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Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland – Warum sich das deutsche Volk im BGE verirrt

 

Trauma.

Das deutsche Volk ist stark traumatisiert.

 

Das liegt zum einen an den vergangenen beiden Weltkriegen, wodurch über die zum Großteil schon verstorbene Generation ein kollektives Trauma in unsere gegenwärtige Generation getragen wurde.

Das liegt allerdings auch an der Gegenwart, in welcher sich der deutsche traumatisierte soziale Organismus nicht wirklich an sein Trauma heranwagt, weil er diesen Schmerz, der sein wahres Potential deckelt, unbedingt vermeiden will.

Und damit wir uns mit der Ursache unserer Traumata nicht beschäftigen müssen, versuchen wir die durch unser Trauma geschaffene Realität aufrechtzuerhalten.

 

Wir passen uns an.

Wir passen uns an, an das, was die großen Medien und eine bestimmte Form der Geschichtserzählung glauben lassen wollen.

Wir passen uns an, an das, was die angebliche Mehrheit denkt.

Wir passen uns an, weil wir gemocht werden wollen – wir waren in der Vergangenheit schließlich sooooo böse und mit unserem Ego streben wir nach Wiedergutmachung.

 

Aber der Ursache und dem inneren Konflikt gehen wir aus dem Weg.

Dadurch bestätigen wir in gewisser Weise immer wieder aufs Neue unser Trauma.

Wir retraumatisieren uns und werden im Traumatisierungshamsterrad nie aufhören zu träumen.

Wir verfestigen unser Trauma.

 

Würde uns nun ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland bei unserer kollektiven Traumatherapie unterstützen oder ist das BGE in seiner Idee eher vergleichbar mit dem Stockholm-Syndrom?

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Bedingungsloses Grundeinkommen kontra: Warum die freiere Wahl der Arbeit ein Irrtum ist!

„Zwei mal Drei macht Vier widdewiddewitt und Drei macht Neune.

Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt!“

 

Nein, das war im Original nicht von Andrea Nahles, sondern von Pipi Langstrumpf.

Doch Andrea Nahles kommt aus der SPD, also jener Partei, die sich einst als DIE Arbeiterpartei verstand.

Daß sich die SPD im Laufe der Jahre immer deutlicher von der ehemaligen Wählerzielgruppe der Arbeiter entfernt hat, dürfte so manchem Tagträumer mittlerweile auch schon klar geworden sein.

 

Wenn wir nun diese Beobachtung allerdings für sich nehmen – also die Arbeiterpartei entfernt sich von den Arbeitern – und diesen Umstand symbolisch zu übertragen versuchen, dann könnten wir zu dem Schluß kommen, daß dies ein Hinweis darauf ist, daß wir alle(!) unser Verständnis und unsere Empathie für (aufrichtige) Arbeit mehr und mehr verlieren.

Von einer solchen Aufforderung zur Selbstreflexion ist die Bewegung des bedingungslosen Grundeinkommens nicht ausgeschlossen.

 

Im Gegenteil.

Gerade weil sich die Grundeinkommensbewegung politisch korrekt eher im linken Lager sieht, weil sie sich darüber hinaus vielfach anmaßt für soziale Gerechtigkeit zu stehen und damit auch ein (ehemaliges?) Schlagwort der SPD nutzt, sollte sie sich mit der nun folgenden Kritik im Besonderen auseinandersetzen.

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4 tiefgründigere Argumente gegen bedingungsloses Grundeinkommen

Die Motivation kann ich verstehen.

Ich kann verstehen, warum einige Menschen das bedingungslose Grundeinkommen in unserer Gesellschaft gerne sehen würden.

Ich kann auch verstehen, daß man dann von einer Idee wie dem Grundeinkommen nicht ohne weiteres loslassen möchte, wenn man das BGE zuvor lauthals als DIE LÖSUNG in aller Welt angepriesen hat.

Und ich kann ebenso verstehen, daß sich die Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens – wenn auch unbewußt – einem solchen möglichen inneren Konflikt nicht aussetzen wollen.

 

Neben vieler kleiner Argumente gegen das bedingungslose Grundeinkommen, gibt von meiner Seite aus allerdings 4 Punkte, denen ich an dieser Stelle ein besonderes Gewicht zukommen lassen möchte.

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