Warum ein Bewußtsein für Fülle in diesem Geldsystem unmöglich ist

 

Du wünschst Dir ein Leben ohne Geld?

Ein Bewußtsein für bedingungsloses Schenken und überall auf der Welt?

 

Dann müßten die Menschen doch überall einen inneren Reichtum wahrnehmen können, oder?

 

Aber Du merkst wahrscheinlich, daß Du, ich und alle anderen Menschen irgendwie von der Droge Geld noch nicht ganz loslassen können.

 

Was Dich, mich und alle anderen von einem Leben in Fülle abhält, ist nicht das Geld selbst.

 

Nein!

 

Es ist das Geldsystem.

Also das System des Geldes.

 

Das heißt, daß das Geld – so wie es gerade beschaffen ist – systematisch auf Dein Bewußtsein und Dein Handeln Einfluß nimmt.

 

Das heißt aber auch, daß Geld so konzipiert werden kann, daß sich Dein Bewußtsein für Fülle so sehr mehrt, daß wir irgendwann das Geld nicht mehr (ge-)brauchen.

 

Aber um das zu verstehen, macht es zunächst Sinn, daß Du Dich mit dem Hier und Jetzt vertraut machst – damit Du Dir Deiner noch nicht erreichten Fülle also bewußt wirst. 😉

 

Beispiel: Was Fülle mit gesunder Ernährung zu tun hat

Würde ein aus Gesundheitsmotiven überzeugter Bio-Veganer auf einmal konventionelles Fleisch essen, weil er dann weniger schräg von Familie, Freunden und Co angeguckt wird?

(Ob Bio-Vegan wirklich das Allheilmittel für gesunde Ernährung oder doch nur ein weiteres Dogma ist, lasse ich mal dahingestellt – es geht hier mehr um die innere Haltung und Einstellung.)

 

Vielleicht ja, vielleicht nein.

 

Aber wenn dem Bio-Veganer seine Gesundheit am Herzen liegt, dann „scheißt“ er auf das, was andere Menschen sagen oder auch nur von ihm denken.

 

Es ist ihm durchaus bewußt, daß er im Außen in mal mehr mal weniger starke Konflikte gerät.

Er pflegt aber von innen seinen Körper und achtet mehr oder minder darauf, daß er keine Gifte oder Parasiten zu sich nimmt.

 

Das ist letztlich ein Akt der Selbstliebe!

 

Und diese Art von innerem Reichtum kann doch nur dann wirklich gegeben sein, wenn Du auch darauf achtest Dich gesund zu erhalten bzw. gesund zu werden.

 

Du pflegst das Mileu Deines Körpers und gibst damit Parasiten keine Gelegenheit Deinen Körper zu schwächen.

 

Wenn Du aber Deinem Ego folgst, weil Du nicht schief angeguckt sondern gemocht werden möchtest, dann suchst Du im Außen Anerkennung und versuchst damit eine innere Leere wieder aufzufüllen.

 

Du opferst Dich und Deinen Körper für Dein Ego – von einem Bewußtsein für Fülle keine Spur.

 

Wann Du beim Geld ein Bewußtsein für Fülle entwickelst

Klar, darüber läßt sich jetzt natürlich streiten.

 

Denn es könnte Dich nicht die Bohne interessieren, wenn Du hier und dort immer mal wieder kleinere Beträge abdrücken mußt.

Du wähnst Dich in der Fülle, weil Du vielleicht genug Geld hast und bezahlst das alles aus der „Portokasse“.

 

Du verdienst schließlich so viel, daß es echt Zeitverschwendung wäre, Dir zum Beispiel darüber Gedanken zu machen, ob Du den „GEZ-Beitrag“ wirklich weiterhin noch zahlen solltest oder nicht.

Du zahlst einfach, weil Du dann Deine Ruhe hast.

 

Entsprechend zur Körperpflege gibt es diese Parasiten natürlich auch beim Geld.

 

Das heißt, daß wenn Du zu lange zu viele „Geld-Parasiten“ duldest, dann wird es irgendwann vielleicht sogar zu spät für eine Parasitenkur sein, weil Du einfach schon zu sehr geschwächt bist.

 

Somit solltest Du auch darauf achten, daß die „Geld-Parasiten“ in Deinem Leben weniger zu futtern bekommen.

Wenn Du weißt, warum basische Ernährung so sinnvoll ist, dann wirst Du mit Sicherheit auch nachvollziehen können, warum „basisches Geld(-verdienen)“ ebenso viel Sinn macht. 😉

 

Du kommst mit Deinem Bewußtsein nur dann zu 100% in die Fülle, wenn Du den Parasiten – egal auf welcher Ebene und in welchem Bereich – keinen Nährboden bietest.

 

Achte also auf Dein (Geld-)Milieu. 🙂

 

Was Dein Fülle-Bewußtsein mit dem Geldsystem zu tun hat

Nun hast Du natürlich zu jeder Zeit die Möglichkeit Dir eine rosarote Brille aufzusetzen und Dir selbst einzureden, daß Du diese Geld-Parasiten nicht hast oder auch daß sie Dir nicht schaden.

 

Denn es gibt tatsächlich Menschen, denen es echt schwer fällt die eigenen Baustellen anzugucken, weil man sich dann ja schließlich auch damit beschäftigen und schließlich an seinem Lebensalltag höchstwahrscheinlich auch etwas verändern müßte.

Und dann zeigen sich in solchen Fällen schon die ersten Facetten der Komfortzone. 🙂

 

Um nun aber auf das Geldsystem von Dollar, Euro usw. zurückzukommen, so können wir gleich zu Beginn schon einmal festhalten, daß das Geld aus Schulden geschöpft wird.

Das heißt, daß durch die Kreditvergabe Geld erzeugt wird.

 

Geld entsteht also aus Schulden.

 

Ich könnte diesen Blogartikel an dieser Stelle schon beenden, weil der Begriff Schulden allein schon deutlich macht, daß hier keine wirkliche Fülle vorhanden sein kann.

Denn Fülle und Schulden passen nicht wirklich zusammen, oder?

 

Viel interessanter mit Bezug auf unsere psychologische Verfassung sowie unser soziales Miteinadner ist allerdings der Zins.

 

Denn der Zins ist der „Geld-Parasit“ in unserem Geldsystem.

 

Wie der Geld-Parasit funktioniert und Dich aussaugt

In der alten Wirtschaftslehre wird stets behauptet, daß zu einer gesunden Finanzierung eines Unternehmens auch immer eine Fremdkapitalfinanzierung gehört.

 

Diese Fremdkapitalfinanzierung findet meistens in Form von Krediten statt, welche durch Zins und Tilgung über einen größeren Zeitraum zurückgezahlt werden.

 

Als Unternehmer mußt Du nun diese Zahlungen mit Deinen verkauften Produkten wieder erwirtschaften und daher mußt Du die Raten von Zins und Tilgung in Deine Preise mit einrechnen.

 

Denn wenn Du diese zu leistenden Zahlungen vergisst, gehst Du irgendwann pleite.

Macht Sinn, oder?

 

Nun gut.

Alle Produkte – egal ob beispielsweise ein kleiner Kugelschreiber, ein größerer Fernseher oder auch ein Auto – werden aus mehreren Einzelteilen gefertigt.

Rohstoffe werden nun von einigen Unternehmen abgebaut, andere verarbeiten diese Rohstoffe, daraus werden dann Einzelteile von anderen Unternehmen hergestellt und von wiederum anderen Unternehmen werden diese Einzelteile transportiert, gehandelt und womöglich zunächst zu neuen Produktkomponenten (z.B. Autositze) zusammengebaut bevor all diese Schritte der Wertschöpfungskette beim Endprodukt zusammenlaufen.

 

All diese Unternehmen sind – auch auf Grund der gelehrten WirtschaftsleEre – fremdkapitalfinanziert und müssen daher die Zinsen für ihre Kredite wieder in ihre Verkaufspreise mit einrechnen.

 

Diese zu zahlenden Zinsen werden also immer weitergereicht, so daß letztlich der Endkunde (Konsument) sämtliche Zinszahlungen trägt.

 

Unter anderem hatte sich Helmut Creutz mal die Mühe gemacht und versucht den Zinsanteil an den Endprodukten zu ermitteln.

Er kam auf Größen zwischen 30 und 50%!

 

Dabei sei gesagt, daß je kapitalintensiver ein Produkt ist, desto höher ist der Zinsanteil.

Immobilien kommen daher in einem verzinsten Geldsystem wie dem des Euros schnell auf 70%!

 

Somit könntest Du rein theorethisch alle(!) Produkte, die Du kaufst, mindestens 30 Prozent günstiger erwerben.

 

Hast Du Dir schon einmal überlegt, welche äußeren und somit auch inneren Reichtümer sich dann für Dich offenbaren könnten…? 😉

 

Wie uns dieses Geldsystem ein Mangel-Bewußtsein antrainiert

Wie Du in der Grafik erkennen kannst, ist die Gesellschaft zur Veranschaulichung in 10 Klassen nach ihrem Einkommen unterteilt – vom ärmsten bis zum reichsten Zehntel.

Vermögensumverteilung - Warum ein Bewußtsein für Fülle in diesem Geldsystem unmöglich ist

Vermögensumverteilung – Warum ein Bewußtsein für Fülle in diesem Geldsystem unmöglich ist

Nun ist es so, daß Menschen, die weniger Geld besitzen, fast alles Geld ausgeben müssen, um über die Runden zu kommen.

 

Je größer jedoch das Einkommen, desto schwieriger wird es alles Geld zu verkonsumieren – das deutet die blaue K-Linie an. (K für Konsum)

 

Auf jedes gefertigte, verkaufte und schließlich verkonsumierte Produkt fällt im verzinsten Geldsystem eine Zinslast (ZL) von durchschnittlich etwa 40% an.

D.h. 40% des gezahlten Preises sind Zinsen.

 

Menschen mit wenig Einkommen haben kaum Gelegenheit Geld auf ein Sparbuch anzulegen und Zinserträge zu erwirtschaften – sie benötigen schließlich ihr gesamtes Vermögen, um über die Runden zu kommen.

Je größer hingegen das gesparte Einkommen – also Einkommen, welches nicht in den Konsum gesteckt wurde – desto leichter lassen sich auch Zinserträge (ZE) erwirtschaften.

 

Nun kann in jeder Einkommensklasse die Differenz zwischen versteckter Zinslast (ZL) und Zinsertrag (ZE) ermittelt werden.

 

Dabei zeigt sich, daß lediglich das reichste Zehntel von unserem derzeitigen Geldsystem profitiert.

Für das zweitreichste Zehntel gleichen die Zinserträge gerade einmal die versteckte Zinslast wieder aus.

Die übrigen 80% der Gesellschaft zahlen somit die Zinsen an die reichsten 10%.

 

An dieser Stelle wird bei noch näherer Betrachtung offensichtlich, daß uns diese Vermögensumverteilung – wenn auch mehr oder minder subtil – erpressbar macht und daß diese Vermögensumverteilung zu persönlichen und gesellschaftlichen Konflikten führt.

 

Einer dieser Konflikte, der dabei automatisch auftritt, heißt zum Beispiel Konkurrenzkampf.

 

Und dieses Konkurrenzdenken wird uns daher durch das Geldsystem auch systematisch antrainiert.

 

Wenn wir uns also nun in einem gesellschaftlichen Bewußtsein von Ellenbogenmentalität wiederfinden, dann hat das nicht wirklich viel mit einem Fülle-Bewußtsein zu tun, oder?

 

Was Du tun kannst, um Dein Bewußtsein aus dem Mangel zu befreien

Nutze vermehrt andere Zahlungsmittel als Euro.

Regionalgeld ist ein solches Beispiel.

Probiere Dich auch in neu entstehenden Netzwerken und Gesellschaftsinfrastrukturen aus.

(Einige solcher Möglichkeiten hatte ich u.a. schon in dem Artikel 19 Möglichkeiten, mit denen Du Dich auf die Bargeldabschaffung vorbereiten kannst aufgelistet.)

 

Niemand aber kann von Dir erwarten, daß Du nun den Euro wie eine heiße Kartoffel fallen läßt.

Denn absolut alles ist ein Prozeß!

 

Sei auch deshalb geduldig mit Dir selbst, Deinen Ergebnissen und der Außenwelt.

 

Schließlich gibt es genausowenig eine Pille für eine hundertprozentige körperliche Gesundheit, wie es auch eine Fingerschnipps-Lösung für das Geldthema gibt, um ein Leben ohne Geld führen zu können.

 

Das ist eine Illusion!

Und deshalb darfst Du Dich mit Gesundheit (körperlich, seelisch, geistig und auch gesellschaftlich) eigenverantwortlich auseinandersetzen, wenn Du Dich selbst wirklich lieb hast.

 

Und dann heißt es: Setze Dein neues Wissen auch in Taten um.

Geld ist ein Gesellschaftsthema – also der Spiegel Deines inneren Bewußtseins!

 

Sei mutig und zeige immer öfter in Deinen äußeren Taten, wo Du in Deinem inneren (Geld-)Bewußtsein schon angekommen bist.

 

Zum Schluß

Wie so oft liegt der Unterschied in der Perspektive.

 

Es mag durchaus sein, daß Du in Deinem Bewußtsein schon Fülle erlebst.

Und vielleicht reicht Dir das auch.

 

Aber vielleicht bewegt Dich ja trotzdem irgendwo die Frage, wo Du mit Deinem Bewußtsein stehen könntest, wenn die materielle Fessel in unserem Geldsystem gelöst werden würde.

Wenn es keinen Mechanismus im Geldsystem mehr gäbe, der nicht nur Dein Bewußtsein immer wieder in die Materie hinunterzuziehen versucht, wo wären dann Du, ich und all unsere Mitmenschen vom Bewußtsein?

 

Kannst Du Dir ein Leben ohne Geld vorstellen…?

Atlantis?

 

Wenn Du nun jedoch spürst oder erahnen kannst, daß noch eine ganze Menge mehr für uns als Menschheit möglich wäre, dann kann jedoch die Fülle, die Du bislang wahrgenommen hast, noch nicht das Ende Deiner spannenden Reise gewesen sein.

Auf Dich wartet noch vieeel mehr. 🙂

 

Der Weg ist das Ziel! – Konfuzius

 

Aber, bedenke:

Auch der erste Schritt gehört zum Weg! – Arthur Schnitzler

 

Nutze daher auch bewußt die sich neu entwickelnden Gesellschaftsinfrastrukturen, die sich der Energie des gegenwärtigen Geldsystems immer mehr zu entziehen versuchen und führe so Dein Bewußtsein zu wahrer Fülle.

 

Gesamt

Martin Matzat

Ich zeige über verschiedenste Geldaspekte die Mißstände in unserer Außenwelt auf, um im Anschluß den Irrtum an und in uns selbst sichtbarer zu machen.

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