Martin Matzat

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Wie nicht nur Dir umlaufgesichertes Geld dabei hilft raus aus der Komfortzone zu kommen

Wie nicht nur Dir umlaufgesichertes Geld dabei hilft raus aus der Komfortzone zu kommen

Was haben die Schwerkraft und das Geld gemeinsam?

Richtig!

Beide werden von vielen Menschen für „Naturkonstanten“ gehalten. Also für etwas, was mehr oder weniger für unveränderbar und nicht beeinflußbar gehalten wird.

Und was ist der Unterschied zwischen der Schwerkraft und dem Geld?

Daß es bei der Schwerkraft höchstwahrscheinlich zutreffen mag, daß sie eine Naturkonstante ist – denn sie kommt ja in der Natur vor. Bei einem Geld ist es hingegen ganz klar nicht der Fall.

Das heißt also, daß viele Menschen in Bezug auf Geld Vorurteile haben dürften, die nicht wahr sind.

Warum deshalb auch nicht jede Form von Geld pauschal schlecht ist

Nun mag es in manchen Situationen wirklich hilfreich sein in Schubladen zu denken oder gar das Wissen um die Schubladen für sich zu nutzen. (Das beschreibt Anneli zum Beispiel sehr schön.)

Es allerdings generell zu tun, würde bedeuten, daß Du gewisse Dinge nie sehen oder erleben wirst.

Du verschließt Dich also für Möglichkeiten, die Dein Leben durchaus sehr bereichern könnten.

Und genau so ist es auch beim Geld.

Denn Geld ist nicht pauschal schlecht. Es verdirbt nicht pauschal Deinen Charakter, es zerstört nicht pauschal Umwelt und Gesellschaft. Auch kannst Du nicht pauschal sagen, daß Geld Dich nicht glücklich machen würde.

Denn wenn Du zum Beispiel in einer vorigen Beziehung von einer Frau mal betrogen wurdest, kannst Du deswegen doch noch lange nicht behaupten, daß deshalb alle Frauen so etwas machen würden. Oder wäre eine solche Vorverurteilung allen anderen Frauen gegenüber fair? Daß Dich Liebesbeziehungen zu Frauen dann nie wirklich glücklich machen werden, versteht sich fast von selbst…

Ok, wenn Du also zum Beispiel mit einer bestimmten Art von Geld erfahren hast, daß es Dich unglücklich macht, kannst Du dann wirklich sagen, daß es auch für alle anderen Gelder gilt?

Wo die Unterschiede und Zusammenhänge zwischen den Begriffen „Geld“ und „Geldsystem“ liegen

Das schwierige daran ist im ersten Moment vielleicht für viele Menschen zu erkennen, daß es ein System hinter dem Geld gibt.

Und in einem solchen System wird dann unter anderem festgelegt, wie Geld zum Beispiel entsteht (Geldschöpfung) oder wer ein solches Geld überhaupt schöpfen bzw. ausgeben kann.

Mit anderen Worten: Ein Geldsystem ist nichts anderes als ein künstlich geschaffenes Regelwerk für ein bestimmtes Geld.

Doch wenn ein Geldsystem wie zum Beispiel der Euro ein künstlich von Menschen geschaffenes Regelwerk ist, welches Menschen und Natur kaputt macht, dann müßte es doch auch möglich sein, daß wir als Menschen ein künstliches Regelwerk für Geld erschaffen, welches Menschen und Natur in die Heilung bringt.

Warum sollte so etwas also nicht funktionieren?

Welches Geldsystem uns in der Komfortzone hält und welches uns dazu ermutigt sie zu verlassen

Wenn also ein verzinstes Geldsystem wie jenes des Euros uns in der Komfortzone hält, dann müßte es doch auch möglich sein ein Geldsystem zu entwickeln, welches Menschen raus aus der Komfortzone holen könnte.

Der Zins bewirkt innerhalb unserer Gesellschaft eine Vermögensumverteilung, wodurch wir uns einem uns krank machenden Konkurrenzkampf aussetzen und uns gleichzeitig einlullen lassen, so daß wir uns weiterhin in unserem Leid suhlen.

Ein Geldsystem mit einer Umlaufgebühr – also ein umlaufgesichertes Geld – hingegen bewirkt Kooperation statt Konkurrenzkampf und fordert Dich zudem dazu auf aus Deiner Komfortzone herauszukommen.

Und die Geschichte der Umlaufgebühr hat sowohl im Mittelalter (Brakteaten) als auch beim Wunder von Wörgl bereits eindrucksvoll gezeigt, daß Geld tatsächlich zu einer nachhaltigen Menschheitsentwicklung beitragen kann.

Welche Grunderkenntnis die Befürworter der Umlaufgebühr bewegt

Während das Zeitalter der Brakteaten eher „zufällig“ entstand, entstand das Wörgler Freigeld-Experiment aus den Theorien und Ideen von Silvio Gesell.

Die Grunderkenntnis dabei ist, daß eine Hortung von Geld („Geld auf die hohe Kante legen“) dazu führt, daß eine Gesellschaft ins Ungleichgewicht gerät.

Wer Geld hat, der bestimmt, wo es lang geht. Wer kein Geld hat, der kuscht und funktioniert, weil er ja vom Geld abhängig ist.

Und so entsteht bei vielen Menschen das Gefühl, daß sie dem Geld oder der Wirtschaft dienen müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Auf subtile Art und Weise wird ein Großteil der Menschen von einem verzinsten Geldsystem versklavt.

Geld ist dann nämlich eigentlich kein Werkzeug mehr, damit wir unsere Waren und Dienstleistungen schneller miteinander tauschen können. Sondern Geld ist dann zu einer Bedrohung – man könnte gar sagen zu einer Waffe – geworden.

Wie die Umlaufgebühr in einem Geldsystem funktioniert

Um Dir Sinn, Nutzen und Funktion einer Umlaufgebühr verständlich zu machen, ist der Vergleich zu einer Parkgebühr ganz praktisch. Die Gebühr kennst Du bestimmt, wenn Du für Dein Auto hin und wieder ein Ticket lösen mußt.

Wenn Du ein Parkticket lößt, dann zahlst Du damit eine Art Nutzungsgebühr für den Parkplatz, auf welchem Dein Auto gerade steht.

Jetzt mag es sein, daß Du für Parkdauer von einer halben Stunde nichts bezahlen müßtest.

Aber letztlich ist es so, daß der Parkplatz für Dein Auto umso teurer wird, je länger Du Dein Auto auf dem Parkplatz stehen läßt. Und deswegen bist Du „motiviert“ möglichst schnell den Parkplatz wieder frei zu machen, damit Du selbst keine (weiteren) Parkgebühren bezahlen mußt.

Du stellst also den Parkplatz, den Du zuvor mit Deinem Auto für andere Autofahrer „blockiert“ hattest, für den nächsten Menschen zur Verfügung.

Und da auch dieser Autofahrer eine Parkplatzgebühr zu bezahlen hätte, wenn er länger als eine halbe Stunde den Parkplatz für sich nutzt, wird er wohl ebenso bestrebt sein, den Parkplatz zügig wieder frei zu machen.

Somit kann ein Parkplatz an einem Tag viele Male genutzt werden, so daß viele Menschen in der Nähe die Dinge erledigen können, die zu erledigen sind.

Die Menschen werden also nicht durch irgendeinen Dauerparker davon abgehalten, etwas zu tun, was sie gerne tun möchten.

Und genauso funktioniert die Umlaufgebühr. Wenn Du zu lange auf dem Geld sitzt, mußt Du eine Nutzungsgebühr dafür bezahlen.

Sie motiviert daher die Menschen dazu das Geld wieder freizugeben, so daß es auch andere Menschen für sich nutzen können. Denn genau dann erfüllt das Geld seinen eigentlichen Zweck.

Geld ist nämlich kein Wertaufbewahrungsmittel, wie manch einer noch glauben mag, sondern es ist ein Werkzeug, welches es uns erleichtert unsere Fähigkeiten, die wir mit unseren Waren und Dienstleistungen zum Ausdruck bringen, einfach und schnell untereinander austauschen zu können.

Warum „schlechtes Geld“ das bessere Geld ist und uns allesamt raus aus der Komfortzone holt

Während ich immer mal wieder von Regionalgeldern schwärmte, die eine solche Umlaufgebühr verwenden, wurde mir auch immer mal wieder entgegnet, daß man dann doch gar nicht sparen könne.

Eine Anschaffung wie ein Auto oder ein Haus wäre dann schlichtweg nicht möglich.

Wenn auch nicht ganz so extrem, wie dieser Aspekt der Angst mir geschildert wurde, mag es zutreffen, daß Du mit Blick auf Großanschaffungen keinen „sofortigen Nutzen“ erhältst. Du mußt schon ein klein wenig Idealist und Visionär sein, um diese Hürde Deiner Komfortzone zu nehmen und das Paradies dahinter zu erkennen.

Denn stell Dir mal vor was passieren würde, wenn jeder Geldbesitzer zum Monatswechsel eine Gebühr zu bezahlen hätte – also im nächsten Monat weniger Geld zur Verfügung hätte.

Jeder einzelne Geldbesitzer würde entweder mehr konsumieren – ob dieser Konsum nun moralisch und ethisch korrekt ist, sei zunächst einmal dahingestellt – oder er würde sein Geld ohne Zinsen(!) bei all seinen Verwandten und Bekannten gerne verleihen.

Und er wird es deshalb ohne Zinsen verleihen, weil jeder andere Geldbesitzer sein Geld ebenso verleihen möchte, so daß sie um die Abnehmer des Geldes konkurrieren müssen.

Klasse, wie dann Wettbewerb auf einmal auch was Positives sein kann, oder? 😉

Das heißt im Umkehrschluß, daß Dir das Geld buchstäblich hinterhergeworfen wird, wenn Du mehr Geld für eine Großanschaffung wie zum Beispiel ein Auto oder ein Haus benötigen solltest.

Wenn Du vielleicht beobachtest, daß in gewissen Teilen unserer Gesellschaft der Trend zur Anonymität und Vereinzelung besteht, weil die Menschen – wenn überhaupt – nur oberflächlich miteinander reden oder sich für einander interessieren, dann bewirkt eine Umlaufgebühr genau das Gegenteil.

Sie fordert Dich, mich und alle anderen Menschen dazu auf sich füreinander zu interessieren und sich gegenseitig zu unterstützen.

Denn eine Umlaufgebühr sagt Dir liebevoll:

„Komm raus aus Deiner Komfortzone – hier draußen gibt es Menschen, die sich für Dich interessieren!“

😉

Zusammenfassung

Die Umlaufgebühr ist ein Element in einem Geldsystem, welches uns Menschen dazu bringt einen Prozeß des Loslassens zu beginnen.

Und zwar geht es dabei um das Geld selbst.

Es geht dann nicht mehr um unsere vermeintliche Sicherheit und die Befriedigung irgendwelcher Existenzängste.

Es geht dann darum, daß wir uns gegenseitig in unserem Tun und Wirken unterstützen.

Und das wirklich spannende daran ist, daß wenn Du von überall Unterstützung erfährst, es für Dich auch gar keinen Grund mehr gibt über irgendwelche Sicherheiten oder Existenzängste nachzudenken.

 

Kennst Du Dir schon vorstellen, wohin uns ein umlaufgesichertes Geld dann zwangsweise hinführen wird? 😛

 

7 Komfortzonen unserer Gesellschaft, außerhalb derer Du Eigenverantwortung, Selbstliebe und Selbstermächtigung finden wirst

7 Komfortzonen unserer Gesellschaft, außerhalb derer Du Eigenverantwortung, Selbstliebe und Selbstermächtigung finden wirst

Erkenne Dich selbst und verlasse alle Komfortzonen Deiner ganz persönlichen Truman-Show!

Komfortzonen sind dafür da, damit wir nicht in die Handlung kommen müssen.
Damit Menschen wie Du und ich unsere Eigenverantwortung abgeben können.
Denn unser Schicksal, so könnten man glauben, lenken stets andere Menschen.

Komfortzonen, in welchen es sich Menschen wie Du und ich in unserer Machtlosigkeit gemütlich machen können.
Ein Ort in unserem Kopf, in welchem wir uns klein, hilflos und dennoch schuldig fühlen (wollen?)!

Komfortzonen, die wir nicht zu verlassen wagen, weil wir nicht wissen, was uns außerhalb von Platon’s Höhle erwartet.
Eine Angst, die uns lähmt.
Die uns davor lähmt souverän zu sein und uns selbst zu lieben!

[su_quote cite=“Marianne Williamson“]Unsere größte Angst

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.

Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.

Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.

Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?

Aber wer bist du, es nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.

Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.

Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.[/su_quote]

(Diese Worte, die Nelson Mandela 1994 in seiner Antrittsrede zum Präsidenten von Südafrika für sich zu nutzen wußte, werden auch im Film Coach Carter mit Samuel L. Jackson genutzt.)

1. Wahlen

Du gehst wählen, weil Du glaubst, daß ein bestimmter Politiker oder irgendeine Partei Deine Meinung vertritt.

Weil durch Deine Wahl etwas bewirkt werden soll, was Du „allein“ nicht hinbekommen würdest.

Weil Du nach wie vor glaubst, daß nur durch die herkömmlichen Wahlen wirklich etwas verändert werden kann.

Weil Dir eingebleut wurde, daß in diesem Land tatsächlich alle Macht vom Volke ausgeht.

Siehst Du was gerade passiert, wenn Du Die Verantwortung für Dein Leben jemand anderem überläßt?

2. Petitionen

Du unterschreibst Petitionen, weil Dir die gesellschaftlichen Entwicklung nach den Wahlen nicht wirklich gefällt.

Trotz Deiner Wahlbeteiligung hat sich nichts verändert. Du möchtest mehr.

Petition kommt von pedire, was bitten heißt.

Wenn alle Macht vom Volke ausgeht, warum dann Bitten?

Bist Du auf Augenhöhe mit demjenigen, an welchem Du Deine Bitte heranträgst?

Wird Deine Bitte erhört?

Wenn Deine Bitte keinen Erfolg hat, warum machst Du dann weiter?

Aus Verzweiflung oder gutem Glauben?

Bist Du naiv, wenn Du weiterhin ein totes Pferd darum bittest, Dich endlich in das Paradies zu tragen?

3. Schuldzuweisungen

Bist Du zum Beispiel der Meinung, daß weltweit die Regierungen etwas beschließen sollten, damit endlich wirklich mal etwas für den Umweltschutz getan wird?
Oder macht die Industrie eh was sie will? Sind diese vielleicht an der ganzen Umweltzerstörung Schuld?
Konsumieren wir aber nicht die Produkte der Industrie…?

[su_quote cite=“Gustav Heinemann“]Wer auf andere mit dem ausgestreckten Zeigefinger zeigt, der deutet mit drei Fingern seiner Hand auf sich selbst.[/su_quote]

(Warum zum Beispiel sehr viele Veganer die Massentierhaltung indirekt fördern, erfährst Du hier.)

Du bist bereit für Dein Leben selbst die Verantwortung zu übernehmen?
Super.

Denn wenn Du nicht mehr die Schuld für irgendetwas in Deinem Leben bei Deinen Mitmenschen oder irgendwelchen Schicksalsschlägen suchst, dann bist Du auf dem besten Wege den Zusammenhang zwischen Exoterik („äußere Welt“) und Esoterik („innere Welt“) zu erkennen.

Dazu hier ein genialer Vortrag von Vera F. Birkenbihl:

[su_youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=c_1-nbfRzO0″ width=“600″ height=“400″]

Das, was Du im Außen wahrnimmst, hat immer etwas mit Dir zu tun.
Das erklären Dir zum Beispiel auch die Schöpfungsprinzipien.

[su_quote cite=“Matthaeus 7, 3″]Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?[/su_quote]

Mir selbst hatte mal ein guter weiser Freund gesagt:

„Sobald Du irgendwem die Schuld für irgendetwas gibst, dann gibst Du ihm die Macht!“

Möchtest Du machtlos sein und hast Du immer noch Angst vor Dir selbst?

Wer war Schuld am Deutsch-Ungarischen Krieg?

Ich glaube mich zu erinnern, daß irgendein Marketingmensch diese Frage mal seinen Zuhörern gestellt hatte. Hast Du die Frage für Dich schon beantwortet?

Etwa 80% des Publikums meinte jedenfalls, es wären die Deutschen gewesen. Etwa 15% meinten es wären die Ungarn gewesen und 5% enthielten sich.

Jedes Volk würde mehrheitlich wohl immer die Schuld an einem Krieg spontan bei den anderen suchen. Nur die Deutschen sind da ein wenig anders. Denn sie geben sich sogar die Schuld für Kriege, die niemals stattgefunden haben… 😀

So lustig und traurig zugleich diese aufkonditionierten Schuldgefühle der Deutschen auch sind, haben sie dennoch etwas tief-positives:

Aus der Perspektive betrachtet, daß Schuld = Macht ist, übernehmen die Deutschen mehr und mehr Verantwortung für alle kriegerischen Auseinandersetzungen die JETZT auf diesem Planeten stattfinden.

Das ist eine echte Stärke!
Die Menschen in diesem Land wollen raus aus ihren Komfortzonen. Klasse, oder? 🙂

4. Keine eigene Meinung haben

Kennst Du Menschen, denen alles egal ist? Oder die stets die Meinung der vermeintlichen Mehrheit haben?

Interessant fand ich in diesem Zusammenhang auch die „Erinnerung“, die ich immer wieder entdeckte, während ich in den letzten Monaten über Online-Business recherchierte.
Dabei war unter anderem auch ein Podcast von Tom Oberbichler, wie man ein gutes Buch schreibt.

Wenn Du den Schritt in die Öffentlichkeit wagst, dann positionierst Du Dich. Du hast einen gewissen Standpunkt und triffst Aussagen, die entweder auf Zustimmung oder auf Ablehnung stoßen.

Einige Menschen wagen diesen Schritt in die Öffentlichkeit nicht, weil sie das unangenehme Gefühl der Ablehnung bzw. Gegenwehr scheuen.

Menschen, die sich nicht trauen einen Standpunkt für sich selbst einzunehmen, vermindern durch dieses Verhalten die Angriffe auf ihre Position.

Vielleicht sind sie sich ja in diesen Zeiten auch unsicher, weil sie nicht mehr wissen, was richtig und was falsch ist. Diese Menschen müssen als erstes den Mut aufbringen „sich auf den Weg zu machen“, um zum Beispiel Vorurteile ablegen zu können.

Denn irgendwie hören sie ja immer auf etwas, was außerhalb von Ihnen ist. Sie hören nicht auf sich selbst und haben in gewisser Weise ein Problem mit der Selbstliebe.

5. Selbstliebe

Es ist ja schon sehr interessant zu beobachten wie dieser Begriff in den letzten Monaten immer populärer wird.

Immer mehr Menschen suchen die Liebe zu sich selbst und dabei ist es auf dem ersten Blick irgendwie schon erstaunlich, daß sich die Selbstliebe irgendwo außerhalb der Komfortzone befindet. 😛

Nun. Daß die Selbstliebe in Deutschland immer mehr zum Thema wird, kommt nicht von ungefähr.
Denn die Liebe zu sich selbst hat auch etwas mit Selbstvertrauen und Identifikation zu tun.

Wie im Kleinen, so im Großen: Unser Volksgeist strebt auch nach Selbstliebe.

Doch kein Tag vergeht, an welchem irgendwer in Deutschland versucht die Menschen an die Gräueltaten des zweiten Weltkriegs zu erinnern. Sehr viele Schuldgefühle werden so auf die Menschen abgeladen damit sie systemgefügig bleiben.

Wie überall auf der Erde bahnt sich die Wahrheit aber ihren Weg, so daß mittlerweile immer mehr Beweise und Indizien ans Tageslicht kommen, die den uns geschilderten Verlauf der Geschichte anzweifeln lassen.

[su_quote cite=“Karl Marx“]Die herrschende Geschichtsschreibung ist die Geschichtsschreibung der Herrschenden![/su_quote]

Letztlich stellt die BRD-Souveränitätsfrage eine Entsprechung zu unserer eigenen Selbstliebe dar. Es ist die Frage nach der eigenen Identität.

Denn wenn Du „diesem Gerücht der fehlenden Souveränität“ für Dich selbst nicht aufrichtig nachgehst, dann möchte ich an dieser Stelle provokant behaupten, daß Du auch die wahre Liebe zu Dir selbst nie finden wirst.

Denn Du lehnst einen Teil ab, der zu Dir gehört.

Du wirst Dich also in gewisser Weise immer in einem Krieg mit Dir selbst befinden. Und wenn Du den Krieg in Dir selbst immer noch führst, was wirst Du dann wohl außerhalb von Dir wahrnehmen…?

6. „Staatsbedienstete“

Falls Du so wie ich in die finstersten Abgründe unseres noch vorherrschenden Geldsystems um Euro und US-Dollar geguckt hast, wird Dir auch ziemlich schnell klar, daß Demokratie eigentlich nichts mit (Meinungs-)Freiheit und Mitbestimmung zu tun hat.

Wenn unsere Bundesregierung zum Beispiel Nazis in der Ukraine hofiert (vgl. u.a. Bundestags-Rede von Sahra Wagenknecht), könnte sich jeder aufmerksame und moralisch denkende Mensch doch fragen, ob sich gerade unsere Geschichte wiederholt. Die Mainstream-Medien machen da jedenfalls kein Faß auf. Auf den ersten Blick doch merkwürdig, oder?

Vielleicht hast Du Dich auch mit der Gesetzeslage ein wenig auseinander gesetzt. Und vielleicht bist Du auch schon mit dem einen oder anderen „BRD-Beamten“ aneinander geraten, weil dieser allein anscheinend keine Gesetze lesen und verstehen kann oder die ihm vorgelegenen Gesetze gar über alle Moral und Ethik stellt.

Er führt aus. Er funktioniert, wie die Menschen vor einigen Jahrzehnten. Und Du regst Dich vielleicht darüber auf, daß sich diese Willkür im gesamten „Staatsapparat“ durchzieht.

Hast Du Dir schon mal überlegt, warum jene Menschen „Beamte“ werden wollten?
Diese Arbeit gilt (besser: galt!) als eine der sichersten überhaupt – deswegen haben sie diese Tätigkeit gewählt.

Und was tust Du, wenn Du sagst, daß das, was sie machen, nicht in Ordnung ist?
Du nimmst ihnen ihr geglaubtes Gefühl von Sicherheit.

Sie machen also weiter und Du darfst erkennen, daß unser jetziges Geldsystem Menschen für den Faschismus gefügig macht. Du regst Dich vielleicht auf.

Aber diese Menschen haben eine Miete zu bezahlen, eine Familie zu versorgen, einen gesellschaftlichen Status zu erhalten…

[su_quote]Es ging einmal eine Mutter mit ihrem kleinen Jungen zum Dalai Lama. Sie bat den Dalai Lama darum ihrem Sohn beizubringen, daß er keine Süßigkeiten mehr essen solle. Das ist nicht gut für die Gesundheit.

Der Dalai Lama sagte darauf hin: „Kommt in 2 Wochen wieder!“

Nach 2 Wochen waren Mutter uns Sohn wieder beim Dalai Lama. „Kannst Du nun meinem Sohn bitte sagen, daß er keine Süßigkeiten mehr essen soll?!?“

Der Dalai Lama sagte daraufhin zu ihrem Sohn: „Hör auf weiterhin Süßigkeiten zu essen. Das ist nicht gesund!“

Die Mutter fragte: „Und warum hast Du das nicht schon vor 2 Wochen sagen können?“

„Da habe ich noch selber Süßigkeiten gegessen!“[/su_quote]

Hast Du denn schon etwas dafür getan, damit sie auf ihr monatliches Gehalt leichter verzichten können. Hast Du daran mitgewirkt, daß sich von unten eine andere Zahlungsinfrastruktur durchsetzt?

Kannst Du von anderen Menschen erwarten, daß sie ihre Komfortzonen verlassen, wenn Du es selbst noch nicht auf die Reihe bekommen hast?

Falls Du aber immer noch tatsächlich meinst, daß diese Menschen dafür verantwortlich wären, daß nicht nur Du in Deinem Leben gerade eine schwierigere Phase durchmachen mußt, ließ noch mal bitte Punkt 3 durch. 😉

7. Kritik an Gesellschaftsinfrastrukturen (Demonstrationen)

Ich hatte in Rendsburg am Ostermontag 2014 die erste Mahnwache Schleswig-Holsteins ins Leben gerufen.

Ich muß zugeben, daß ich das mit der leisen Hoffnung verbunden hatte, daß nun endlich die Akzeptanzstellen bei den einzelnen Zahlungsalternativen rasant ansteigen würden.

Dies ist jedoch nicht eingetreten, so daß ich für mich einen weiteren Grund sah, mich von dieser regelmäßigen „Demonstration“ nach 3 Monaten wieder zurückzuziehen.

(Ich habe für mich unter anderem reflektieren und erkennen dürfen, daß mein inneres Bewußtsein für Geld wohl doch noch nicht so weit entwickelt sein konnte, wie ich damals annahm. Denn ansonsten hätte ich – gemäß der Schöpfungsprinzipien und dem Wissen um Exo- und Esotherik – diese Entwicklung im Außen auch wahrnehmen müssen.)

Alle Mahnwachen und Friedenstreffs, die sich bis heute tapfer gehalten haben, verdienen Respekt. Sie sind eines von vielen kleineren Gegengewichten zur öffentlich gewünschten und gemachten Meinung. Sie machen auf Mißstände aufmerksam, damit sich jeder von uns ehrlich reflektieren darf.

Und das ist nicht unbedingt ein leichter Job, weil Gesellschaftskritiker derzeit gern in die rechte Ecke gestellt werden.

(Die Diffamierung als „Nazi“ ist zur Zeit eine Methode, Dich in Deiner Meinungsfreiheit immer mehr zu beschneiden. Du hast irgendwann Angst überhaupt noch Position zu beziehen, weil Du ja gemocht werden willst – siehe auch Punkt 4.)

Wenngleich diese Form der Gesellschaftskritik eine ehrenvolle Tätigkeit ist, so stelle ich dennoch die Frage, ob das nicht auch irgendwie schizophren, heuchlerisch und/ oder selbstvernichtend ist?!?

Denn letztlich kritisiert man dann doch eine Gesellschaftsinfrastruktur, die man selber tagtäglich nutzt.
Das ist, als würdest Du an einem Ast sägen, auf welchem Du selber sitzt.

Dann wird auf den Demos noch irgendwer für irgendwas verantwortlich gemacht. Oder es werden Forderungen an „die Verwaltung“ gestellt, die man eigentlich gar nicht mehr haben möchte.

Macht das Sinn?

Das hat wieder etwas von Unterwürfigkeit und Machtlosigkeit. Und gleichzeitig ist es natürlich ein Grund, um abermals nicht aus dem eigenen Quark herauskommen zu müssen.

Wenn allerdings überdies auf Demonstrationen noch unsere kriminelle und korrupte Verwaltung dazu gebeten wird doch endlich etwas für die Menschen zu tun – tolerieren wir dann nicht eigentlich diese organisierte Kriminalität? Akzeptieren wir dadurch ungültige Wahlen?

Zusammenfassung:

„Staaten“ und Mainstream-Medien lullen Dich in Deine Komfortzonen ein.
Sie arbeiten hinter verschlossenen Türen zusammen und versuchen Dich in dem Glauben zu lassen, daß nur sie wissen, was gut für Dich ist.
Sie ködern Dich mit Sicherheitsversprechen und wollen, daß Du etwas in Dir aufgibst.

[su_quote cite=“Benjamin Franklin“]Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.[/su_quote]

Geschickt begehen sie in Deinem Kopf geistige Brandstiftung, um schließlich von Deiner Angst die Erlaubnis zu bekommen, daß sie weitermachen dürfen.
Vielleicht hast Du dieses Spiel von Teile und Herrsche jedoch tatsächlich schon durchschaut.

Du beSCHWERst Dich aber trotzdem noch anstatt Dich mit all Deinen Komfortzonen auseinander zu setzen, die Dich jeden Tag aufs Neue daran hindern, daß Du endlich Dein Potential entfaltest!
Denn erst dann wird Dein Leben LEICHTer.

Es sind nicht andere Menschen, die für Dein Schicksal verantwortlich sind – Du bist es!

 

Könntest Du jemals erfahren, wer Du wirklich bist, wenn Du zuvor nie erkannt hast, wer Du nicht bist?

 

Warum Du nicht Deine Komfortzone verlassen kannst, wenn Du noch an Deinen Vorurteilen festhältst

Warum-Du-nicht-Deine-Komfortzone-verlassen-kannst,-wenn-Du-noch-an-Deinen-Vorurteilen-festhältst

Mach Dich frei von Vorurteilen, wenn Du Deine Komfortzone verlassen möchtest!

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum sich Menschen streiten?

Warum sind Menschen bereit sich einander weh zu tun?

Ok, wenn Du nun verstanden hast, wie uns der Konkurrenzkampf eingeimpft wird, dann ist Streit unter uns Menschen unausweichlich …

Das, was wir aber tun, wenn wir uns mit anderen in Konkurrenz befinden, ist, daß wir uns ständig vergleichen.

Nun mag ein Vergleich ja nicht unbedingt etwas Schlechtes sein, da man durchaus auch Gemeinsamkeiten erkennen kann.

Was aber, wenn bei einem Vergleich ständig nur auf die Unterschiede geachtet wird?

Menschen streiten sich und tun sich einander weh, weil sie nur das sehen (wollen), was sie voneinander trennt und dabei ausblenden, was sie stattdessen eint!!!

Und schon erkennst Du einen ersten Punkt, in dem Du Deine Komfortzone verlassen darfst: Deine Perspektive auf die Sicht der Dinge! 😉

Was sind Vorurteile und wie kommen sie zu Stande?

Ich komme gleich auf den Punkt.

Vorurteile zu haben ist Schubladendenken.

Dadurch, daß man Menschen in gewisse Schubladen stecken kann (z.B.: Alle blonden Frauen sind dumm.), macht man sich das Leben zunächst ein wenig leichter.

Das Leben und das Weltbild haben dann eine gewisse Ordnung.

Man muß nicht die Komfortzone verlassen, um sich mit blonden Frauen zur Abwechslung vielleicht doch mal ein wenig intensiver zu beschäftigen – das kostet schließlich alles Zeit und Mühe, nicht wahr?!?

Menschen abzustempeln ist viel einfacher…!

Letztlich aber kann sich niemand von uns davon freisprechen keine Vorurteile zu haben.

Denn unsere Vorurteile wurden uns in der Vergangenheit zum Beispiel aus dem Elternhaus und aus der Schule mitgegeben.

Machen wir uns nichts vor! Wir haben auf unserem Lebensweg eine gewisse Konditionierung mitbekommen wie wir zu denken haben.

Und auch heute sind wir immer wieder der Gefahr ausgesetzt die Meinungsmache oder gar die Vorurteile anderer ungeprüft zu übernehmen.

Ungeprüft?!?

Ja, ganz genau.

Vorurteile entstehen, weil man das, was jemand anderes sagt, für sich nicht prüft und stattdessen ungefiltert in sein Weltbild mit aufnimmt.

Deshalb ist es verdammt wichtig, daß Du für Dich immer bis zu der Urquelle vordringst, wenn Du Dich von Vorurteilen frei machen möchtest.

Und selbst dann müßtest Du Dich eigentlich nochmals fragen, ob diese Urquelle zuverlässig ist.

Und wenn Du die Zuverlässigkeit der Quelle überprüfst, dann mußt Du zur Quelle selbst vordringen. Wenn Du zu wieder zu bequem bist und lieber Medien oder andere Menschen für mehr Informationen über jene Quelle befragst, dann läufst Du nämlich Gefahr deren Vorurteile zu übernehmen.

Du mußt Dich also mit der Quelle selbst beschäftigen, um halbwegs „richtig urteilen“ zu können.

[su_quote cite=“Matthaeus 7, 1 f.“]Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.[/su_quote]

Und selbst dann kannst Du Dich irren, weil Du irgendetwas übersehen vermutlich hast:

Ein Vor-ur-TEIL ist nämlich – wie das Wort schon sagt – nur ein Teil (des Ganzen) und daher auch immer etwas, was Dich von anderen Menschen trennt bzw. TEILT.

Darum solltest Du stets versuchen Deinen Fokus auf die Gemeinsamkeiten zu richten. 😉

[su_quote cite=“Mahatma Gandhi“]Du und ich: wir sind eins, ich kann dir nicht wehtun ohne mich zu verletzen.[/su_quote]

Warum Vorurteile eine Einbahnstraße sind, die in einer Sackgasse enden

Um Dir zu zeigen, daß Vorurteile Dich nicht nur daran hindern Deine Komfortzone zu verlassen sondern es gar zum Teil unmöglich machen, laß Dich bitte auf folgendes Szenario ein:

 

Du hast über einen Menschen vorschnell geurteilt und dieses Vorurteil über diesen Menschen in die ganze Welt hinausposaunt.

Doch dieses Vorurteil ist falsch.

 

Bist Du bereit Dich darauf einzulassen?

Ok.

 

Angenommen Dir ist nicht bewußt, daß Du ein „falsches Vorurteil“ in der Welt verbreitest.

a) Wirst Du dann aufhören dieses Vorurteil noch weiter zu verbreiten?

b) Wirst Du noch weiterhin mit diesem Vorurteil durch die Welt spazieren und es jedem mitteilen, der Dir über den Weg läuft?

Das gefährliche an einem Vorurteil ist, daß es sich dabei stets um eine „oberflächliche Erkenntnis“ handelt. Du könntest es auch gefährliches Halbwissen nennen.

[su_quote cite=“Sokrates“]Ich weiß, daß ich nichts weiß.[/su_quote]

Denn wenn Du nun tiefer gehst und nach Hintergrundwissen suchst, dann wirst Du irgendwann sehr wahrscheinlich zu dem Punkt kommen, an welchem Du zunächst lediglich erahnst, daß Dein Vorurteil ein Irrtum sein könnte.

Verdammt!

Jetzt hast Du über einen Menschen hergezogen und Deine Mitmenschen könnten erkennen, daß Du „Scheiße erzählt“ hast.

Was also tun, wenn Du Dein Ansehen bei Deinen Mitmenschen nicht gefährden möchtest?

Richtig!

Du mußt an Deinem Vorurteil festhalten und es am besten noch stärker in der Welt verbreiten als Du es zuvor ohnehin schon gemacht hast.

Du mußt schließlich zeigen, daß Du glaubwürdig bist und daß auf Dich als Informationsquelle Verlass ist, oder?

[su_quote cite=“Unbekannt“]Wenn ein ehrlicher Mensch erkennt, daß er irrt, dann wird er sich entweder seines Irrtums oder seiner Ehrlichkeit entledigen![/su_quote]

Und vielleicht ist Dir mittlerweile tatsächlich klar geworden, daß das, was Du sagst, nicht der Wahrheit entspricht.

Dann ist aus Deinem zuvor unbewußt geäußerten Vorurteil eine bewußt verbreitete Lüge geworden.

Wie Du von Deinen Vorurteilen zu Dir selber findest

Vorurteile haben auch etwas mit Menschenkenntnis und Weltbildern zu tun. Warum?

Nun.

Wenn Du zuvor geglaubt hast, daß Du eine gute Menschenkenntnis hast, dann hat Dir Dein voriges Vorurteil gerade genau das Gegenteil gezeigt.

Somit solltest Du nun beginnen Deine eigene Menschenkenntnis zu hinterfragen. Denn wenn Du Dich einmal geirrt hast – warum dann nicht auch schon diverse Male zuvor?

Und wenn dann dieses Menschenbild, welches Du die ganze Zeit mit Dir herumgetragen hast, auch falsch ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß auch „Dein Weltbild von Gut und Böse“ nicht ganz richtig sein kann.

Und wenn Du Dich dann in den vielen Menschen und der Welt geirrt hast, dann steht zu guter Letzt die Frage offen:

Hast Du Dich in Dir selbst geirrt?

Wer oder was bist Du?

Wie Dich ein falsches Vorteil daran hindert Deine Komfortzone verlassen zu können

Starker Tobak, oder? 🙂

Da Du nun dieses Szenario für Dich allerdings einmal durchgespielt hast, wirst Du Dich sicherlich darin hineinfühlen können, wie schwer es für mache Menschen sein mag von ihren Vorurteilen wieder loszulassen.

Sich öffentlich eines Irrtums zu bekennen erfordert nämlich echte Charakterstärke.

Das ganze Ansehen bei Freunden und Bekannten ist gefährdet. Sie könnten sich schließlich abwenden und man steht ganz alleine da.

Wie viele Menschen gibt es, die auf diese Art und Weise ihre Komfortzone verlassen möchten?

Und das fatale daran ist, daß dieser „Sturz aus der Komfortzone“ gefühlt umso härter wird, je stärker man selbst an Vorurteilen sowie dem daraus resultierenden Menschen- und Weltbild festhält.

[su_quote cite=“Konfuzius“]Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.[/su_quote]

Und da dies wiederum (unbewußt) Ängste auslöst, müssen diese Ängste auch verdrängt werden. Man begibt sich in eine selbstgebaute Traumatisierungsmühle, in welcher es immer schwerer wird wieder heil herauszukommen.

Das doofe daran ist auch, daß man hier beginnen muß die Fehler bei sich selbst zu suchen. Es geht darum Eigenverantwortung zu übernehmen, anstatt die Schuld immer bei wem anderen zu suchen.

Eine große Last für manche Menschen.

Denn das Leben ist schließlich so leicht, wenn man nicht die Komfortzone verlassen muß und alle Verantwortung auf andere Menschen und Gegebenheiten abwälzen kann, oder?!? 😉

Der Zeitpunkt, an welchem Du an Deinem Vorurteil nicht mehr festhalten kannst sondern Deine Komfortzone verlassen mußt

Wie ich hier ja auch schon geschrieben hatte, ist die (statische) Komfortzone letztlich eine Illusion.

Und genauso verhält es sich auch bei Vorurteilen. Warum?

Nun.

Es wird Menschen in Deinem Umkreis geben, die das, was Du sagst, überprüfen.

Du magst vielleicht tatsächlich noch glauben, was Du sagst. Du wirst es auch müssen, weil Dir sonst die innere Überzeugung fehlen würde an Deiner Routine festzuhalten.

Vielleicht hast Du mit Affirmationen gearbeitet und Dich so selbst auf Linie gebracht…

Die Menschen um Dich herum aber stellen zunehmend fest, daß Du „Scheiße erzählst“. Und sie werden sich daher von ganz allein von Dir immer weiter distanzieren.

Und irgendwann tritt genau das ein, wovor Du doch sooo viel Angst gehabt hast.

Dir war vielleicht nicht bewußt, daß Du mit Deinen Gedanken schöpferisch bist, aber Du hast Dir Deine schlimmste Befürchtung in Dein Leben gezogen.

Du stehst alleine da.

Und auf einmal erkennst Du, daß die Komfortzone an Deinen Vorurteilen festzuhalten nicht mehr existiert.

Denn der Druck von außen wird immer größer und die Menschen um Dich herum sagen: „Halt auf so einen Mist zu erzählen!“

Es ist dann wohl eher leichter sich den anderen Menschen anzupassen als gegen Windmühlen zu kämpfen.

Du bist dann nicht mehr darauf aus Deine Komfortzone verlassen zu wollen, sondern es geht Dir eher darum in eine Komfortzone hineinzukommen! 😀

Warum dann also die Mühe machen die ursprüngliche Vorurteil-Komfortzone zu verteidigen?

Zusammenfassung

  • Menschen streiten sich, weil sie sich in ihrem Konkurrenzdenken ständig vergleichen müssen und dabei den Fokus auf die Unterschiede und nicht auf die Gemeinsamkeiten legen
  • Vorurteile zu haben ist Schubladendenken. Und dieses Schubladendenken macht die Welt für Dich zunächst sehr einfach, aber auch oberflächlich. Denn Du mußt Dich nicht näher mit Deinen Mitmenschen, der Welt im Außen und der Welt in Deinem Inneren beschäftigen.
  • Wenn Du an Deinen Vorurteilen festhältst, verweigerst Du Deine eigene Entwicklung, weil Du an dieser Stelle Deine Komfortzone nicht verlassen möchtest
  • Du brauchst echte Charakterstärke, wenn Du öffentlich bekennen möchtest, daß Du im Irrtum warst.
  • Früher oder später wirst Du vom Leben gezwungen Deine Vorurteil-Komfortzone aufzugeben.

 

Wo hast Du noch Vorurteile?

 

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