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Gesundes Urteil = Gesunder Mensch? – Offene Briefe an die BKK Wirtschaft und Finanzen

 

Sehr geehrte Mitarbeiter der BKK Wirtschaft und Finanzen,

mit Blick auf die Welt da draußen sehe ich viele Menschen, die kaum in der Lage dazu sind gesund zu urteilen. Vieles ist von Emotionen geprägt, oftmals wird an Vorurteilen festgehalten, damit ein Eingeständnis des Irrtums umgangen werden kann. Die Bereitschaft klaren Denkens ist selten vorhanden und die Sachlichkeit in vielerlei Diskussionen demzufolge kaum noch gegeben. Hauptsache in Politik und Medien werden die eigenen Emotionen bedient, damit der Mensch sich irgendeiner politischen Farbe zugehörig fühlt. Das ist nur ein Beispiel um zu verdeutlichen, daß es bei Emotionen immer um Sympathie und Antipathie geht. Und wer nun in dieser emotionalen Welt entlang der Straße zwar die gleiche Richtung jedoch aber die Straßenseite der Antipathie wählt, der wird sich so manches Mal auch diverser Anfeindungen aussetzen müssen – nur weil die sich oberflächlich gut anfühlenden Emotionen der Mitmenschen nicht bedient wurden.

Auch wenn ich in meinen offenen Briefen an Ihre Krankenkasse den einen oder anderen emotionalen Trigger setzen werde, möchte ich mich in erster Linie um Sachlichkeit bemühen. Die Sachlichkeit deshalb, weil wir nur so eine Ebene finden können, auf welcher beide Seiten die Wahrheit über Gesundheit ergründen können – nüchtern und ohne sich zu sehr in seinen persönlichen Emotionen zu verlieren.

Die emotionalen Trigger, dessen Drücken selbst bei größter Sachlichkeit kaum vermieden werden kann, sollten wir alle – also Sie und ich wie auch jeder Leser dieser offenen Briefe – dazu nutzen um für uns selbst zu erkennen:

„Aha, da haben mich meine Emotionen!“

Dieses Erkennen ist insofern wichtig, weil wir doch alle schon einmal die Erfahrung gemacht haben, daß wir dann, wenn wir von unseren Emotionen gefangen genommen wurden, so manches Mal Dinge gesagt oder getan haben, die wir eigentlich gar nicht sagen oder tun wollten…!

Mit anderen Worten: Wir waren nicht wir selbst und somit unfrei. Unfrei darin die Situation neutral zu betrachten um schließlich vernünftig zu denken und schließlich auch zu handeln.

Wenn wir über Gesundheit reden wollen, dann müssen wir uns dort treffen, wo beide Seiten das erste Mal etwas als „gesund“ definieren können. Wo etwas als gesund beurteilt wurde. Nehmen wir deshalb doch gleich diese beiden verwendeten Begriffe gesund und Urteil:

Was ist ein gesundes Urteil?

Sind Vorurteile gesunde oder ungesunde Urteile?

Haben Sie mir, ich Ihnen oder die Leser dieser offenen Briefe uns beiden gegenüber irgendwelche Vorurteile?

Sollten wir von diesen Vorurteilen loslassen?

Ist es leicht von Vorurteilen loszulassen? Wohl kaum, da hängen schließlich so viele Emotionen dran, die unsere Bequemlichkeit im gründlichen Denken zu rechtfertigen versuchen. Die geistige Komfortzone will nicht verlassen werden.

Aber könnten wir auch nur ansatzweise die Wahrheit über irgendetwas herausfinden, wenn wir an unseren Emotionen festhielten, die mit diesem Vorurteil verknüpft sind?

Urteile können nur dann wirklich gesund sein, wenn wir zuvor einen Sachverhalt ehrlich und aufrichtig geprüft haben. Wenn wir Vorurteile pflegen, dann findet diese Prüfung nicht satt. Das Vorurteil hindert uns daran zu prüfen. Jeder ehrliche, aufrichtige und wahrhaftige Mensch kann nachvollziehen, daß dadurch die Wahrheit auf der Strecke bleibt.

Wenn unser aller Leben nicht auf der Wahrheit basiert, dann auf dem Gegenteil der Wahrheit: Der Lüge, die sich anfänglich auch in Irrtümern und Illusionen zeigt. Irrtümer und Illusionen, die deshalb zur Lüge werden, weil uns das Erkennen dieser Irrwege vor eine grundlegende Entscheidung für unser Leben stellt:

„Wenn ein ehrlicher Mensch erkennt, daß er irrt, dann wird er sich entweder seines Irrtums oder seiner Ehrlichkeit entledigen.“

[Unbekannt]

Wer nicht bereit ist sich darum zu bemühen gesund zu urteilen, läuft logischerweise Gefahr eher einem ungesunden Urteil aufzusitzen. Ein solch ungesundes Urteil wiederum kann dazu führen, daß ein ganzes Weltbild mit der Wirklichkeit in einen Konflikt gerät. Das eigene Weltbild kann geändert werden, die Wirklichkeit nicht. Doch wenn das Festhalten am eigenen Weltbild zu einem Zwang wird, während die Wirklichkeit das Weltbild immer stärker in Frage stellt, dann wird offensichtlich, daß ein ungesundes Urteil früher oder später auch krank machen kann:

Der ganze Streß, den man sich antut um ein Weltbild aufrecht zu erhalten und zu beschützen, welches nicht der Wirklichkeit entspricht.

Die Kraft, die es einen kostet, wenn der Wirklichkeit Widerstand geleistet werden soll.

Wer kann ein solches Leben für sich selbst oder gar für die Mitmenschen wollen?

Menschen, die krank sind?

Oder Menschen die krank werden wollen?

 

Mit freundlichen Grüßen

Martin Matzat

 

P.S.: Sie haben jederzeit die Möglichkeit mit mir ein Gespräch zu führen, welches wir im Sinne der Transparenz mittels Internet schließlich der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

 

Dies ist der zweite offene Brief an die BKK Wirtschaft und Finanzen. Alle weiteren offenen Briefe wirst Du hier finden.

 

Eine erste erneute Kontaktaufnahme – Offene Briefe an die BKK Wirtschaft und Finanzen

 

Sehr geehrte Mitarbeiter der BKK Wirtschaft und Finanzen,

 

Ich habe keine Ahnung wie oft Ihnen in ihrem Arbeitsalltag schon Fälle wie der meine begegnet sind. Vielleicht erinnern Sie sich aber noch an meine E-Mails, in welchen ich bekundete, daß ich bezüglich Ihrer offenen Forderungen weder ein gültiges Vertragsverhältnis mit Ihnen hatte, noch daß ich meine Zahlungen an Ihre Krankenkasse mit meinem Gewissen vereinbaren kann.

Mir ist klar, daß ich in diesem vor Lobbyismus triefenden und daher auch tief korrupten Staatskonstrukt bei einer Klage wohl kaum eine Aussicht auf Erfolg gegen Sie hätte. Mir ist allerdings auch klar, daß mir das Leben irgendetwas mit auf den Weg geben will, wenn ich nun abermals mit Ihnen konfrontiert werde.

Mag sein, daß der eine oder andere von Ihnen nun denkt: „Ja, der soll einfach kapieren, daß der zu zahlen hat! Und damit Basta!“

Aber die Lernaufgabe, die ich hierbei sehe, ist eine ganz andere. Nicht nur für mich – auch für Sie wird etwas mit dabei sein. Ob Sie es sehen, annehmen und im Sinne der Nächstenliebe umsetzen werden, bleibt Ihnen überlassen. Aber ich sehe es als meine Pflicht an, Sie zumindest darauf hinzuweisen, daß das, was Sie für Nächstenliebe im Gesundheitsbereich halten, womöglich gar keine Nächstenliebe ist, weil es auch weit weniger mit Gesundheit zu tun hat, als Sie es bis heute glauben wollten.

Jedenfalls scheint irgendetwas eine Beziehung zwischen uns halten zu wollen. Denn so wie Sie auf die Zahlungen bestehen, kann ich mir durchaus vorstellen, daß wir vielleicht gar eine karmische Verbindung miteinander haben. (Vielleicht schreibe ich Ihnen auch deswegen!?!)

Wie bereits erwähnt trage ich mit meinen Zahlungen an die BKK Wirtschaft und Finanzen einen Gewissenskonflikt mit mir herum und ich wage es zu behaupten, daß Ihre Seelen diesen inneren Konflikt latent auch wahrnehmen können. (Und so mancher, der diese offenen Briefe liest bzw. lesen wird, wird sich sehr wahrscheinlich ebenfalls dieser Konflikte zunehmend bewußter werden.)

Der Konflikt, den ich in mir trage, wird in gewisser Weise also sicherlich auch der Ihre sein. Diesen Konflikt nehmen Sie aber vielleicht noch gar nicht wahr, dennoch könnte er da sein, weil das Nichtwahrnehmen keine Garantie dafür ist, daß etwas nicht existiert. Womöglich nehmen Sie diesen inneren Konflikt aber doch wahr, können ihn aber (noch) nicht umschreiben. Vielleicht aber könnten Sie diesen inneren Konflikt genauso gut doch umschreiben, wollen sich zu diesem Konflikt, der Ihr Seelenleben belastet, allerdings gar nicht äußern, weil Sie Angst davor haben womöglich Ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Daß Ihr innerer Konflikt dadurch nur noch größer wird, dürfte einleuchten…

Mit der Gerichtsvollzieherin, die vor ein paar Wochen bei mir war, hatte ich ein nettes Gespräch, wovon ich später sicherlich auch noch berichten werde. Ich halte es nämlich für äußerst wichtig zu verstehen, daß Sie mit Ihrem Handeln auch unbeteiligte Menschen in unser beidseitig inneren Konflikte direkt mit hineinziehen. Und an dieser Stelle wird es spannend – aber dazu kommen wir im späteren Verlauf dieser Reihe an offenen Briefen an Ihre Krankenkasse.

Mit jeder monatlichen Ratenzahlung werde ich nun einen weiteren offen Brief an Sie richten und ein Nebeneffekt dieser 24 offenen Briefe wird sein, daß sich auch andere Menschen in ihrem Verständnis von Nächstenliebe, Gesundheit und inneren Konflikten werden reflektieren und weiterbilden können.

Und wer weiß:

Vielleicht bringe ich Ihnen sogar neue Beitragszahler, weil jeder, der mitließt, sehen kann, daß da schon jemand Ihre Mannschaft sensibilisiert hat…! 😉

 

Mit freundlichen Grüßen

Martin Matzat

 

P.S.: Sie haben jederzeit die Möglichkeit mit mir ein Gespräch zu führen, welches wir im Sinne der Transparenz mittels Internet schließlich der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

 

Dies ist der erste offene Brief an die BKK Wirtschaft und Finanzen. Alle weiteren offenen Briefe wirst Du hier finden.

Bei der BKK Wirtschaft und Finanzen wurden mit der Veröffentlichung dieses offenen Briefes folgende E-Mail-Adressen kontaktiert:

arbeitgeberservice(at)bkk-wf.de,

beitraege(at)bkk-wf.de,

finanzen(at)bkk-wf.de,

geldleistungen(at)bkk-wf.de,

pflege(at)bkk-wf.de,

hilfsmittel(at)bkk-wf.de,

forderungsmanagement(at)bkk-wf.de,

sachleistungen(at)bkk-wf.de,

versicherung(at)bkk-wf.de,

service(at)bkk-wf.de,

admins(at)bkk-wf.de,

joerg.huchthausen(at)bkk-wf.de,

ingeborg.neubauer(at)bkk-wf.de,

jens.decker(at)bkk-wf.de,

thorben.weichgrebe(at)bkk-wf.de,

jeanette.werner(at)bkk-wf.de,

Maribel.SotoSobrino(at)bkk-wf.de,

carolin.grimm(at)bkk-wf.de,

bjoern.hansen(at)bkk-wf.de

 

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