GEZ-Inspirationskurs: 6.3.7. Fragendialog 7 – Der letzte Versuch die GEZ-Vollstreckung zu verhindern

Dieser Abschnitt ist etwas, was Du mit sehr viel Feingefühl u.U. auch mit ins Gespräch einwerfen kannst, aber nicht unbedingt solltest, wenn der Gerichtsvollzieher bereits auf Deiner Seite ist.

Nur dann, wenn die Fronten verhärtet sind und die GEZ-Vollstreckung nicht mehr zu verhindern zu sein scheint.

 

Denn da das Thema rund um den zweiten Weltkrieg in unseren Vorfahren und uns selbst gewisse Traumata hinterlassen hat, könnte es sein, daß der Gerichtsvollzieher dieses Thema überhaupt nicht an sich heranlassen möchte und Du ihn bei der bloßen Ansprache dieses Themas verlierst.

Sprich das Thema über die erzählten Gegebenheiten des 2. Weltkriegs deshalb nur dann an, wenn

a) Du das Gefühl hast, daß der Gerichtsvollzieher „sein Ding“ durchzieht ohne auf Dich, Deine Ansichten und Gefühle Rücksicht zu nehmen.

(Du hast dann nämlich nichts mehr zu verlieren…!)

b) der Gerichtsvollzieher Dir gerne zur Seite stehen würde, aber glaubt es nicht zu können.

(Der Gerichtsvollzieher braucht als letzten Schubs noch einen moralischen Appell…!)

Sei deshalb bitte auch achtsam.

 

 

Sollte der Gerichtsvollzieher bis zum Schluß weiterhin darauf bestehen, daß Du die Rundfunkgebühr zu bezahlen hast und somit auch die GEZ-Vollstreckung nicht verhindern kannst, dann gib nach und konfrontiere ihn mit dem, was er gerade macht:

Ok, ich zahle. (Und ich gebe Ihnen hier und jetzt das Geld bar auf die Hand.) ICH BIN also ZAHLUNGSWILLIG! Aber sie schauen mir JETZT in die Augen und Sie sagen mir warum sie nicht anders können als mir das Geld wegzunehmen. Und Sie sagen mir, ob sie die Taten unserer Vorfahren zu Zeiten von Adolf Hitler verurteilen…!“

 

Zähle das Geld – auch wenn Du gerade nicht so viel da hast – vor seinen Augen, lege die Scheine einzeln auf den Tisch und ignoriere ihn, falls er Einwände hat, daß das so nicht ginge.

(Du evtl: „Stören Sie mich nicht beim Zählen. Sie ziehen es vor mir wehzutun und Sie wollen deshalb mein Geld! Also bekommen Sie es jetzt! Ich möchte Sie deshalb darum bitten nun ruhig zu sein. Vielen lieben Dank für Ihr Verständnis!“

Dadurch bekommt er noch ein wenig mehr Zeit, um sich in seiner Tat zu reflektieren.

Mache in einem solchen Fall, in welchem er Dich zahlen läßt, keine Angaben zur Vermögensauskunft oder ähnlichem, sondern biete ihm das Geld in bar an und verweise nochmals auf Deine „Zahlungswilligkeit“, die Du gerade zeigst.
Sollte er das Geld jetzt nicht nehmen wollen, frage freundlich nach einem Termin, wann Ihr Euch wieder begegnen könnt, damit Du ihm das Geld geben kannst.

Du zahlst dann also ganz friedlich.
Du sagst ihm dabei aber auch: Wir werden uns dann in vielleicht 2 Jahren wiedersehen, weil ich erneut die GEZ nicht zahlen werde. Auf jeden Fall bin ich schon jetzt ganz gespannt darauf, ob Sie sich dann immer noch so unnachgiebig zeigen und sich auch weiterhin der Obrigkeit so sehr verpflichtet fühlen…

Dabei zwinkerst Du ihm zu! 😉

 

Als Transkript:

„Wissen Sie, was mich traurig macht?“

„Nein, woher denn?“

„Wir hatten unseren Vorfahren die Frage gestellt, warum sie damals unter Adolf Hitler mitgemacht haben. Und wir haben da Antworten erhalten, wie:

A) ‚Weil alle dort mitgemacht haben.‘

oder

B) ‚Ich hatte keine andere Wahl!‘

Und jetzt?

Jetzt sind wir mehr oder weniger am gleichen Punkt.

Für den einen oder anderen mag es offensichtlicher sein für den anderen weniger. Aber… diese Doppelmoral, die macht mich traurig.

Und jetzt stellt sich für mich einfach die Frage – vielleicht beantworten Sie diese Frage auch für sich selbst:

Was werden Sie ihren Enkelkindern später antworten, wenn die sagen:

‚Hey, Opa, das Internet war doch voll davon!

Das war doch irgendwie offensichtlich! Warum hast Du damals mitgemacht?‘

„…“

„Wie wollen Sie bei Ihren Enkelkindern denn in Erinnerung bleiben?“

„…“

 

P.S.: Den gesamten GEZ-Inspirationskurs findest Du HIER.

 

 

Gesamt

Martin Matzat

Ich zeige über verschiedenste Geldaspekte die Mißstände in unserer Außenwelt auf, um im Anschluß den Irrtum an und in uns selbst sichtbarer zu machen.

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