Wie Du das Gespräch mit dem GEZ-Gerichtsvollzieher nicht aufbauen solltest

 

Wer kommt bei Dir?

Ein Vollstreckungsbeamter oder ein Gerichtsvollzieher?

Vielleicht reicht ein einfacher Anruf bei Deinem Amt, um das für Dich herauszufinden.

 

Letztlich ist es allerdings ganz egal, ob die GEZ Gerichtsvollzieher schickt, die bei Dir an die Tür klopfen oder ob es Vollstreckungsbeamte sind.

Die Gesprächsführung sollte für Dich mehr oder minder nämlich die gleiche sein.

Allerdings gibt es bei der Gesprächsführung gewisse Tücken.

Denn nicht alles, was im Internet immer so gesagt und behauptet wird, ist auch gleich so empfehlenswert um es nachzumachen. 😉

 

Was das Gespräch mit dem Gerichtsvollzieher so wichtig macht

Nach den schriftlichen Aufforderungen von Rundfunkanstalt und Beitragsservice die Rundfunkbeiträge zu bezahlen, bekommst Du über den Gerichtsvollzieher das erste Mal Kontakt zu einem Menschen.

 

Es mag nun sein, daß Du Dich von den GEZ-Schreiben noch triggern läßt.

Mag aber auch sein, daß Dich das, was Du alle 3 Monate in Deinem Briefkasten vorfindest, gar nicht mehr berührt.

Schließlich hast Du es mit automatisierten Schreiben und anonymen GEZ-Mitarbeitern zu tun.

Fakt ist allerdings, daß eine Begegnung mit einem Menschen Deine Emotionen zur GEZ-Gebühr auf eine neue Ebene bringen.

Du wirst schließlich dazu aufgefordert nun aus Deiner Deckung zu kommen.

Und in jenem Moment, wo Du dem Gerichtsvollzieher das erste Mal begegnest, spürst Du mit Sicherheit so etwas wie ein Kribbeln oder gar Nervosität.

 

Und vielleicht kennst Du dieses Gefühl noch.

Ein Gefühl, welches Du unmittelbar vor Beginn von Klassenarbeiten oder unmittelbar vor für Dich bedeutenden Fußballspielen erlebt hast:

Es ging immer um Hop oder Top!

Dieses Gefühl hat also eine gewisse Aussagekraft.

Denn Du stehst vor einer Prüfung, auf welche Du Dich vorbereiten kannst und solltest.

Und deshalb ist Dir zumindest unbewußt klar, daß das Gespräch mit dem Gerichtsvollzieher darüber entscheidet, wo Dich Deine weitere GEZ-Reise hinführt.

 

Der Gerichtsvollzieher entscheidet nämlich darüber, ob die Forderungen der GEZ gegen Dich weiterhin ins Leere laufen oder darüber, ob Du nun Kontopfändung oder ähnliche Dinge erfahren wirst.

Du wirst in dem Moment, in welchem Dir der Gerichtsvollzieher gegenübersteht, in Deiner Standfestigkeit geprüft.

Und dabei geht es nicht nur um Deine Standfestigkeit im Sinne des „Nichtzahlenwollens, weil…“ sondern auch um Deine Standfestigkeit in Bezug auf Deine Emotionen.

 

Gehen Angst und Wut mit Dir durch?

Bist Du Deinen Emotionen erlegen, so daß sie Dich steuern?

(Generelle Frage: Könnte man Dich auch im Alltag deshalb womöglich über Deine Emotionen steuern?)

Oder bist Du Herr über Deine Emotionen, der diese Emotionen womöglich zwar spürt, sich allerdings einzig und allein auf das Gespräch mit dem Gerichtsvollzieher konzentrieren kann?

 

Hast Du schon mal darüber nachgedacht welche Emotionen beim Gerichtsvollzieher eine Rolle spielen?

Ich könnte mir vorstellen, daß er mit immer größerem Unbehagen mit Menschen in den Kontakt kommt, die ihren Rundfunkbeitrag nicht mehr bezahlen… 😉

 

Wie es im Internet manchmal vorgeführt wird

Über YouTube verbreitet sich so manches Erlebnis mit dem GEZ-Gerichtsvollzieher rasend schnell.

Doch ob es jedesmal zu empfehlen ist, es den Hauptdarstellern des Videos gleichzutun, ist eine andere Frage.

 

Jedenfalls gibt es dort Videos, in welchen der Gerichtsvollzieher nach diversen Formalien gefragt wird.

Es gibt Videos, in welchen man zuvor eine Gruppe von 5 bis 10 Menschen zusammengetrommelt hat.

Und es gibt Videos, in welchen man sich einen Spaß daraus macht den Gerichtsvollzieher mit den rechtlich-gesetzlichen Argumenten in die Flucht geschlagen zu haben.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die ganzen Musterbriefe, die einem versprechen, daß man bei dieser oder jener Argumentation aus dem Rundfunkbeitrag herauskäme.

Das klingt sehr verlockend, weil Du dann gar nicht erst mit dem Gerichtsvollzieher UND den dazugehörigen Emotionen, die Du Dir womöglich nicht genauer anschauen möchtest, in den Kontakt kommst.

 

Daß bei der ganzen Suche nach dem heiligen GEZ-Gral Videos wie jenes von CaptainPhilipps nicht so gut bewertet werden, ist einerseits schade, andererseits fast schon verständlich.

Denn wir wollen immer glauben einen Weg gefunden zu haben und mögen es daher nicht, daß jemand anfängt gewisse Verhaltensweisen zu hinterfragen.

Aber gerade deshalb bevorzuge ich mittlerweile auch jene Perspektive, in welcher es zuerst um die eigenen Emotionen, dann um die Emotionen des Gegenübers und am Ende irgendwann vielleicht mal um das Geld geht.

(vgl. u.a. Worum es wirklich geht, wenn Du die GEZ-Zwangsvollstreckung abwenden willst)

 

Warum die rechtliche Argumentation nicht effektiv ist

Einst hatte ich auch mal den Weg gesucht über Recht und Gesetz zu argumentieren.

Beim Schriftwechsel war das eher der Fall als im Gespräch mit den Gerichtsvollziehern.

Aber ich hatte nach und nach einfach auch verstanden, daß dieser Weg eine Sackgasse ist.

(vgl. u.a. 13 gute Gründe warum jede GEZ-Klage verschwendete Energie ist)

 

Ich gebe es deshalb auch gerne zu:

Ich bin in gewisser Weise echt faul. 🙂

Ich habe keine Lust Dinge zu tun, die mich 

a) nicht voranbringen und bei welchen 

b) das Verhältnis von Aufwand und Ertrag nicht stimmig ist.

Und genau deshalb suche ich auch immer nach einen Weg, wie ich bei gewissen Dingen einen höheren Wirkungsgrad erziele.

Und wenn ich mir angucke, daß viele GEZ-Zahlungsverweigerer in ihrer rechtlich-gesetzlichen Argumentation am Ende zugeben, daß auch sie gezahlt haben, dann sagt mir das Leben vor allem eins:

Der Weg ist ein anderer!

 

Denn wenn wir uns nun allein die sonst übliche Gesprächsführung mit dem GEZ-Gerichtsvollzieher angucken, dann sind jene Menschen, die in ihrem Unrechtsempfinden gefangen sind, dazu geneigt über Recht und Gesetz zu argumentieren.

Oftmals wird der Gerichtsvollzieher sogar als Gegner verstanden, den man in Grund und Boden zu argumentieren hätte.

Man geht also in die Konfrontation.

 

Doch ein Argument ist immer etwas, was Dir Dein Diskussionspartner abkauft und worauf er womöglich nichts entgegnen kann, weil er erkannt hat, daß er genauso denkt wie Du.

Das Wort abkaufen kannst Du deshalb gerne wortwörtlich nehmen.

Denn bei jedem Gespräch geht es mehr oder minder darum etwas zu verkaufen.

Egal ob es sich dabei um Produkte oder um eigene Standpunkte handelt.

Selbst wenn Dich Dein Nachwuchs mit seinen süßen Kulleraugen anguckt damit Du ihm etwas zu naschen gibst, beginnt er Dir (unbewußt) etwas zu verkaufen.

Und Dein Nachwuchs erweicht Dich deshalb, weil er eine emotionale Verbindung zu Dir in seiner Argumentation findet, so daß Du nicht weiter Widerstand leisten kannst.

 

Es geht also in dem Gespräch mit dem GEZ-Gerichtsvollzieher um die Emotionen.

Es geht um Deine Emotionen und auch um die Emotionen des Gerichtsvollziehers.

Es ist ein Perspektivwechsel dahingehend, daß der Gerichtsvollzieher ein Verbündeter sein kann und kein Gegner sein muß.

 

Mach Dir eines klar:

Jeder Marketingprofi weiß, daß Menschen in erster Linie auf Grund von emotionalen Beweggründen kaufen.

Doch Gefühle und Emotionen werden in unserer z.T. noch recht empathielosen Gesellschaft als Schwäche verstanden.

Deshalb versucht sich so mancher Konsument zu rechtfertigen (-> er fertigt sich sein Recht), indem er rationale Gründe als Kaufentscheidung angibt. 

Er begründet seinen Kauf also mit Fakten.

 

Wer über Recht und Gesetz zu argumentieren versucht, argumentiert über Fakten.

Das ist etwas, was schon zu so manchem Verkäufertod geführt hat.

Denn wer mit rationalen Argumenten beginnt, schafft es, daß der Gegenüber schon bald gar nicht mehr aufmerksam zuhört und somit auch nicht mehr emotional abgeholt und für sich gewonnen werden kann.

 

Merke deshalb:

Die Argumentation über Recht und Gesetz schafft eine Konfrontation, in welcher Du den Gerichtsvollzieher als einen Gegner und nicht als einen Verbündeten betrachtest.

 

Glaubst Du an Karma?

Kennst Du die Kosmischen Gesetze (Hermetische Prinzipien)?

Ist für Dich der Glaube an die Wiedergeburt ein Problemkind?

 

Was ist, wenn Du stets das erntest, was Du säst?

Wenn Du den Weg der Konfrontation wählst und gehst, was wirst Du dann wohl bekommen?

Der liebe Gott wird Dir wahrscheinlich sagen:

„Möge Dein Wunsch nach mehr Konfrontation in Erfüllung gehen!“

 

Du hast Dir in diesem Leben schon ein gewisses Karma aufgebaut.

Es ist aber auch anzunehmen, daß Du schon genug negatives Karma aus Deinen früheren Leben mitgenommen hast und womöglich sogar etwas Karmisches in Deiner Ahnenreihe aufzulösen hast.

Daß Du deshalb bei Deiner Begegnung mit dem GEZ-Gerichtsvollzieher etwas Karmisches aufzulösen hättest, ist wohl kaum auszuschließen.

 

Die Gelegenheit etwas Karmisches aufzulösen, kannst Du bei der Wahl Deiner Gesprächsführung für Dich nutzen.

Du kannst sie allerdings auch verstreichen lassen und schon mal die Saat für die späteren Monate und Jahre als auch Dein nächstes Leben austragen…

Schließlich beruht jede Kontopfändung auf einer gewissen Resonanz. 😉

 

Gesamt

Martin Matzat

Ich zeige über verschiedenste Geldaspekte die Mißstände in unserer Außenwelt auf, um im Anschluß den Irrtum an und in uns selbst sichtbarer zu machen.

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