8 Unternehmerbeispiele, in welchen Du bereits die Komfortzone verlassen hast

8 Unternehmerbeispiele, in welchen Du bereits die Komfortzone verlassen hast

Lerne aus Deiner Vergangenheit, um erneut die Komfortzone verlassen zu können!

Du hast es schon unzählige Male getan.

Aber vielleicht ist es Dir nicht bewußt.

Du hast es womöglich vergessen oder für Dich war es damals kein großes Ding.

Und daher brauchst Du vielleicht einige Beispiele, um Dich zu erinnern und um Deine Komfortzone erneut verlassen zu können.

1. Du hast bereits die Komfortzone verlassen, als Du Dich dazu entschieden hattest Unternehmer zu werden

Man, man, man – was bist Du bloß für ein Risiko eingegangen. Das sichere Monatsgehalt aufzugeben, um für Dein Leben noch mehr selbst verantwortlich zu sein. 😉

Für sein Leben selbst die Verantwortung zu übernehmen, das kann nicht jeder. Respekt!

2. Du hast Kontakt zu Kunden aufgebaut

Das einzige, was am Geschäft stört, ist der Kunde!

Aber den brauchst Du irgendwie, damit Du von Deinem Tun überhaupt leben kannst.

Manchmal kann er vielleicht echt nervig sein. Aber das Geld, das er Dir gibt, ist doch bestimmt Argument genug, um Dir zu zeigen, daß es sich hin und wieder lohnt auch mal Dinge zu tun, die Dir vielleicht nicht so sehr schmecken.

3. Du hast Mitarbeiter eingestellt

Du hast den Mut aufgebracht Dich in einen Loslass-Prozeß hinein zu begeben.

Du hast Vertrauen aufgebracht, daß Deine Mitarbeiter ihre Arbeit auch gewissenhaft erledigen.

Du hast ihnen Gehalt gezahlt, obwohl Du jenes Geld womöglich selber gebraucht hättest.

Du wirst hin und wieder mal nicht damit einverstanden gewesen sein, was Deine Mitarbeiter gemacht haben, so daß für sie und für Dich ein unangenehmes Gespräch anstand.

4. Du hattest von einigen Entwicklungen und Möglichkeiten zunächst Abstand genommen

Nicht immer bist Du auf den erst besten Zug aufgesprungen.

Du hast erst mal nur beobachtet. Vielleicht hast Du auch gesehen, daß Du auf einen solchen Zug irgendwann aufspringen solltest. Aber Du hast weiterhin gezögert.

Nimm das Internet zum Beispiel.

Du hast Dich dieser Technologie verweigert und nun kommst Du kaum noch um sie herum, um wirklich auf Dich aufmerksam machen zu können. (Einer jener Trends ist u.a. das BlogBusiness.)

Die Welt außerhalb von Dir hat sich verändert und mit ihr mußt auch Du Deine Komfortzone verändern oder gar verlassen.

So wie sie war, kannst Du Deine Komfortzone nämlich nicht mehr halten. Und dann ist es schon wiederum bequemer sie aufzugeben als sie noch weiter zu verteidigen.

5. Du hast in Dein Leben und/oder Dein Unternehmen investiert

Jede Investition ist mit einem gewissen Risiko verbunden.

Du hast vielleicht einen Plan und eine Vision gehabt, wie es später einmal werden sollte, aber der Ausgang ist in gewisser Weise immer ungewiss gewesen.

Du warst bereit (finanzielle) Opfer zu bringen ohne schon gleich erkannt zu haben, daß sich diese Investition auch lohnt.

Du mußtest Geduld aufbringen, was nicht jeder so wie Du kann.

Nun hat sich Deine Investition ausgezahlt. Du hast Erfolg.

Du hast Dich in Bereiche hineingewagt, die zum Teil sehr weit außerhalb Deiner Komfortzone lagen. Jetzt aber gehören sie zu Deiner erweiterten Komfortzone.

Du bist mit Deiner Komfortzone an diesem Wagnis gewachsen.

6. Deine Konkurrenz schließt auf und das Kaufverhalten Deiner Kunden ändert sich

Weil Du als erster die Komfortzone verlassen hattest, hattest Du in einer bestimmten Nische alle Kunden für Dich. Es gab keinen Konkurrenzkampf.

Andere erkannten später, daß sie in jenem Bereich auch Kohle machen könnten. Also entwickelten sie gleiche und ähnliche Produkte.

Das Angebot im Markt stieg, Du mußt die Komfortzone verlassen, weil Du nun am Preis etwas pfeilen mußtest. Schade, um die großen Gewinne.

Das Angebot stieg weiter und irgendwann war der Kunde von Deinem Produkt satt, weil die damalige Neuheit auf einmal keine mehr ist. Ein klassischer Produktlebenszyklus, den Du bei jeder Ware und jeder Dienstleistung beobachten kannst – die Zeitintervalle sind höchstens unterschiedlich.

Weil Du allerdings wusstest, daß nichts für immer und ewig ist, hattest Du allerdings schon reagiert, als Du Dich noch dumm und dusselig verdient hattest.

Du hast wieder in die Entwicklung eines neuen Produktes investiert und somit auch in Dein Unternehmen und Dein eigenes Leben. Du bist also ständig dabei Dich und Deine Umwelt weiterzuentwickeln.

Du bist mit diesem neuen Produkt in den Markt gegangen, als Du beim alten Produkt die ersten Wettbewerber am Horizont erkennen konntest. Der Ausgang war ungewiß, aber Du hattest Dich vorbereitet auf den Tag X, an welchem Du Dir eingestehen mußtest, daß Deine Komfortzone des Dumm-und-Dusselig-Verdienens auf einmal nicht mehr existiert.

7. Du hast die Komfortzone verlassen, als Du begonnen hattest Dir mehr Gedanken zu machen als andere Menschen

Deswegen agierst Du nun vorausschauend. Beobachtest, was um Dich herum geschieht. Versuchst Trends schon vorzeitig zu erkennen. Wer macht sich im Gegensatz zu Dir schon die Mühe sich über so viele Dinge den Kopf zu zerbrechen?

Nun ja, wenn Du auf das „Dumm-und-Dusselig-Verdienen“ schaust, dann wird Dir Dein Erfolg wohl Recht geben, wenn Du früher als viele andere Menschen die Komfortzone verlassen kannst.

8. Du hast Dich schon einmal zu sehr aus Deiner Komfortzone herausgewagt

Ja, ja. Die Komfortzone verlassen und einfach so Erfolg haben ist nicht immer so einfach.

Du bist nämlich schon mal auf den Sabbel gefallen und bist deshalb nun vorsichtiger geworden.

Wenn Du ehrlich bist, dann hat das allerdings nichts damit zu tun, daß es außerhalb Deiner Komfortzone unbedingt alles so gemein zugeht, sondern Du hattest es Dir auf einer anderen Ebene zu sehr in Deiner Komfortzone gemütlich gemacht.

Du hattest Dich zum Beispiel nicht wirklich darüber informiert, ob Markt und Kaufinteressenten für Deine Geschäftsidee wirklich vorhanden sind bzw. wie und wo Du Deine Kunden ansprichst. Alle guten Absichten mußten somit ins Leere laufen.

Du bist in diesem einen Bereich einfach zu bequem und nachlässig gewesen.

Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu Handeln; erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.Konfuzius

Und dennoch hast Du etwas gewonnen, was andere nie erleben würden.

Manchmal sind die Erfahrungen aus den Fehlern eines vermeintlichen Mißerfolgs doch die besten Lehrer für den Erfolg der Zukunft. Du weißt nun besser, worauf Du achten mußt.

Bonus: Mit neuen Zahlungsmitteln Deine Geld-Komfortzone verlassen

Du kennst nur DM oder Euro. Nur das, was Dir „offiziell“ vorgesetzt wird.

Daß diese Art von Geld durch Vermögensumverteilung Gesellschaft und Natur an den Rand ihrer Existenz drängt, mag Dir vielleicht noch nicht bewußt sein.

Aber Deine bewußten Kunden werden dies mehr und mehr verstehen.

In Deutschland sind nach Schätzungen derzeit ca. 12,5 Millionen Menschen bei ihrem Konsum schon bewußter. Der nächste Schritt ist für sie die Verwendung eines ethischen Zahlungsmittels, welches einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft als auch der Wertschätzung unserer Natur mehr Raum gibt. Sie verlassen bereits ihre Komfortzone und dies wird den Druck auf Deine eigene Komfortzone wiederum weiter erhöhen.

Wenn Du dann noch sagst, daß Du zum Beispiel ein zweites Kassensystem bräuchtest, daß das zu kompliziert sei und Du auch nicht wüßtest, wie Du das Deinen Mitarbeitern beibringen solltest oder wenn Dir beispielsweise spontan die Frage in den Kopf schießt, wo Du dieses Geld wieder ausgeben könntest, dann überprüfe für Dich, ob das Ausreden sind, um zunächst weiterhin in Deiner Komfortzone bleiben zu können.

Stell Dir vor der Euro ist Geschichte und Murksel, Gauckler und Co haben keinen Plan B – zumindest keinen, der langfristig Dein Überleben als nachhaltig denkender Unternehmer sichert.

Wohl dem, der schon die Komfortzone verlassen hat, sich mit anderen Zahlungsmitteln vertraut gemacht hat und auf ein äußerst geldbewußtes Unternehmernetzwerk zurückgreifen kann.

Zusammenfassung:

Als Unternehmer mußt Du Dich immer wieder den Veränderungen Deiner Umwelt stellen. Trends kommen – Trends gehen. Und mit diesen Zyklen versuchst Du auf diese Wellen zu erfolgreich zu reiten. Du mußt lernen einen Mittelweg zwischen Deinen eigenen und den Marktbedürfnissen zu finden.

Denn schon mit Deiner Entscheidung selbst unternehmerisch tätig zu werden, hast Du das erste Mal die Komfortzone verlassen und der Markt (bzw. die Welt da draußen) nötigt Dich dazu es immer wieder zu tun.

Bleib also flexibel, wenn Du nicht aufhören möchtest mit Deinem Unternehmen die Musik zu spielen, welche Du der Welt schenken möchtest.

Wie flexibel bist Du, um auch weiterhin Deine Musik spielen zu können?

 

Gesamt

Martin Matzat

Ich zeige über verschiedenste Geldaspekte die Mißstände in unserer Außenwelt auf, um im Anschluß den Irrtum an und in uns selbst sichtbarer zu machen.

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