Eigener Beitrag zur Blogparade: Was ist Geld?

 

Not macht erfinderisch.

 

Man nehme die Zutaten Geldknappheit, leichten bis stärkeren Druck und einen kreativen Geist.

Diese Elemente mögen nun mit ein wenig Gesellschafts- und Strukturwandel, absurder Geld-, Welt- und Innenpolitik sowie Spiritualität gemixt werden.

Und was erhältst Du daraus?

 

Richtig.

Nämlich ganz viele Menschen, die ins Grübeln kommen und zum Teil „doofe Fragen“ stellen.

 

Zum Beispiel, daß sich Menschen fragen, was ist Geld wirklich?

 

Mit einer solchen und weiteren Fragen zum Geldthema habe ich letzte Woche zu meiner Blogparade: Was ist Geld eingeladen.

(Die Blogparade läuft bis zum 31. März 2016)

 

Und dazu hier nun mein eigener Beitrag… 😉

 

Was ist Geld für Dich? Wie definierst Du Geld?

 

Für mich sind zwei Aspekte des Geldes wesentlich:

 

Den ersten habe ich durch meine vielen Geld-Gespräche erkennen dürfen.

 

Dabei habe ich sowohl mit „noch schlafenden“ und auch mit schon „aufgewachten“ Menschen gesprochen.

Dabei stellte sich heraus, daß die ersten bis zum Untergang (und darüber hinaus) am Euro festhalten und die zweiten ganz oft auch. 😀

 

Ein Geld, was irgendwie am Euro gekoppelt ist, wird von der zweiten Gruppe abgelehnt, weil ja auch der Euro abzulehnen ist – trotzdem wird allerdings weiterhin zu 100% der Euro benutzt.

*am-Kopf-kratz*

 

Wenn ich dann sage:

„Ok, dann kannst Du ja beim Gradido mitmachen!“

Dann bleibt auch hier die Handlung aus…

 

Jetzt könnte ich über die Tiefen der menschlichen Psyche philosophieren, warum so viele Menschen mit manchmal schizophren wirkenden Argumenten ihre Geld-Komfortzone verteidigen.

Aber unter’m Strich habe ich für mich dadurch erkennen dürfen:

[bctt tweet=“Geld ist eine individuelle Entscheidung!“]

 

Niemand kann mir oder sonst wem sagen, welches Geld wann in welchen Mengen und für wen das richtige Zahlungsmittel ist.

Das muß jeder für sich selbst ausmachen, weil auch die Bedürfnisse und Motive der Menschen immer wieder unterschiedlich sind.

 

Der zweite Aspekt hat etwas mit Beziehungen und Verbundenheit zu tun.

Ein Aspekt, der etwas mit unserem Bewußtsein zu tun hat:

 

Unser Glaube an Gott und der Möglichkeit, daß dadurch für uns gesorgt ist und immer sein wird!

 

Ganz egal, ob wir an Gott glauben oder nicht.

Wir bekommen immer das an die Hand und im Leben gespiegelt, was wir für unsere Entwicklung gerade benötigen.

Die Frage ist lediglich, ob wir das wahrnehmen (wollen/ können)…

 

Wir halten nämlich gerne die Hand auf, wenn wir jemandem gerade einen Dienst erwiesen oder eine Ware überlassen haben.

Wir glauben z.T. nicht daran, daß der „Energieausgleich“ auch anders stattfinden kann:

 

Manchmal bekommen wir diesen „Ausgleich“ über dritte.

Manchmal ist es kein Geld sondern eine Umarmung, die für uns im richtigen Moment viel mehr wert ist als alles Geld auf der Welt.

Oder auch ein Lächeln, welches unser Herz höher schlagen läßt…

 

[bctt tweet=“Geld ist ein Strohhalm, an welchem wir uns festhalten, weil unsere Beziehung zum Höheren im A… ist!“]

 

Wie denkst Du über das Geldsystem des Euros?

 

[bctt tweet=“Das Geldsystem ist von Gott gemacht!“]

 

Boom!

 

Diese Aussage mag nun echt provokant klingen.

Aber wenn ich mal zwei oder drei Schritte von meiner Tafel zurücktrete, dann erkenne ich in diesem ganzen weltlichen Wahnsinn einen höheren Sinn:

 

Jeder Mensch hat mit seiner Seele sein eigenes Tempo und seine eigene Geschichte sich selbst in den äußeren Geschehnissen zu erkennen.

 

Ohne die Polarität würden wir wohl nur sehr schwer erkennen können, was „Gut“ ist.

Wir brauchen „das Schlechte“ als Vergleich, weil „Gut“ sonst seine Definition verlieren würde.

 

Das derzeitige Geldsystem halte ich mit all seinen Facetten daher für einen Spiegel, der liebevoll zu mir sagt:

 

„Hey Martin, beweg endlich Deinen Arsch und schau Dir die zu verändernde Scheiße an, die Du in Dir trägst!“

 

 

Und wenn ich mir dann überlege, daß ich mir vor Monaten noch mehr oder minder verbittert gewünscht hatte, daß doch bitte endlich auch mal meine Mitmenschen aufwachen sollen, so tritt das gerade ein:

 

Denn allein bei TTIP und Flüchtlingen erkennen die Menschen die Widersprüche immer deutlicher.

 

Warum also sollte ich mich mit Petitionen usw. gegen meine eigene Bitte, die von Gott erhört wurde, wehren?

 

Denn mal ehrlich:

So sehr viele Möglichkeiten uns wachzurütteln hat Gott bei unserem stumpfen Bewußtsein doch nun wirklich nicht…

 

Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu Handeln;

erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste,

zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste,

und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.Konfuzius

 

[bctt tweet=“Das Geldsystem des Euros fördert unsere Selbstreflexion.“]

 

Welche Kriterien muß ein Zahlungsmittel erfüllen, damit Du es akzeptierst und nutzt?

 

Was die Kriterien angeht, bin ich realtiv flexibel, weil jedes Zahlungsmittel auf seine Weise für mich seine Vorzüge hat.

Oft kann nämlich ein zunächst als unnütz erscheinendes Zahlungsmittel als einfaches Marketing-Werkzeug genutzt werden… 😉

 

Wenn ein Zahlungsmittel jedoch an Bedeutung für unsere Gesellschaft gewinnen will, dann fallen mir 2 Elemente auf, die mir gegenwärtig als besonders gewichtig erscheinen.

 

Zum ersten Element sei gesagt, daß es gewiss seinen Charme und seinen Wert für unsere gesellschaftliche Evolution hat humanere Geldsysteme zu entwickeln und anzubieten.

Doch wenn allerdings der Konsument keine sofortigen materiellen Vorteile bei der Nutzung des neuen Zahlungsmittels wahrnehmen kann, dann wird das zarte und humane Geldsystem-Pflänzchen eingehen…

 

Und das wäre schade drum – auch um die Energie, die ich dann in jenes Zahlungsmittel stecke.

 

Deshalb, erstens:

[bctt tweet=“Ein Zahlungsmittel sollte dem Endnutzer dieses Geldes einen sofortigen materiellen Vorteil kommunizieren!“]

 

Gut, nun bin ich jemand, der generell für viele neue Geldmodelle offen ist.

 

Und ich finde deshalb auch, daß die Idee des Grundeinkommens sehr inspirierend ist, wenn wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln wollen.

Doch damit bei der Entwicklung eines neuen Geldsystems zu beginnen und die Mitmenschen aus einer „Mitwirkungsverpflichtung“ herauszuhalten, halte ich für… – ich sag mal – nicht entwicklungsfähig.

 

Warum?

 

Hier ein Beispiel:

 

Mein Sohn hatte 4 Monate nach seiner Geburt nächtliche Schlafintervalle von maximal 45 Minuten.

Das war eine Tortur für mich und meine Frau.

 

Wir wechselten uns dann jede Nacht ab:

Der eine „schlief“ bei ihm, während der andere unten auf dem Sofa Erholung zu finden versuchte.

 

Ohh man, was haben wir unseren Schlaf auf einmal wertschätzen können, weil der Kleine plötzlich durchschlief…!

 

Wie Konfuzius also schon erkannte:

Wir brauchen zu oft noch eine Erfahrung, um etwas erkennen und wahrnehmen zu können – in diesem Beispiel die Wertschätzung.

 

Und diese Wertschätzung erfahren wir oft erst dann, wenn wir zuvor einen Mangel wahrgenommen haben.

[bctt tweet=“In einem guten Zahlungsmittel ist mindestens ein Knappheitselement eingebaut!“]

 

Warum sollte ich nämlich ein Geldsystem nutzen, wenn die anderen Teilnehmer keine Wertschätzung dafür aufbringen können, um es schließlich dankbar zu nutzen?

 

Schuldenerlaß oder Grundeinkommen sollten erst später – also in der Weiterentwicklung eines neuen Geldsystems – hinzugefügt werden.

Und dann zunächst einmal auch nur für jene Menschen, die einem erheblichen Teil der Zahlungsmittelgemeinschaft einen guten Dienst erwiesen haben…

 

In welchen Bereichen Deines Lebens verschenkst Du?

 

Ich verschenke Wissen über meinen GELDsellschafts-BLOG – denn Blog-Business ist da ein echt eleganter Weg mehr und mehr ins Schenken zu kommen…

(Dazu hier als Tipp mein persönliches Wissenslexikon 2015: affenblog.de)

 

Ich verlange auch keinen Energieausgleich, wenn ich Menschen, die mir nah sind, helfe.

 

Ich würde auch sehr gerne noch mehr im Alltag verschenken.

Allerdings besteht nach wie vor die gesellschaftliche Erfordernis des Geldverdienens.

 

Denn wenn ich beispielsweise meinem Vermieter sagen würde:

„Hey, den Energieausgleich dafür, daß ich hier Deine Wohnung nutze, bekommst Du über dritte oder auch als Umarmung!“

dann wird mir dieser vermutlich einen Vogel zeigen. 😀

 

Das heißt übersetzt nichts anderes, als daß mein eigenes Schenk-Bewußtsein noch nicht so weit entwickelt ist, wie ich es gerne hätte…

 

Ich muß daher auch auf das Gleichgewicht zum Hier und Jetzt achten.

 

Und manchmal macht es deswegen gegenwärtig sogar Sinn bewußt (relativ viel) Geld für bestimmte Leistungen zu nehmen, um die Mitmenschen zur Übernahme von mehr Eigenverantwortung zu motivieren.

Also um ihnen die „Mitwirkungsverpflichtung“ nicht zu erlassen… 

 

Denn ich möchte, daß sich jeder Mensch irgendwann selbst die Scheiße vom Arsch abwischen kann! 😉

 

Was bedeutet für Dich Marketing?

 

Marketing ist etwas, was gemacht wird, um etwas zu verkaufen.

 

Und es wird derzeit sehr oft verkauft, weil entweder das Ego befriedigt werden will

(vgl. Als Wayne Dyer in The Shift das Geldsystem umschrieb…)

oder aber weil sich derzeit so viele Menschen in einem Überlebenskampf befinden.

(vgl. Wie Dir das Geldsystem das Konkurrenzdenken beibringt)

 

Das heißt je stärker Druck und Verführung des Verkaufs, desto stärker auch der Hang zur Vermarktung von Waren und Dienstleistungen.

 

Allerdings bedeutet Marketing Aufwand.

Egal ob nun in Form von Euro, in Form von Zeit oder auch in Form von Beziehungen.

 

Es wird eine Investition getätigt, die über die Verkäufe wieder mehr als reingeholt („amortisiert“) werden soll.

 

Was bedeutet diese Investition ins Marketing?

 

Nun sind durch das verzinste Geldsystem die Preise für den Endverbraucher um 30 bis 50% höher als notwendig.

(Vgl. Warum ein Bewußtsein für Fülle in diesem Geldsystem unmöglich ist)

Und weil wir uns im Konkurrenzkampf durch Marketingaktionen behaupten müssen, werden die Preise durch den vorigen Marketingaufwand nochmals in die Höhe getrieben.

 

Marketing macht also die Produkte teurer – ganz gleich ob die Marke am Ende ebenfalls bezahlt werden soll oder einfach nur weil die angefallenen Marketingkosten vom Kunden getragen werden müssen. 

 

Eigentlich sind das mehr als genug Gründe, um dem Marketing kritisch gegenüber zu stehen.

 

Ja, eigentlich…

 

Denn was hat die Welt jetzt davon, wenn unsere besten Talente und Gaben, die wir jetzt in dieser Zeit sehr gut gebrauchen könnten, nicht ausgespielt werden können, weil alles Marketing abgelehnt wird?

 

Wie sollen diese Schätze sichtbar und geborgen werden, wenn sich die jeweiligen Talente der effektiven Kommunikation – und nichts anderes ist Marketing – vollkommen verweigern?

Ich behaupte, daß talentierte Menschen wahrgenommen werden wollen, um auch äußere Wertschätzung für ihr Wirken zu erfahren.

 

Auch hier gilt es daher ein gesundes Gleichgewicht zu finden.

 

Bist Du Teil eines Netzwerks, in welchem Du und andere Teilnehmer wirtschaftliche Vorteile haben? Was bedeuten diese Netzwerke für Dich?

 

Als ehemals leidenschaftlicher Fußballer erinnere ich mich gerne an ein Werbevideo der Fußball-WM 2006.

 

Darin sagt Lukas Podolski:

„Doppelpaß alleine? Vergiß es!“

 

Auch wenn Geld eine individuelle Entscheidung ist, so ist es etwas, was niemand allein machen kann.

Es braucht immer Menschen, die mitspielen wollen.

 

Geld drückt also auch Beziehungen zu einander aus.

Und je enger die Beziehungen, desto weniger Geld wird von den Menschen gebraucht.

(Vgl. Wie uns das Geldsystem beziehungsunfähig werden läßt)

 

Und genau wegen dieser Beziehungen ist Netzwerken beim Geld für mich sehr wichtig:

 

A) Um die Beziehungen zu Gleichgesinnten im Hier und Jetzt zu erweitern und vertiefen.

Denn wenn wir all-eins sind, dann dürfen wir auch lernen uns an die Hände zu fassen, um den Weg gemeinsam zu gehen.

 

B) Um dann u.U. neue Geldsysteme als Trainingslager für unser Füllebewußtsein zu fördern oder zu entwickeln.

Also um übergangsweise ein Geld als Gehhilfe zu erschaffen, welches Kooperationen noch stärker fördert und sich dabei ganz elegant von selbst abschafft, so daß wir nicht nur im engsten Familien- und Freundeskreis bedingungslos schenken.

(Vgl. Wie nicht nur Dir umlaufgesichertes Geld dabei hilft raus aus der Komfortzone zu kommen)

 

In welchen Netzwerken mit wirtschaftlichen Vorteilen bin ich aktiv?

 

  • Einmal die Woche gehe ich auf einen Demeter-Hof und bekomme Lebensmittel gegen Arbeit. Es ist in gewisser Weise Solidarische Landwirtschaft, die wir da machen.
  • Ich möchte dieses Jahr 2 bis 3 Bio-Mitgliederläden (Einkaufsgemeinschaften) in Rendsburg, Schleswig und Husum initiieren/ aufbauen – Interessierte bitte bei mir melden! 😉
  • Ich bin Teil der Artabana-Bewegung, die „Krankenversicherung“ ein wenig anders lebt…
  • Ich habe Ende letzten Jahres begonnen mich intensiver mit Social-Media auseinander zu setzen, um mich online noch besser zu vernetzen.
  • Hinzu kommen dann allerdings nun auch vermehrt die physischen Treffen, wo ich nach Kooperationen Ausschau halten werde. (vgl. u.a. BNI) Eines solcher physischen Treffen findet für mich am 25.02.16 in Kiel statt – Gefunden werden, statt zu suchen

 

Fazit:

 

Trotz aller Absurditäten, die wir wegen des Geldes durchleben, haben wir einen aufregenden Weg vor uns.

Daß viele Dinge wie Vermarktung, Vernetzung oder Bezahlung zunehmend online ablaufen, ist erst der Anfang eines großen Wandelprozesses.

 

Denn am Ende wartet auf uns die Schenkwirtschaft, in welcher Vertrauen die Währung ist.

Doch diese Vertrauens-Währung wird dann weder als Papier noch in Bits und Bytes festgehalten… 😉

 

Falls Du diesen Übergang nun kaum abwarten kannst, dann hol Dir doch schon mal die nachfolgende Checkliste.

Denn – nur mal so unter uns und aus dem Nähkästchen geplaudert – die wird in den nächsten Wochen noch ein wenig nützlicher…! 😉

 

Gesamt

Martin Matzat

Ich zeige über verschiedenste Geldaspekte die Mißstände in unserer Außenwelt auf, um im Anschluß den Irrtum an und in uns selbst sichtbarer zu machen.

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2 Kommentare auf "Eigener Beitrag zur Blogparade: Was ist Geld?"

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Laura
Gast

Letztendlich stellt Geld für jeden etwas anderes da, aber am Ende braucht es jeder zum Leben.

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