GEZ-Webinar

Melde Dich an, wenn Du wissen willst, worauf es bei Deiner GEZ-Verweigerung wirklich ankommt!

13 gute Gründe warum jede GEZ-Klage verschwendete Energie ist

Super!

Endlich hat es mal wieder eine GEZ-Klage bis zum Landgericht geschafft.

 

Voller Vorfreude auf den nächsten Beschluß an einem solch höheren Gericht warten wir dann verheißungsvoll auf die nächste Ohrfeige für den ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice.

Schließlich lechzen wir nach dem nächsten Gerichtsurteil gegen die GEZ, um dieses in unserem nächsten Schreiben ebenfalls zu erwähnen.

 

Als ein solcher „GEZ-Raffzahn“ brauchen nun mal Argumente, wenn wir uns rechtlich erfolgreich zu Wehr setzen wollen.

Und ein solches Urteil wäre dann doch Argument genug.

 

Doch die Gier nach einem neuen GEZ-Urteil hat allerdings mehrere Haken.

1. Kaum eine GEZ-Klage ist erfolgreich

Daß Deine GEZ-Klage nicht erfolgreich ist, mag schon in jenem Moment festgestellt werden, in welchem eine solche Klage über den Rundfunkbeitrag abgewiesen wird.

Die Gerichte haben schließlich tatsächlich die Möglichkeit schon im Vorwege darüber zu entscheiden welche Klage zulässig ist und welche nicht.

(Beispiel: Abgewiesene Klage über den Euro-Rettungsschirm)

 

Und falls Deine Rundfunkbeitrags-Klage tatsächlich diese erste Hürde genommen hat, braucht es einen Richter mit einem starken Rückgrat.

Schließlich löst er damit zumindest eine „kleinere Staatskrise“ aus, so daß er mit einem entsprechenden Gegenwind seiner Vorgesetzten rechnen kann.

(Ähnliches hatte ich u.a. auch schon in Warum Du davon Abstand nehmen solltest die GEZ in bar bezahlen zu wollen erwähnt.)

 

Die Richter sind also – auch wenn sie es nie zugeben würden – allesamt emotional befangen.

 

2. Du wirfst dem schlechten noch gutes Geld hinterher

Mag sein, daß Du Dich gegen die monatlichen 17,50 Euro tatsächlich nicht wehren kannst.

Es wäre dann also eine Zahlung, welche Du so oder so zu leisten hättest.

Geld, was demnach eh schon verloren ist.

 

Doch dann wirfst Du diesem Geld weiteres Geld hinterher, weil Du Anwalt und Gericht ebenfalls noch bezahlen darfst.

Denn schließlich hast Du verloren.

 

3. Eine Massenklage ist nicht gleichzusetzen mit einem Mehr an Erfolg

Ich selbst hatte mal bei der bislang größten Verfassungsbeschwerde in der deutschen Geschichte mitgemacht:

Es ging um die Verfassungsbeschwerde zum Euro-Rettungsschirm.

Wir waren mehrere Zehntausend Kläger.

 

Ob die Rundfunkbeitragsklage deshalb einen rechtlichen Erfolg haben wird, ist sehr stark anzuzweifeln.

 

Daß diese GEZ-Massenklage jedoch Erfolg in puncto Aufmerksamkeitserregung haben wird, steht auf einem anderen Blatt.

Ebenso können wir davon ausgehen, daß auf irgendeine Art und Weise bei so machem gutgläubigen Bürger der eine oder andere Groschen fallen wird. 😉

 

4. Beitragsservice und Gerichte stecken unter einer Decke

In unserem Rechtsbankrott ist es zum Teil schon sehr offensichtlich, daß es Richter nicht wagen können Urteile gegen ihren Geldgeber zu fällen.

Denn auch wenn uns das Märchen der Gewaltenteilung immer mal wieder gerne vor die Nase gehalten wird, so läßt sich am Ende feststellen, daß Judikative, Legislative und Exekutive vom gleichen Geldgeber abhängig sind.

 

Mag sein, daß sie bei entsprechender Auslegung rechtlich tatsächlich „unabhängig“ voneinander sind.

Der Geldfluß erzählt hingegen eine andere Geschichte.

 

Jedoch werden Mauschelei und emotionale Befangenheit der Justiz noch offensichtlicher, sobald der eine Bruder als Richter das GEZ-Gutachten des anderen Bruders in seinem Urteil abzustrafen hätte.

Den rechtsstaatgläubigen Laien mag es deshalb verwundern, was allein am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig möglich ist, um den Rundfunkbeitrag weiterhin am Leben zu lassen

 

Merke deshalb:

Du kannst nicht erwarten, daß eine Krähe der anderen ein Auge aushakt.

 

Und wenn Dir diese Zusammenhänge bekannt sind, dann ist jede GEZ-Klage, die Du anstrengst, ein schizophrenes Vorhaben:

Du forderst die „Abschaffung des Systems“ suchst bei diesem aber um Gehör und Schutz…!

 

5. Jede erfolglose GEZ-Klage gibt der Gegenseite ein weiteres Argument dafür, daß rechtlich alles in Ordnung sei

Das GEZ-Urteil am Tübinger Landgericht vom 19. Mai 2014 wurde von vielen Zahlungsverweigerern schon als Erfolg gewertet.

In Sachen Aufmerksamkeit mag dies vollkommen zutreffen.

 

Wenn dann aber der Bundesgerichtshof den Beschluß vom LG Tübingen aufhebt, dann liefert das dem Beitragsservice und Gerichtsvollziehern ein „rechtliches Argument“, um in der Auseinandersetzung um Recht, Gesetz und Unrecht Dir als Zahlungsverweigerer auch mal Kontra zu geben.

 

6. Jede erfolglose Rundfunkbeitrags-Klage suggeriert der Masse, daß es keine Chance gegen die GEZ-Gebühr gäbe

„Da kann man eh nichts gegen machen.“

oder

„Das ist nun mal so!“

 

Die obigen Aussagen ließen sich zwar auch mit einer entspannteren Grundhaltung gegenüber der GEZ sagen.

Allerdings sind diese beiden Sätze oftmals eher ein Ausdruck von Resignation.

 

Und woher kommt diese?

 

a) an dem Glauben, daß nur rechtlich dem Rundfunkbeitrag beizukommen wäre

und b) an den gerichtlichen Entscheidungen, die dem hörigen und in seinem Glauben gefangenen Bürger vermitteln, daß Hoffnung etwas sehr Gefährliches sei.

 

 

7. In der Geschäftswelt klagt in der Regel derjenige, der sein Geld nicht erhalten hat

Wenn in der Geschäftswelt jemand mit einer erhaltenen Ware oder einer erhaltenen Dienstleistung nicht zu frieden ist, dann wird die Rechnung nicht bezahlt bzw. um einen gewissen Betrag einfach gemindert.

Derjenige, der Geld zu zahlen hätte, klagt also nicht.

 

Lediglich wenn durch die Inanspruchnahme jener Ware oder Dienstleistung ein Schaden entstanden ist, überlegt man sich, ob eine Schadensersatzklage angestrebt werden sollte.

Ausschlaggebend sind hier oftmals ökonomische Abwägungen.

D.h. es wird vorher geprüft, ob der finanzielle Aufwand für Anwalt und Klage sowie der Wahrscheinlichkeit auf einen Erfolg vor Gericht mit dem entstanden Schaden in einem Verhältnis steht.

Wer einen Schaden von 100 Euro erlitten hat, aber 1.000 Euro für die gerichtliche Auseinandersetzung aufzubringen hätte, wird dem schlechten Geld kein gutes Geld mehr hinterherwerfen.

 

In der Regel sind es allerdings die Gläubiger – also jene Seite, die noch Geld vom Gegenüber fordert, die den Weg des Rechtes aufsuchen.

 

Doch auch hier wird immer wieder darauf geachtet, ob der Weg über Anwalt & Co nicht teurer ist als die nicht gezahlte Rechnung.

 

8. Der Angreifer verliert mehr Energie als der Verteidiger

Ich erinnere mich an so manches Fußballspiel, bei welchem eine gute Mauertaktik schon zu so manchem Punktgewinn gegen einen Übergegner geführt hat.

Das wäre nur ein Beispiel.

 

Aber vielleicht kennst Du auch Computerspiele wie Age of Empires und hast ähnliche Erfahrungen gemacht.

 

Als Jugendlicher fand ich solche Spiele jedenfalls echt klasse:

Eine Zivilisation aufbauen, wirtschaften, neue Technologien entwickeln lassen und darüber hinaus noch die kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Gegenspielern.

 

Ich selbst war bei diesem Spiel gerade zu Beginn bei den kriegerischen Handlungen sehr auf meine Defensive bedacht.

D.h. ich habe mir sehr schnell eine Schutzmauer mit Wachtürmen errichtet, um dann in Ruhe hinter meiner Mauer zu wirtschaften und immer mehr Ressourcen anzuhäufen.

 

Meine Gegner haben sich an meiner Verteidigung stets die Zähne ausgebissen und ihre Ressourcen vergeudet, während ich in meinem Hinterland die meinen kontinuierlich mehrte…

 

Als ich dann mit meinem Ressourcenreichtum zum (Dauer-)Angriff überging, konnte der Gegner meinen Angriffen vielleicht noch eine Weile standhalten.

Doch irgendwann schienen ihm die Ressourcen auszugehen, weil keine neuen Truppen mehr nachkamen, um seine Verteidigungslinie zu halten.

 

9. Beim Aikidō sieht der Angreifer schlecht aus

Dieses Prinzip untermauert mehr oder minder den vorigen Punkt.

 

Falls Du Aikidō noch nicht kennst:

 

Aikidō gilt als eine friedfertige Kampfkunst.

Dabei versucht der Aikidōka in der Regel, die Energie des Angreifers umzulenken.

Es geht darum ihn nicht zu verletzen, sondern ihn in eine Situation zu führen, in der sich dieser beruhigen kann.

Dabei soll dem Angreifer die Chance gegeben werden Einsicht zu erlangen um von einem weiteren Angriff abzusehen.

 

Überleg mal kurz:

Bist Du als Kläger eher ein Angreifer oder eher der stets die Situation kontrollierende Aikidōka?

 

10. Mit einer Klage gibst Du dem Beitragsservice Energie

Kennst Du den Versuch mit den 3 Pflanzen, die unterschiedlich behandelt werden?

Die eine Pflanze wird geliebt, die zweite Pflanze wird gehasst und die dritte Pflanze wird ignoriert.

 

Bemerkenswert ist dabei vor allem, daß die Pflanze, die beschimpft wurde, besser aussah, als jene, die ignoriert wurde.

 

Welche energetische Wirkung erzielst Du also, wenn Du gegen den Rundfunkbeitrag klagst?

 

11. Der Beitragsservice ist mit seinen Erfüllungsgehilfen ein super Trainingspartner

Ich selbst betrachte die Verweigerung der GEZ-Gebühr mittlerweile als die Inanspruchnahme eines Angstbefreiungscoachings, welches lediglich 17,50 Euro monatlich kostet.

(Vgl. auch Was die GEZ-Gebühr mit Holzpaletten, Jeanshosen und XING gemeinsam hat)

 

Und aus jener Perspektive ist das gesamte Konstrukt rund um den Rundfunkbeitrag auch nicht mehr wirklich Dein Gegner.

Dieses Konstrukt ist viel mehr Dein Coach und Dein Trainingspartner um am Ende einen Gegner zu bezwingen, der ein Teil von Dir selbst ist:

 

Deine Angst!

 

Wenn Dir also der Beitragsservice dabei hilft, daß Du Dich mit Deiner Angst – oder auch Deiner Wut – näher auseinandersetzt, um der Souverän über diese Emotionen zu werden, dann wäre es doch unklug Deinen Unterstützer bekämpfen zu wollen, oder?

 

12. Deine Angst und Deine Wut lösen sich auch sonst nicht auf wenn Du Dich bei einem Dritten beklagst

Ist das Problem wirklich bei der Wurzel ergriffen und beseitigt worden, wenn Du Deinen Ärger über eine gewisse Situation irgendwo anders ablädst?

Oder könnte es sein, daß das Problem nach wie vor besteht und wiederkommt, eben weil Du zu jemand Dritten gegangen bist?

Wer also kann Dein Leid lindern?

Derjenige, der Schuld an Deinem Leid ist, oder?

 

Wie viele Finger zeigen auf Dich, wenn Du alle Schuld von Dir zu weisen versuchst und mit dem Finger auf jemand anderen zeigst?

 

Wenn ich richtig sehe, zähle ich ein Verhältnis von 3 zu 1… 😉

 

13. Sämtlicher Inhalt Deiner GEZ-Schreiben interessiert nicht die Bohne

Hast Du das Gefühl, das Deine Schreiben an die GEZ oder auch an NDR, WDR & Co etwas bewirken?

Bist Du der einzige, der schreibt oder sind da noch Millionen andere unzufriedener Bürger, die durchaus die gleichen Argumente wie Du haben?

 

Ich verrate Dir jetzt ein Geheimnis, welches Du schon längst kennst:

 

Auch falls das nächste Urteil der GEZ-Gebühr die Unrechtmäßigkeit attestieren sollte, wird der Beitragsservice Dir und anderen Menschen weiterhin noch Post schicken.

 

Warum also die Mühe machen und das nächste GEZ-Urteil in Deinem nächsten Brief an den Beitragsservice mit aufführen?

Warum läufst Du weiterhin in diesem Hamsterrad, obwohl Du da eigentlich raus willst? 😉

 

Gesamt

GEZ-Webinar

Melde Dich jetzt an, wenn Du wissen willst, worauf es bei Deiner GEZ-Verweigerung wirklich ankommt!

Martin Matzat

Ich zeige über verschiedenste Geldaspekte die Mißstände in unserer Außenwelt auf, um im Anschluß den Irrtum an und in uns selbst sichtbarer zu machen.

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare auf "13 gute Gründe warum jede GEZ-Klage verschwendete Energie ist"

Benachrichtige mich zu:
avatar
Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Stephan
Gast

Welche Alternative schlägst du vor?

wpDiscuz
Gesamt