Martin Matzat

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Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland – Welche kollektive spirituelle Aufgabe das deutsche Volk zu lösen hat

 

„Wenn Du ein Problem mit Geld hast, dann hast Du ein falsches Mindset!“

Ein Satz, der mir bei vielen Onlinemarketern, Verkäufern oder „spirituellen Coaches“ auffällt und den ich in Bezug auf seelische Qualitäten mehr als unstimmig empfinde.

 

Jedem spirituell interessierten Menschen wird wohl kaum entgangen sein, daß ein riesiger Bewußtseinswandel im Anmarsch ist.

Materielle Dinge werden unwichtiger.

Geistige Aspekte nehmen mehr und mehr Raum ein.

Wie nachhaltig und zeitgemäß ist dann die obige Aussage?

 

Nun mag manch einer glauben, daß gerade in Deutschland ein bedingungsloses Grundeinkommen dabei helfen würde, daß wir unserer Spiritualität näher kämen.

Das BGE ist ein Geldthema, ok.

Und beim Geld sind wir auch schnell wieder bei Materialismus und Ego angelangt.

(Vgl. Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland – Warum sich das deutsche Volk im BGE verirrt)

Das führt unter anderem auch dazu, daß einige Menschen glauben man sollte einfach alles Geld abschaffen und alle Probleme des Planeten wären aus der Welt und wir könnten als Menschheit geistig aufsteigen.

 

Daß eine solche Loslösung vom Geld und dem materialistischen Bewußtsein nicht mit einem Fingerschnipsen getan ist, sondern daß es vielmehr ein Prozeß ist, dürfte einleuchten.

Doch es braucht eine Art Übergangsmodell für eine neue und „bessere“ Gesellschaft.

 

Ist es deshalb das bedingungslose Grundeinkommen?

Daß ein bedingungsloses Grundeinkommen Deutschland und dem Rest der Welt bei dem geistigen Aufstieg wirklich dienlich ist, das wage ich zu bezweifeln.

Denn während ich mich in dieser Artikelserie mit der Grundeinkommensidee nochmals und immer intensiver auseinandergesetzt habe, ist mir mehr und mehr klar geworden, daß uns das bedingungslose Grundeinkommen von unserer spirituellen Aufgabe als Volk ablenkt bzw. ablenken soll.

(Vgl. Warum das bedingungslose Grundeinkommen ein Trojanisches Pferd ist)

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Bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland – Warum sich das deutsche Volk im BGE verirrt

 

Trauma.

Das deutsche Volk ist stark traumatisiert.

 

Das liegt zum einen an den vergangenen beiden Weltkriegen, wodurch über die zum Großteil schon verstorbene Generation ein kollektives Trauma in unsere gegenwärtige Generation getragen wurde.

Das liegt allerdings auch an der Gegenwart, in welcher sich der deutsche traumatisierte soziale Organismus nicht wirklich an sein Trauma heranwagt, weil er diesen Schmerz, der sein wahres Potential deckelt, unbedingt vermeiden will.

Und damit wir uns mit der Ursache unserer Traumata nicht beschäftigen müssen, versuchen wir die durch unser Trauma geschaffene Realität aufrechtzuerhalten.

 

Wir passen uns an.

Wir passen uns an, an das, was die großen Medien und eine bestimmte Form der Geschichtserzählung glauben lassen wollen.

Wir passen uns an, an das, was die angebliche Mehrheit denkt.

Wir passen uns an, weil wir gemocht werden wollen – wir waren in der Vergangenheit schließlich sooooo böse und mit unserem Ego streben wir nach Wiedergutmachung.

 

Aber der Ursache und dem inneren Konflikt gehen wir aus dem Weg.

Dadurch bestätigen wir in gewisser Weise immer wieder aufs Neue unser Trauma.

Wir retraumatisieren uns und werden im Traumatisierungshamsterrad nie aufhören zu träumen.

Wir verfestigen unser Trauma.

 

Würde uns nun ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland bei unserer kollektiven Traumatherapie unterstützen oder ist das BGE in seiner Idee eher vergleichbar mit dem Stockholm-Syndrom?

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Bedingungsloses Grundeinkommen kontra: Warum die freiere Wahl der Arbeit ein Irrtum ist!

„Zwei mal Drei macht Vier widdewiddewitt und Drei macht Neune.

Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt!“

 

Nein, das war im Original nicht von Andrea Nahles, sondern von Pipi Langstrumpf.

Doch Andrea Nahles kommt aus der SPD, also jener Partei, die sich einst als DIE Arbeiterpartei verstand.

Daß sich die SPD im Laufe der Jahre immer deutlicher von der ehemaligen Wählerzielgruppe der Arbeiter entfernt hat, dürfte so manchem Tagträumer mittlerweile auch schon klar geworden sein.

 

Wenn wir nun diese Beobachtung allerdings für sich nehmen – also die Arbeiterpartei entfernt sich von den Arbeitern – und diesen Umstand symbolisch zu übertragen versuchen, dann könnten wir zu dem Schluß kommen, daß dies ein Hinweis darauf ist, daß wir alle(!) unser Verständnis und unsere Empathie für (aufrichtige) Arbeit mehr und mehr verlieren.

Von einer solchen Aufforderung zur Selbstreflexion ist die Bewegung des bedingungslosen Grundeinkommens nicht ausgeschlossen.

 

Im Gegenteil.

Gerade weil sich die Grundeinkommensbewegung politisch korrekt eher im linken Lager sieht, weil sie sich darüber hinaus vielfach anmaßt für soziale Gerechtigkeit zu stehen und damit auch ein (ehemaliges?) Schlagwort der SPD nutzt, sollte sie sich mit der nun folgenden Kritik im Besonderen auseinandersetzen.

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