlassen. Eine große emotionale Herausforderung.

Er muß von jenen Menschen loslassen, die ihm lieb und teuer sind.

Nach seinen Erlebnissen, die er gewonnen hat, müßte er sich nun verstellen, wenn er noch zu ihnen gehören wollte. Müßte sich selbst verleugnen, wenn er gemocht werden will. Er müßte alle Selbstliebe aufgeben und sich so klein machen, wie es seine Freunde tun.

Und wie wäre es weiterhin zu versuchen sie zu überzeugen seinen Weg mitzugehen?

Verschwendete Energie – sie würden ihn bekämpfen, ihn gar umbringen.

Denn er stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf und sie müßten zugeben, daß sie ihr ganzes Leben lang einen Irrtum gelebt haben. Welches Ego macht das schon?

[su_quote cite=“Unbekannt“]Wenn ein ehrlicher Mensch erkennt, daß er irrt, dann wird er sich entweder seines Irrtums oder seiner Ehrlichkeit entledigen![/su_quote]

Er geht zu den Schattenspielern, die wissen, daß sie seinen Freunden eine Welt vorgaukeln, die nicht die wirkliche ist. Er versucht sie ebenfalls davon zu überzeugen seinen Weg zu gehen.

Vergeblich!

Sie bekommen Weintrauben zu essen. Das ist in der Höhle ein 5-Sterne-Menü.

Sie sehen, daß sie besser gestellt sind, als jene, die sie belügen. Ihnen geht es doch gut, warum sollten sie an ihrer Situation etwas verändern!? Ihr vergleichendes Ego läßt auch sie in ihrer Komfortzone verharren.

Letztlich muß er den Weg der Erkenntnis also alleine gehen – raus aus der sicheren Höhle, allen Routinen und allen Denkweisen.

Aber er weiß ja nun, daß das Leben außerhalb seiner Tagesroutine noch so viel mehr zu bieten hat …

Warum Platon’s Höhlengleichnis ein verschachteltes Komfortzonenmodell darstellt

Platon zeigt Dir in seinem Komfortzonenmodell, daß Du Dir um Dich herum mehrere Komfortzonen-Hürden vorstellen darfst, die Du nach und nach zu überwinden hast, ehe Du das „wahre“ Paradies betreten kannst.

Stößt Du nämlich an den Rand Deiner Komfortzone, stellt sich die Frage, ob Du über diesen (Teller-)Rand hinausschauen und gehen möchtest.

Hast Du diese Hürde genommen, wartet ein paar Augenblicke später schon die nächste Prüfung auf Dich.

Es gleicht quasi dem Bild von Matroschka-Puppen, wo eine Puppe eine kleinere einschließt und dann wiederum von einer noch größeren umgeben wird.

In Deinem Leben stößt Du auf mehrere Fesseln, die Dich dort zu halten versuchen, wo Du gerade bist. Und diese Fesseln findest Du dann auf unterschiedlichen Ebenen: sie können physischer, mentaler, emotionaler oder auch spiritueller Natur sein.

Wenn Du allerdings neugierig bist und für Dich reflektieren kannst, daß Du tatsächlich gefesselt bist, dann hast Du auch die Gelegenheit die notwendigen Schritte zu unternehmen Dich von diesen Fesseln zu befreien.

Nimmst Du solche Fesseln allerdings nicht wahr, wirst Du Dich kaum/ gar nicht weiterentwickeln und womöglich sogar andere Menschen anfeinden, die Dir zu sagen versuchen, daß Dein Leben noch viel reichhaltiger sein könnte.

Was Dir Platon’s Höhlengleichnis über Deine Ängste verrät

Stell Dir dazu mal vor, daß Du – in Bezug auf einen bestimmten Bereich in Deinem Leben – nicht derjenige bist, der mutig den Weg geht, welchen zuvor noch niemand gegangen ist.

Stell Dir vor, daß Du einer von jenen Menschen bist, die noch immer an die Höhlenwand starren, an welche sie schon immer gestarrt haben.

Stell Dir außerdem vor, daß es Dir an Vorstellungskraft, an Fantasie und an Bereitschaft fehlt, etwas in Deinem Leben zu verändern.

Und nun kommt jemand daher, der Dich dazu auffordert Deinen Blick von der Höhlenwand abzuwenden. Welches Gefühl wird Dich dazu verleiten diesen Menschen mit seinen Absichten zu bekämpfen?

Jetzt, nachdem Du diese ganzen Zeilen gelesen hast, kennst Du aber auch die Perspektive des mutigen und vorangehenden Menschen.

Ist die Angst dann vielleicht ein Gefühl, welches Dich um das Paradies betrügt?

[su_quote cite=“Marianne Williamson“]Unsere größte Angst

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.

Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?

Aber wer bist du, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.

Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.

Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.[/su_quote]

(Diese Worte, die Nelson Mandela 1994 in seiner Antrittsrede zum Präsidenten von Südafrika für sich zu nutzen wußte, werden auch im Film Coach Carter mit Samuel L. Jackson genutzt.)

Angenommen Angst wäre Dir ein schlechter Lehrer. Was ist dann zum Beispiel Deine Angst vor dem Tod? Wenn Dein Körper auch nur eine Höhle … ähh, ich meine eine Hülle ist, dann müßte es doch auch eine „Welt“ außerhalb Deines Körpers geben, oder?! 🙂

Bevor Du nun aber auf „falsche Gedanken“ kommst:

Nur weil Du kein Bock mehr auf Dein irdisches Dasein hast, heißt das noch lange nicht, daß Du Deinen Körper (mit Gewalt) zerstören oder abreißen solltest.

Denn ein solch gewählter Freitod wiederum könnte Deine Seele sehr stark belasten …

Sei Dir also bitte dessen bewußt, was Du tust und was Dich erwarten könnte.

Zusammenfassung

Platon’s Höhlengleichnis ist das „Urdrehbuch“ für Matrix.

Dabei gelingt es Platon sinnbildlich zu beschreiben, mit welchen Hürden sich Menschen auseinanderzusetzen haben, die sich weiterentwickeln wollen.

Dieses verschachtelte Komfortzonenmodell kannst Du nun auf die verschiedensten Bereiche Deines Lebens übertragen.

Wann bist Du offen, wann bist Du „freiwillig versklavt“, um Deine Komfortzone oder Dein Weltbild zu beschützen?

Du kannst für Dich reflektieren, ob Dir Deine Angst ein guter Lehrer ist.

Dein Leben hat noch sooo viel mehr zu bieten. Du mußt lediglich mutig genug sein, um Dich dafür zu entscheiden.

 

Wovor hast Du noch Angst? Und warum?

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MM

Über den Autor

Martin Matzat ist Glücksschmied, Gesellschaftsentwickler, Geldtherapeut und Gründer der Eiderkrone. Halte Dich auf dem Laufenden mit Facebook, Twitter und Google+.

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2 Gedankenspiele, mit denen Du die Sicht auf Deine geistige Komfortzone erweitern kannst

2 Gedankenspiele, mit denen Du Sicht auf Deine geistige Komfortzone erweitern kannst

Wie Dir der Perspektivwechsel dabei hilft, Deine geistige Komfortzone zu erweitern!

Scheuklappen vor den Augen und den eigenen Stiefel weitergefahren.

Kennst Du dieses Verhalten?

Neben Menschen soll es auch Pferde geben, die Scheuklappen tragen. Meistens tragen die Pferde diese Scheuklappen, wenn sie eine Kutsche ziehen. Und diese Scheuklappen sollen dann dazu beitragen, daß die Pferde bei der Kutschfahrt auf Kurs bleiben.

Mit anderen Worten: Das Sichtfeld ist weil Zugpferde „einwandfrei funktionieren“ sollen äußerst eingeschränkt.

Symbolisch betrachtet ist das Sichtfeld verschlossen und läßt keinen Raum zu irgendeiner Erweiterung von Erkenntnis. Lediglich geradeaus geht noch – das hat etwas von „Kopf durch die Wand“.

Ok, was unterscheidet nun aber Dich, mich und andere Menschen von diesen Pferden?

Wir Menschen setzen uns die Scheuklappen oft selber auf.

Das heißt aber auch, daß wir sie uns daher selbst wieder abnehmen können.

Wenn Du Dich darauf nun einläßt, bedeutet das, daß wir Menschen auch selbstständig unser Blickfeld ausweiten könn(t)en.

Könn(t)en?

Ja, denn ein erstes Problem mag für manchen Menschen bereits schon darin liegen sich überhaupt zu trauen weiter oder tiefer zu schauen. Sich nämlich vor geistiger Flexibilität abzuschotten ist auch ein Rückzug in die eigene Komfortzone…

Aber ich gehe nun davon aus, daß Du offener bist. 😉

1. Wie Du mit einem einfachen Zylinder Deine geistige Komfortzone erweitern kannst

Wenn Du Deine Komfortzone erweitern möchtest, dann nimm Dir jetzt gerne irgendetwas zylinderförmiges zur Hand. Das kann ein Bauklotz sein, ein Becher, eine Dose oder irgendetwas anderes, was oben und unten jeweils einen gleichgroßen Kreis als Grundfläche hat.

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Nun nimmst Du eine Taschenlampe und beleuchtest den Zylinder einmal von oben und einmal von der Seite.

Du wirst dann einmal einen Kreis und das andere Mal ein Rechteck als Schatten erhalten.

Und nun stell Dir vor, Du wärst geistig auf die zweidimensionale Ebene beschränkt und siehst in Deinem Fall lediglich einen Kreisschatten. Du kannst den Zylinder nicht erkennen, der letztlich die Ursache dafür ist, daß Du Deinen Kreisschatten siehst.

Stell Dir vor jetzt kommt jemand daher, der Deine „Kreisschatten-Komfortzone“ – was auch ein gewisses Weltbild sein kann – in Frage stellt. Er kratzt daran, weil er ein Rechteck beschreibt.

Du stehst jetzt vor einem ganz spannenden Punkt.

Du kannst Dich mit ihm streiten, ihn ignorieren, seine Meinung unterdrücken usw., um Deine Komfortzone zu verteidigen und Dich selbst in Deiner geistigen Entwicklung auszubremsen, oder Du kannst seine Sichtweise heranziehen, um Dich selbst zu reflektieren und Dich in Deiner eigenen Sichtweise zu hinterfragen.

Wenn Du Dich nämlich selbst hinterfragst, dann verläßt Du natürlich einerseits in gewisser Weise schon Deine Komfortzone, aber Du bist bereit Dich zu entwickeln. Und jedes Verlassen beziehungsweise jede Erweiterung Deiner Komfortzone bedeutet Entwicklung.

[su_quote cite=“Sokrates“]Ich weiß, daß ich nichts weiß.[/su_quote]

Fakt ist, daß Du – wenn Du 1 und 1 zusammenzählen kannst (hier: den Kreis- und den Rechteckschatten miteinander kombinieren) – möglicherweise auf die Idee kommen könntest, daß es noch vieeeel mehr gibt, als das, was Du bislang kanntest. Ein Raum von so vielen Möglichkeiten, die Dir letztlich alle offen stehen.

Und wenn Du magst, dann kannst Du Dich danach wiederum geistig auch auf die nächste Ebene begeben und Dich fragen, warum Du den Zylinder wie einen Zylinder erkennst…?!?

Ist der Zylinder auch nur ein Teil von dem großen Ganzen? 😉

Mit Hilfe dieser „Zylinder-Erkenntnis“ kannst Du nun auch die „Angriffe auf Deine Komfortzone“ leichter ertragen.

Denn wenn jemand Deinen Kreisschatten nicht tolerieren will, dann kannst Du an seinem Schwarz-Weiß-Denken erkennen, daß er auf der zweidimensionalen Ebene ein paar Extrarunden drehen möchte. Seine Seele ist noch nicht so weit.

Gib ihm Zeit, denn Deine höhere Erkenntnis ermöglicht Dir wahrhaftiges Mitgefühl und wahrhaftige Empathie für die Unwissenden – menschliche Züge, die wir uns in unserer Gesellschaft so sehnlichst wünschen.

Sei stolz auf Dich und Deine Fortschritte und verurteile nicht Deine Mitmenschen, falls Sie geistig (noch) nicht so flexibel sind, um ihre Komfortzone wie Du zu erweitern.

2. Warum die Welt noch viel bunter sein muß, als Du sie derzeit wahrnimmst

Vielleicht hast Du es über die Jahre an Dir selbst wahrgenommen: Als Kind konntest Du noch Frequenzen hören, die Du nun nicht mehr hören kannst.

Das heißt, daß sich Dein akustischer Wahrnehmungsbereich mit der Zeit verringert hat.

Würdest Du deswegen nun auf die Idee kommen, daß das, was kleine Kinder im Gegensatz zu Dir noch hören können, nicht existiert?

Oder würdest Du eher zugeben müssen, daß Du mit der Zeit ganz schön „verkackt“ geworden bist? 😛

Ok, wechseln wir nun von der Akustik in die Optik.

Wir Menschen können Farben im Frequenzbereich von etwa 3,8 x 1014 Hz bis 7,9 x 1014 Hz wahrnehmen. Sprechen wir von der Wellenlänge, dann wäre es der Bereich von etwa 380 bis 780 nm.

Du kennst doch bestimmt die Geschichten, in welchen Menschen mal in einem anderen Bewußtseinszustand waren. Sie haben zum Beispiel mal eine außerkörperliche Erfahrung gemacht, weil sie kurz vor dem Tode standen. Und diese Menschen berichten dann unter Umständen auch davon, daß sie ganz andere Farben wahrgenommen haben.

Sind solcherlei Menschen nun verrückt geworden?

Was wäre, wenn Du eine natürliche Gabe hättest und Farben im Wellenlängenbereich von 300 bis 800 nm wahrnehmen könntest. Und nun berichtest Du deshalb von weiteren Farben, die wir auf keinem Farbkreis und keiner Farbskala finden können.

Sollten Dich Deine Mitmenschen auf Grund Deiner Gabe nun in die nächste Klapse stecken und mit Psychopharmaka vollstopfen lassen?

Manche Deiner Mitmenschen werden wohl so handeln.

Was Du nämlich machst, ist, daß Du an ihrer Komfortzone kratzt. Du bist für sie eine Art Mutant bzw. X-Men. Und alles, was nicht zur Norm beziehungsweise zum herkömmlichen Einheitsbrei gehört, sollte weggesperrt, unterdrückt und mundtot gemacht werden.

[su_quote cite=“Unbekannt“]Wenn ein ehrlicher Mensch erkennt, daß er irrt, dann wird er sich entweder seines Irrtums oder seiner Ehrlichkeit entledigen.[/su_quote]

Die Menschen müßten zugeben, daß sie sich ihr Leben lang womöglich geirrt haben. Und wenn sie einen solchen Irrtum zugäben, dann würde dies ihr von Stolz erfülltes Ego in Frage stellen. Und das ist oft gar nicht so leicht davon loszulassen.

Viele Menschen haben Angst vor ihrer Entwicklung und ihren Möglichkeiten. Das klingt absurd, oder?

Aber da greift schon wieder das Thema um die Komfortzone. Denn wenn Du zum Beispiel um all Deine Potentiale wüßtest, weil Dir jemand diese Möglichkeiten so extrem spiegelt und aufzeigt, dann müßtest Du erkennen, daß Deine derzeitige Komfortzone echt erbärmlich ist. Und wenn sie nicht mehr so kümmerlich erscheinen soll, dann müßtest Du Dich geistig und körperlich in Bewegung setzen, um Deine Komfortzone zu erweitern.

Dir steht also irgendwie immer wieder der innere Schweinehund im Wege. Scheiß Bequemlichkeit, oder? 🙂

Das, was Du an einem Beispiel wie diesem für Dich erkennen darfst, ist die Tatsache, daß Du letztlich niemals sagen kannst, daß etwas, was Du (noch) nicht wahrnehmen kannst, nicht existiert.

Sei also stets offen für Neues, wenn Du kontinuierlich Deine Komfortzone erweitern möchtest.

Zusammenfassung

Bevor Du Dich geistig weiterentwickeln möchtest, wäre es von Vorteil, wenn Du Dir Deine geistige Beschränktheit eingestehst.

Denn wenn Dich Stolz und Hochmut an dieser Erkenntnis hindern, weil Du glaubst an dem Gipfel der Evolution bereits angekommen zu sein, dann stellt sich für Dich die Frage, was Dich noch motivieren könnte, um an Dir noch weiter zu arbeiten.

Wenn Du also mit dem Zustand um Mensch, Gesellschaft und Natur absolut zufrieden bist, dann ist diesem Anschein nach auch Deine Komfortzone in einem einwandfreien Zustand. Es gibt für Dich keinen Grund Dir darüber Gedanken zu machen, wie Du Deine Komfortzone erweitern kannst, oder wie Die Welt ausschauen könnte.

Durch eine spezielle Sichtweise auf Zylinder und das Farbspektrum hast Du hingegen nun eine erste Vorstellung davon gewonnen, daß das geistige Potential von Dir als auch von der gesamten Menschheit längst noch nicht ausgeschöpft ist.

Die Welt ist nicht nur Schwarz-Weiß – sie ist viel farbenfroher als es jeder einzelne von uns derzeit wahrnehmen kann.

Oder gehörst Du bereits zu jenen Menschen, die einen Hauch der Herrlichkeit der Schöpfung schon erkennen können? 😉

 

8 Unternehmerbeispiele, in welchen Du bereits die Komfortzone verlassen hast

8 Unternehmerbeispiele, in welchen Du bereits die Komfortzone verlassen hast

Lerne aus Deiner Vergangenheit, um erneut die Komfortzone verlassen zu können!

Du hast es schon unzählige Male getan.

Aber vielleicht ist es Dir nicht bewußt.

Du hast es womöglich vergessen oder für Dich war es damals kein großes Ding.

Und daher brauchst Du vielleicht einige Beispiele, um Dich zu erinnern und um Deine Komfortzone erneut verlassen zu können.

1. Du hast bereits die Komfortzone verlassen, als Du Dich dazu entschieden hattest Unternehmer zu werden

Man, man, man – was bist Du bloß für ein Risiko eingegangen. Das sichere Monatsgehalt aufzugeben, um für Dein Leben noch mehr selbst verantwortlich zu sein. 😉

Für sein Leben selbst die Verantwortung zu übernehmen, das kann nicht jeder. Respekt!

2. Du hast Kontakt zu Kunden aufgebaut

[su_quote]Das einzige, was am Geschäft stört, ist der Kunde![/su_quote]

Aber den brauchst Du irgendwie, damit Du von Deinem Tun überhaupt leben kannst.

Manchmal kann er vielleicht echt nervig sein. Aber das Geld, das er Dir gibt, ist doch bestimmt Argument genug, um Dir zu zeigen, daß es sich hin und wieder lohnt auch mal Dinge zu tun, die Dir vielleicht nicht so sehr schmecken.

3. Du hast Mitarbeiter eingestellt

Du hast den Mut aufgebracht Dich in einen Loslass-Prozeß hinein zu begeben.

Du hast Vertrauen aufgebracht, daß Deine Mitarbeiter ihre Arbeit auch gewissenhaft erledigen.

Du hast ihnen Gehalt gezahlt, obwohl Du jenes Geld womöglich selber gebraucht hättest.

Du wirst hin und wieder mal nicht damit einverstanden gewesen sein, was Deine Mitarbeiter gemacht haben, so daß für sie und für Dich ein unangenehmes Gespräch anstand.

4. Du hattest von einigen Entwicklungen und Möglichkeiten zunächst Abstand genommen

Nicht immer bist Du auf den erst besten Zug aufgesprungen.

Du hast erst mal nur beobachtet. Vielleicht hast Du auch gesehen, daß Du auf einen solchen Zug irgendwann aufspringen solltest. Aber Du hast weiterhin gezögert.

Nimm das Internet zum Beispiel.

Du hast Dich dieser Technologie verweigert und nun kommst Du kaum noch um sie herum, um wirklich auf Dich aufmerksam machen zu können. (Einer jener Trends ist u.a. das BlogBusiness.)

Die Welt außerhalb von Dir hat sich verändert und mit ihr mußt auch Du Deine Komfortzone verändern oder gar verlassen.

So wie sie war, kannst Du Deine Komfortzone nämlich nicht mehr halten. Und dann ist es schon wiederum bequemer sie aufzugeben als sie noch weiter zu verteidigen.

5. Du hast in Dein Leben und/oder Dein Unternehmen investiert

Jede Investition ist mit einem gewissen Risiko verbunden.

Du hast vielleicht einen Plan und eine Vision gehabt, wie es später einmal werden sollte, aber der Ausgang ist in gewisser Weise immer ungewiss gewesen.

Du warst bereit (finanzielle) Opfer zu bringen ohne schon gleich erkannt zu haben, daß sich diese Investition auch lohnt.

Du mußtest Geduld aufbringen, was nicht jeder so wie Du kann.

Nun hat sich Deine Investition ausgezahlt. Du hast Erfolg.

Du hast Dich in Bereiche hineingewagt, die zum Teil sehr weit außerhalb Deiner Komfortzone lagen. Jetzt aber gehören sie zu Deiner erweiterten Komfortzone.

Du bist mit Deiner Komfortzone an diesem Wagnis gewachsen.

6. Deine Konkurrenz schließt auf und das Kaufverhalten Deiner Kunden ändert sich

Weil Du als erster die Komfortzone verlassen hattest, hattest Du in einer bestimmten Nische alle Kunden für Dich. Es gab keinen Konkurrenzkampf.

Andere erkannten später, daß sie in jenem Bereich auch Kohle machen könnten. Also entwickelten sie gleiche und ähnliche Produkte.

Das Angebot im Markt stieg, Du mußt die Komfortzone verlassen, weil Du nun am Preis etwas pfeilen mußtest. Schade, um die großen Gewinne.

Das Angebot stieg weiter und irgendwann war der Kunde von Deinem Produkt satt, weil die damalige Neuheit auf einmal keine mehr ist. Ein klassischer Produktlebenszyklus, den Du bei jeder Ware und jeder Dienstleistung beobachten kannst – die Zeitintervalle sind höchstens unterschiedlich.

Weil Du allerdings wusstest, daß nichts für immer und ewig ist, hattest Du allerdings schon reagiert, als Du Dich noch dumm und dusselig verdient hattest.

Du hast wieder in die Entwicklung eines neuen Produktes investiert und somit auch in Dein Unternehmen und Dein eigenes Leben. Du bist also ständig dabei Dich und Deine Umwelt weiterzuentwickeln.

Du bist mit diesem neuen Produkt in den Markt gegangen, als Du beim alten Produkt die ersten Wettbewerber am Horizont erkennen konntest. Der Ausgang war ungewiß, aber Du hattest Dich vorbereitet auf den Tag X, an welchem Du Dir eingestehen mußtest, daß Deine Komfortzone des Dumm-und-Dusselig-Verdienens auf einmal nicht mehr existiert.

7. Du hast die Komfortzone verlassen, als Du begonnen hattest Dir mehr Gedanken zu machen als andere Menschen

Deswegen agierst Du nun vorausschauend. Beobachtest, was um Dich herum geschieht. Versuchst Trends schon vorzeitig zu erkennen. Wer macht sich im Gegensatz zu Dir schon die Mühe sich über so viele Dinge den Kopf zu zerbrechen?

Nun ja, wenn Du auf das „Dumm-und-Dusselig-Verdienen“ schaust, dann wird Dir Dein Erfolg wohl Recht geben, wenn Du früher als viele andere Menschen die Komfortzone verlassen kannst.

8. Du hast Dich schon einmal zu sehr aus Deiner Komfortzone herausgewagt

Ja, ja. Die Komfortzone verlassen und einfach so Erfolg haben ist nicht immer so einfach.

Du bist nämlich schon mal auf den Sabbel gefallen und bist deshalb nun vorsichtiger geworden.

Wenn Du ehrlich bist, dann hat das allerdings nichts damit zu tun, daß es außerhalb Deiner Komfortzone unbedingt alles so gemein zugeht, sondern Du hattest es Dir auf einer anderen Ebene zu sehr in Deiner Komfortzone gemütlich gemacht.

Du hattest Dich zum Beispiel nicht wirklich darüber informiert, ob Markt und Kaufinteressenten für Deine Geschäftsidee wirklich vorhanden sind bzw. wie und wo Du Deine Kunden ansprichst. Alle guten Absichten mußten somit ins Leere laufen.

Du bist in diesem einen Bereich einfach zu bequem und nachlässig gewesen.

[su_quote cite=“Konfuzius“]Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu Handeln; erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.[/su_quote]

Und dennoch hast Du etwas gewonnen, was andere nie erleben würden.

Manchmal sind die Erfahrungen aus den Fehlern eines vermeintlichen Mißerfolgs doch die besten Lehrer für den Erfolg der Zukunft. Du weißt nun besser, worauf Du achten mußt.

Bonus: Mit neuen Zahlungsmitteln Deine Geld-Komfortzone verlassen

Du kennst nur DM oder Euro. Nur das, was Dir „offiziell“ vorgesetzt wird.

Daß diese Art von Geld durch Vermögensumverteilung Gesellschaft und Natur an den Rand ihrer Existenz drängt, mag Dir vielleicht noch nicht bewußt sein.

Aber Deine bewußten Kunden werden dies mehr und mehr verstehen.

In Deutschland sind nach Schätzungen derzeit ca. 12,5 Millionen Menschen bei ihrem Konsum schon bewußter. Der nächste Schritt ist für sie die Verwendung eines ethischen Zahlungsmittels, welches einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft als auch der Wertschätzung unserer Natur mehr Raum gibt. Sie verlassen bereits ihre Komfortzone und dies wird den Druck auf Deine eigene Komfortzone wiederum weiter erhöhen.

Wenn Du dann noch sagst, daß Du zum Beispiel ein zweites Kassensystem bräuchtest, daß das zu kompliziert sei und Du auch nicht wüßtest, wie Du das Deinen Mitarbeitern beibringen solltest oder wenn Dir beispielsweise spontan die Frage in den Kopf schießt, wo Du dieses Geld wieder ausgeben könntest, dann überprüfe für Dich, ob das Ausreden sind, um zunächst weiterhin in Deiner Komfortzone bleiben zu können.

Stell Dir vor der Euro ist Geschichte und Murksel, Gauckler und Co haben keinen Plan B – zumindest keinen, der langfristig Dein Überleben als nachhaltig denkender Unternehmer sichert.

Wohl dem, der schon die Komfortzone verlassen hat, sich mit anderen Zahlungsmitteln vertraut gemacht hat und auf ein äußerst geldbewußtes Unternehmernetzwerk zurückgreifen kann.

Zusammenfassung:

Als Unternehmer mußt Du Dich immer wieder den Veränderungen Deiner Umwelt stellen. Trends kommen – Trends gehen. Und mit diesen Zyklen versuchst Du auf diese Wellen zu erfolgreich zu reiten. Du mußt lernen einen Mittelweg zwischen Deinen eigenen und den Marktbedürfnissen zu finden.

Denn schon mit Deiner Entscheidung selbst unternehmerisch tätig zu werden, hast Du das erste Mal die Komfortzone verlassen und der Markt (bzw. die Welt da draußen) nötigt Dich dazu es immer wieder zu tun.

Bleib also flexibel, wenn Du nicht aufhören möchtest mit Deinem Unternehmen die Musik zu spielen, welche Du der Welt schenken möchtest.

Wie flexibel bist Du, um auch weiterhin Deine Musik spielen zu können?

 

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